Beratung und Unterstützung für Geflüchtete aus der Ukraine

Der Integrationsrat der Stadt Köln hat über weitere Fördermittel für dreizehn Interkulturelle Zentren in Höhe von 50.000 Euro entschieden. Dazu wurde der "Fördertopf für Aussiedler*innen und Vertriebene" verwendet, den der Rat für 2022 zugesetzt hatte. Angesichts der aktuellen Auswirkungen durch den Krieg sind auch in Köln viele Geflüchtete aus der Ukraine angekommen, die Beratung und Unterstützung benötigen. Daher hat der Integrationsrat entschieden, für diese aktuelle Bedarfslage Mittel bereitzustellen.

Der Aufenthalt in Köln geht für die geflüchteten Menschen mit unterschiedlichen Behördengängen einher, die – allein aufgrund der in der Regel bestehenden sprachlichen Barrieren – ohne Unterstützung vielfach nicht bewältigt werden können. So sind Interkulturelle Zentren als Anlaufstellen besonders gefordert, da sie niedrigschwellige mehrsprachige Beratungsangebote und Unterstützungsangebote anbieten und vor Ort in der Nähe der Unterkünfte erreicht werden können.

Mit dem Beschluss bekommen die dreizehn Interkulturellen Zentren, die jetzt besonders für aus der Ukraine Geflüchtete aktiv sind, indem sie ihre Beratungsleistungen und Unterstützungsleistungen auf Russisch und/oder auf Ukrainisch anbieten, eine einmalige, zusätzliche Förderung.

Die Leiterin des Amtes für Integration und Vielfalt, Bettina Baum:

Mir ist bewusst, dass die Interkulturellen Zentren und viele andere Träger, nicht zuletzt auch das Ehrenamt, sehr viel mehr leisten, als diese Mittel ausdrücken. Die dreizehn ausgesuchten Interkulturellen Zentren erhalten für ihre Hilfsangebote für Geflüchtete aus der Ukraine jetzt zumindest eine zusätzliche Unterstützung durch die Stadt Köln. Das freut mich sehr.

Beratungsangebote für Geflüchtete aus der Ukraine Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit