Stadt Köln trifft letzte Vorbereitungen für den Straßenkarneval
Von Weiberfastnacht, 12. Februar, bis zum Aschermittwoch, 18. Februar 2026, werden in Köln zahlreiche Menschen die fünfte kölsche Jahreszeit feiern – viele von ihnen auf Straßen und Plätzen überall in der Stadt. Die Stadt Köln setzt ein umfassendes, mit der Polizei, den Kölner Verkehrs-Betrieben und allen anderen relevanten Akteuren abgestimmtes Sperr- und Sicherheitskonzept um, um die Feiernden zu schützen und im Bereich der Karnevals-Hotspots bestmöglich die Interessen der Anwohner*innen zu wahren. Von Weiberfastnacht bis Rosenmontag wird im Stadthaus ein Koordinierungsstab tagen, in dem neben der Stadt, deren Dienstleister und Landes- und Bundespolizei auch die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), die Deutsche Bahn, die Abfallwirtschaftsbetriebe und die jeweiligen Veranstalter vertreten sein werden.
Seit 2024 beobachten Polizei und Ordnungsamt, dass sich die Jecken nicht mehr in dem Maße wie zuvor auf das Zülpicher Viertel konzentrieren. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich die Altstadt und die Südstadt, vermehrt der Bereich um den Chlodwigplatz. Zum Schutz der Anwohner*innen wurde hier im Vergleich zum Elften im Elften nachgerüstet. So stehen nicht nur deutlich mehr Toiletten zur Verfügung, sondern auch Container, um Glas sicher und scherbenfrei entsorgen zu können. Damit die Stadtbahnen (15 und 16) möglichst ungehindert und durchgängig fahren können, werden die Schienen der KVB besonders geschützt und von Sicherheitskräften beobachtet.
Jugendschutz
Ein besonderes Augenmerk liegt auch in diesem Jahr wieder auf dem Jugendschutz. Betrunkene Jugendliche, die vom Ordnungsamt oder der Polizei aufgegriffen werden, werden dem Jugendamt übergeben. Mitarbeiter*innen des Jugendamtes betreuen die Jugendlichen und kontaktieren gegebenenfalls die Eltern, damit die Jugendlichen abgeholt werden können.
Keine Kurzen für Kurze und Kiosk-Kontrollen
Zum Jugendschutz suchen Mitarbeiter*innen von Ordnungs- und Jugendamt bereits vor Weiberfastnacht Kioskbesitzer*innen und Gewerbetreibende auf, um auf die Kampagne "Keine Kurzen für Kurze" aufmerksam zu machen. Seit mehr als 20 Jahren erinnern Plakate und Aufkleber an das Alkohol-Verkaufsverbot an Kinder und Jugendliche. Jugendliche unter 16 Jahre dürfen keinen Alkohol mitführen. Ab 16 Jahren sind Bier, Wein und Sekt erlaubt, höherprozentige Getränke nicht. Weitere Informationen sind unter Keine Kurzen für Kurze abrufbar. Auch in diesem Jahr tätigt das Ordnungsamt im Vorfeld und an den Karnevalstagen selbst Testkäufe in Kiosken. Gewerbetreibende, die Alkohol oder Tabakwaren an Jugendliche unter 16 Jahren abgeben, müssen mit empfindlichen Strafen rechnen.
Im Vorfeld des Straßenkarnevals wurden 41 Betriebe kontrolliert und 31 Verstöße festgestellt (Stand 20. Januar 2026) – eine Quote von 76 Prozent. Seit 2024 hat das Ordnungsamt mit jugendlichen Testkäufer*innen 619 Kioske und Supermärkte kontrolliert. Die Verstoßquote lag bei rund 70 Prozent. Kioskbetreiber*innen, die den Jugendschutz missachten, drohen hohe Bußgelder bis hin zur Schließung des Betriebs im Wiederholungsfall. So wurde am vergangenen Donnerstag ein Kiosk in der Altstadt wegen wiederholter Verstöße gegen den Jugendschutz behördlicherseits bis auf Weiteres geschlossen.
Zugangsbegrenzung und Glasverbot im "Kwartier Latäng" (Bereich Zülpicher Straße)
Zum Schutz der Anwohner*innen und damit der Bereich nur so voll wird, dass Rettungseinsätze jederzeit möglich bleiben, wird die Stadt Köln das Viertel wie bereits in den vergangenen Jahren absperren. Ein zentraler Hauptzugang befindet sich an der Ecke Zülpicher Straße/Zülpicher Wall. Zwei weitere gibt es im Bereich Roonstraße/Ecke Beethovenstraße sowie an der Ecke Kyffhäuserstraße/Barbarossaplatz.
Alle weiteren Zugänge und auch die Heinsbergstraße werden zum Schutz der Anwohner*innen gesperrt. Für Anwohner*innen, Gewerbetreibende und deren Beschäftigte sowie Karteninhaber*innen von geschlossenen Gesellschaften wird es separate Eingänge geben. Anwohner*innen erhalten mit einem Ausweisdokument an allen Sperren Zugang. Ihnen wird aber empfohlen, den Zugang aus Richtung Unimensa zu meiden. Gewerbetreibende und ihre Beschäftigten können im Vorfeld Armbändchen erhalten, mit denen ein Zugang ins Veedel auch bei geschlossenen Sperren sichergestellt ist. Gastronomiebetriebe, die Veranstaltungen mit geschlossenen Gesellschaften durchführen, können Muster der Eintrittskarten an das Amt für öffentliche Ordnung senden, so dass ihre Gäste eventuell geschlossene Sperren ebenfalls passieren können.
Ebenfalls aus Sicherheitsgründen gilt im Kwartier Latäng ein Glasverbot. Flaschen oder andere Behältnisse aus Glas dürfen an Weiberfastnacht von 8 Uhr bis 8 Uhr am Folgetag, Karnevalsfreitag von 15 Uhr bis Samstag um 8 Uhr sowie Samstag von 12 Uhr bis Sonntag um 8 Uhr nicht mitgebracht werden. Rosenmontag gilt das Glasverbot von 15 Uhr bis 8 Uhr am Dienstag. Flascheninhalte können an den Sperren in Plastikbehältnisse umgefüllt werden. Nicht erlaubt ist zudem die Mitnahme von Musikboxen und sperrigen Gegenständen wie Handkarren.
Informationen zum Glasverbot unter Karneval in Köln – Mehr Spaß ohne Glas.
Für den Fall, dass zu viele Feiernde die Zülpicher Straße ansteuern sollten, hat die Stadt Köln auf der nahegelegenen Uniwiese eine Ausgleichsfläche eingerichtet, die Teil des Sperr- und Sicherheitskonzeptes zur Abwehr von Gefahren ist. Die Fläche wurde im Vergleich zum Elften im Elften noch einmal verkleinert und dient lediglich als Transitfläche. Es gibt dort weder Musik noch Alkohol. Damit die Wiese geschützt wird, lässt die Stadt Köln sie auch dieses Mal von einer Fachfirma mit Platten abdecken und stellt ausreichend Müllbehälter und Toiletten bereit. Diese stehen an allen Karnevalstagen zur Verfügung. Die Bereiche der Uniwiese, die nicht genutzt werden können oder sollen, sind abgesperrt.
Der Hohenstaufenring östlich der KVB-Gleise (Barbarossaplatz in Fahrtrichtung Rudolfplatz) wird an Weiberfastnacht nicht gesperrt. Sicherheitspersonal sorgt dafür, dass die Gleise nicht widerrechtlich überquert werden. Der Treppenabgang der DB AG vom Bahnhof Süd in die Unterführung bleibt hingegen weiterhin beidseitig gesperrt.
Glasverbotszone gilt im Grüngürtel
Um Verletzungen von Menschen und Tieren zu vermeiden und die Umwelt zu schonen, gilt das Glasverbot auch in diesem Jahr im Inneren Grüngürtel zwischen Luxemburger und Aachener Straße. Die AWB stellen zusätzliche Glascontainer auf, damit Flaschen vorschriftsmäßig entsorgt werden. Eine Karte weist auf die Glasverbotszonen hin. Das Glasverbot gilt Weiberfastnacht von 10 bis 20 Uhr und von Freitag bis Rosenmontag von 11 bis 22 Uhr.
Glasverbotszone Altstadt, Glasverzicht in der Südstadt
In der Altstadt gilt wie an Karneval seit Jahren üblich ein Glasverbot: Weiberfastnacht von 8 Uhr bis Karnevalsfreitag um 8 Uhr, Karnevalssamstag von 12 Uhr bis Karnevalssonntag um 8 Uhr. In der Südstadt bittet die Stadt Köln zwischen Weiberfastnacht um 8 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages Feiernde, freiwillig auf Glas zu verzichten. Auch hier werden zahlreiche Container stehen, in die Flaschen sicher und scherbenfrei entsorgt werden können.
Konsequentes Vorgehen des Ordnungsamtes
Bis zu 400 Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes sind über Karneval Tag für Tag im Einsatz, um gemeinsam mit der Polizei auf der Straße, aber auch im Koordinierungsstab für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Mehrere hundert Mitarbeitende eines privaten Sicherheitsunternehmens unterstützen bedarfsorientiert die Arbeit des Ordnungsamtes und wurden von der Stadt Köln mit der Glas- und Einlasskontrolle an den Zugängen und der Sicherung von Straßensperren beauftragt. Diese Sicherheitskräfte tragen Westen mit Nummern, die eine eindeutige Identifikation möglich machen.
Ordnungsamtsleiter Dirk Käsbach kündigt ein konsequentes Vorgehen der Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes an und appelliert an alle Feiernden, sich respektvoll zu verhalten:
Ich freue mich, wenn Kölnerinnen und Kölner, aber auch die Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland zu uns kommen, um friedlich und fröhlich Karneval zu feiern. Wir freuen uns, wenn sie unsere Züge anschauen, Kamelle fangen und nach Herzenslust schunkeln. Bei aller Freude möchte ich sie bitten: Nehmt Rücksicht auf die Anwohnenden, benutzt die zur Verfügung gestellten Mülleimer und Toiletten und achtet auf hilflose Personen. Dann werden es für alle fröhliche Tage.
Toiletten- und Müllkonzept
In den Hotspots wird die Stadt Köln rund 1.000 mobile Toiletten/Urinale, davon rund 670 im Kwartier Latäng platzieren. Darüber hinaus betreibt sie temporär Toilettencontainer des Festkomitees. Die AWB werden an den Hotspots und entlang der Ausweichflächen 750 orangefarbene Eventtonnen mit 240 Litern Fassungsvermögen aufstellen – das sind fast doppelt so viele wie 2024. Auf den Ausweichflächen weisen Banner auf die Entsorgungsstationen hin.
Hilfsangebot für junge Feiernde
An Weiberfastnacht von 10 bis 20 Uhr und am Rosenmontag von 12 bis 20 Uhr sind in der Altstadt im Bereich Dom, Hauptbahnhof und Rheingarten, im Kwartier Latäng und auf der Uni-Wiese insgesamt 26 Streetworker*innen unterwegs. Zu erkennen sind sie an ihren grünen Jacken mit der Aufschrift "Streetwork Köln". Die Streetworker*innen sind ansprechbar für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die Unterstützung benötigen. Sie sprechen Arabisch, Französisch und Englisch. Im Zülpicher Viertel erreicht man die Streetworker*innen unter 0173/887 34 80 und in der Altstadt unter 0152/54 54 79 86. Für alle übergeordneten Fragestellungen erreicht man die Koordination Streetwork unter 0152/54 58 86 30.
Hilfe für Betroffene von sexualisierter Gewalt im öffentlichen Raum
Jegliche Form von sexualisierter Gewalt wird nicht toleriert und ist strafbar. Bei akuter Bedrohung ist immer die Notrufnummer 110 der Polizei anzurufen. Auch beim Verdacht, Opfer einer Straftat mit K.O.-Tropfen geworden zu sein, ist es wichtig, sofort zu handeln: K.O.-Tropfen sind nur kurzzeitig im Blut und im Urin nachweisbar. Daher sollte umgehend die Polizei aufgesucht werden.
Karneval sind wieder Beraterinnen von EDELGARD, der Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt, im Einsatz. Weiberfastnacht und Rosenmontag sind drei mobile von 10 bis 20 Uhr in zwei Schichten in den Bereichen Aachener Weiher/Uniwiese, Zülpicher Platz/Barbarossaplatz und in der Südstadt/Severinsviertel unterwegs. Zusätzlich ist die Telefonzentrale unter 0221/221-27777 und die Hauptbase am Salierring 42 Weiberfastnacht von 10 bis 1 Uhr, Freitag von 13 bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag von 13 bis 23 Uhr besetzt. Samstag sind außerdem zwei mobile Teams von 13 bis 18 Uhr im Bereich Zülpicher Platz/Barbarossaplatz und in der Südstadt/Severinsviertel unterwegs.
Weitere Anlaufstellen sind das Jugendbüro am Heumarkt, der Bereich des Ordnungsamtes auf dem Rathenauplatz sowie die SkF-Zentrale am Mauritiussteinweg.
Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 116 016 und via Online-Beratung unterstützen die Mitarbeiterinnen Betroffene – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr.
Feuerwehr und Hilfsorganisationen rechnen mit mehr Einsätzen
Die Feuerwehr Köln rechnet an den Karnevalstagen wieder mit deutlich mehr Einsätzen als an einem "normalen" Tag. Daher wird ab Weiberfastnacht die Leitstelle personell aufgestockt, alle Rettungswagen werden in Dienst gestellt und am Rautenstrauch-Joest-Museum wird vorübergehend eine temporäre Rettungswache eingerichtet. Dort, im Rathaus und im Kwartier Latäng befinden sich an dem Tag die Einsatzleitungen der Feuerwehr. Zusätzlich werden je zwei Teams der Feuerwehr im Kwartier Latäng und im Bereich Alter Markt unterwegs sein.
Neben den hauptamtlichen Feuerwehrleuten werden Hunderte ehrenamtliche Kräfte der fünf Hilfsorganisationen ASB, DRK, DLRG, Johanniter, Malteser und die Firma Falck im Einsatz sein. Sie besetzen die Unfallhilfsstellen rund um den Heumarkt, den Alter Markt und im Kwartier Latäng. Im Bereich der Altstadt befinden sich die Unfallhilfsstellen an folgenden Standorten: Frankenwerft, Leystapel, Heumarkt (Reiterdenkmal), Marsplatz und Bechergasse.
Im Kwartier Latäng sind die Unfallhilfsstellen in der Luxemburger Straße, im Hans-Meyer-Weg Ecke Wilhelm-Waldeyer-Straße, in der Dasselstraße, in der Roonstraße, am Rathenauplatz und in der Bachemer Straße eingerichtet.
Von Freitag bis einschließlich Rosenmontag (alle Tage ab 15 Uhr, am Rosenmontag ab 11 Uhr) sind im Kwartier Latäng Unfallhilfsstellen in der Roonstraße und in der Dasselstraße geplant. Der im Bereich der Altstadt stattfindende Sternmarsch wird mit zwei mobilen Unfallhilfsstellen abgesichert.
Verlorene Hausschlüssel & Co im Fundbüro abholen
Wer etwas verloren oder gefunden hat, kann sich auch an den Karnevalstagen an das Fundbüro der Stadt Köln, Ottmar-Pohl-Platz 1, in Kalk wenden. Es ist an Weiberfastnacht von 8 bis 11 Uhr geöffnet, Karnevalsfreitag von 8 bis 12 Uhr und Karnevalsdienstag von 8 bis 12 sowie von 13 bis 16 Uhr. Rosenmontag bleibt das Fundbüro geschlossen. Eine telefonische Auskunft ist über das Bürgertelefon 0221/221-0 möglich. Nur gegen Vorlage eines gültigen Personalausweises ist eine Herausgabe von Fundgegenständen möglich. Bei Abholung einer Fundsache durch Dritte sind zusätzlich eine Vollmacht und die Kopie des Personalausweises der*des Verlierer*in nötig. Auch der*die Abholende muss einen gültigen Personalausweis vorlegen. Ein verlorenes Handy wird nur herausgegeben, wenn der*die Besitzer*in die IMEI-Nummer vorweisen kann. Diese steht auf den Kaufbelegen oder im Handy selbst.
Im Notfall kann man sich an den Karnevalstagen auch an die Polizei wenden, Telefon: 0221/229-0. Weitere Informationen unter Fundbüro Stadt Köln
Erhebliche Verkehrseinschränkungen
Der Stadt Köln ist es wichtig, dass parkende Autos bei den Vorbereitungen für den Straßenkarneval nicht beschädigt werden. Damit Toiletten, Zäune und Schilder aufgebaut werden können, wird Platz benötigt. Deshalb gelten seit Donnerstag, 29. Januar 2026, Halteverbote im Kwartier Latäng.
Um Gefahrensituationen zu vermeiden, Toiletten sowie notwendige Absperrungen zu positionieren und den Zügen und Veranstaltungen einen störungsfreien Ablauf zu garantieren, werden in Teilbereichen bereits seit Donnerstag, 29. Januar 2026, die Beschilderungen an den betroffenen Straßen geändert und zahlreiche Halteverbote eingerichtet. Die Stadt Köln appelliert an alle Verkehrsteilnehmer*innen, ihre Fahrzeuge außerhalb der gesperrten Bereiche zu parken und die Sonderbeschilderung frühzeitig zu beachten, da ihre Autos, aber auch im Weg stehende Zweiräder sonst abgeschleppt werden müssen.
Allein um die Sperrungen für den Rosenmontagzug vorzunehmen und zum Beispiel Absperrbaken anzubringen, Pfosten zu entfernen und Schilder aufzustellen, sind über 50 Mitarbeitende der zwei städtischen Bauhöfe bis zu drei Wochen vor und nach Karneval im Einsatz. Eine Übersicht über gesperrte Straßen ist abrufbar unter Verkehrskalender
Straßensperrungen im Kwartier Latäng
Die Roonstraße wird zwischen Lindenstraße und Barbarossaplatz aus logistischen Gründen bereits ab Mittwoch, 11. Februar, um 12 Uhr für den allgemeinen Fahrzeugverkehr gesperrt. Darüber hinaus werden am Donnerstag, 12. Februar 2026, ab 6 Uhr, bis voraussichtlich Freitag, 13. Februar, 4 Uhr, im Kwartier Latäng die Luxemburger Straße ab Barbarossaplatz in Fahrtrichtung stadtauswärts, die Zülpicher Straße zwischen Universitätsstraße und Zülpicher Platz, der Hohenstaufenring zwischen Lindenstraße und Barbarossaplatz sowie der Rathenauplatz, die Boisseréestraße, die Görresstraße, die Lochnerstraße, die Meister-Gerhard-Straße, die Heinsbergstraße, die Kyffhäuserstraße, die Hochstadenstraße, die Dasselstraße, die Moselstraße, die Engelbertstraße zwischen Beethovenstraße, der Zülpicher Wall, die Meister-Ekkehart-Straße und die Wilhelm-Waldeyer-Straße für den allgemeinen Fahrzeugverkehr gesperrt. Je nach Andrang der Feiernden werden bei Bedarf im Laufe des Tages die Luxemburger Straße ab Universitätsstraße auch in Fahrtrichtung stadteinwärts sowie die Bachemer Straße/Lindenstraße in beide Fahrtrichtungen gesperrt.
An den übrigen Karnevalstagen orientieren sich die Verkehrssperren an dem jeweiligen Aufkommen an Feiernden sowie den Glasverbotszeiten. Sie werden jeweils eine Stunde vor Beginn des Glasverbots eingerichtet und lageabhängig aufgehoben, sobald die Fahrbahnen geräumt und gereinigt sind. Sonntags wird der Verkehr nur bei Bedarf gesperrt.
Autofahrer*innen sollten den gesamten Innenstadtbereich weiträumig umfahren beziehungsweise P+R-Plätze anfahren und den ÖPNV nutzen. Weitere Informationen sind abrufbar unter Karneval- Zülpicher Viertel.
Einschränkungen im Bus- und Bahnverkehr
Das Sicherheits- und Sperrkonzept legt besonderen Wert darauf, den öffentlichen Personennahverkehr aufrechtzuerhalten. Dennoch wird es Einschränkungen geben. Die Stadtbahnlinie 9 wird ab den Morgenstunden an Weiberfastnacht in beiden Fahrtrichtungen über die Aachener Straße und die Gürtelstrecke umgeleitet. An den übrigen Karnevalstagen erfolgt die Trennung situationsabhängig. Die Stadtbahnlinien 12 und 15 fahren den üblichen Linienweg, wobei die Haltestelle Zülpicher Platz nicht mehr angefahren wird. Die Stadtbahnlinie 18 wird an Weiberfastnacht zwischen 8.30 und 3 Uhr am Folgetag zwischen den Haltestellen Weißhausstraße und Barbarossaplatz getrennt.
Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen
Wie an anderen Tagen auch, gilt in der Kölner Innenstadt ein Fahrverbot für Lkw ab 7,5 Tonnen. Weitere Informationen, auch zu Ausnahmegenehmigungen von diesem Fahrverbot, sind unter Durchfahrtverbot für Lastkraftwagen in Köln abrufbar.
Drohnen sind nicht erlaubt
An Weiberfastnacht und Rosenmontag ist das Mitführen von Drohnen und zugehörigen Fernbedienungen in der Zeit von 6 bis 2 Uhr des Folgetages in der Altstadt Nord, in der Altstadt Süd und im Zülpicher Viertel nicht erlaubt. Genehmigt werden Drohnenflüge ausschließlich für sicherheitsrelevante Zwecke oder nach Antrag für die aktuelle Berichterstattung von Medienvertreter*innen.