Das Integrierte Handlungskonzept beinhaltet ein Bündel von Maßnahmen, mit deren Hilfe neue Angebote unter anderem für Kinder, Jugendliche und Familien geschaffen werden. Hinzu kommen Beratungs- und Unterstützungsleistungen, die den Bewohnerinnen und Bewohnern dabei helfen, sich für ihren Sozialraum zu engagieren und an Bildungs- und Kulturangeboten teilzuhaben. Eine Verbesserung des Wohnumfelds, beispielsweise durch die Verschönerung von Außenflächen und die Neugestaltung von Kinderspielplätzen, ist ebenfalls vorgesehen.

Diese und andere Aktivitäten sollen in den Sozialräumen ein neues positives "Wir-Gefühl" entstehen lassen.

Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung

Das Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung begleitet die Umsetzung des Maßnahmenprogramms "Starke Veedel - Starkes Köln". Die sogenannten Quartiersmanagerinnen und Quartiersmanager vermitteln und koordinieren die Aktivitäten zwischen den einzelnen Akteurinnen und Akteuren vor Ort und arbeiten dabei eng mit der Sozialraumkoordination zusammen. Das Quartiersmanagement greift die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum auf, um mit ihnen gemeinsam Einzelaktionen, Feste und andere Events durchzuführen.

In drei Sozialräumen wird die Maßnahme "Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung" bereits umgesetzt. Zwei weitere Bewilligungen für die Sozialräume "Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil" sowie "Humboldt/Gremberg und Kalk" liegen vor. Dort befindet sich die Maßnahme jeweils in Vorbereitung.

Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung für die Sozialräume Buchheim, Buchforst und Mülheim-Nord, Keupstraße:

Starke Veedel Büro Mülheim

CSH Köln e. V. 
Berliner Straße 140- 156
51063 Köln

Telefon 0221 / 64709 86

E-Mail an quartiersmanagement@csh-koeln.de Facebook - Starke Veedel Büro Mülheim

Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord:

Starke Veedel Büro Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord 

Stadt + Handel
Bezirksrathaus Chorweiler
Pariser Platz 1
50765 Köln

Telefon 0160 / 90171731 

E-Mail an starkeveedelbuero@stadt-handel.de Starke Veedel Büro Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord Facebook - Starke Veedel Büro Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord

Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung für den Sozialraum Meschenich:

Starke Veedel Büro Meschenich

Stadt + Handel
Corinna Joppien, Verena Aurbek
Ladenzentrum "ansprechbar"
An der Fuhr 1

50997 Köln

Telefon 0151 / 54740806

E-Mail an qm-meschenich@stadt-handel.de Facebook - Starke Veedel Büro Meschenich Hier finden Sie mehr Informationen zum Verfügungsfonds

Evaluation

Die Umsetzung des Programms "Starke Veedel - Starkes Köln" soll in den Sozialräumen fortlaufend untersucht werden. Auf Grundlage einer solchen prozessbegleitenden Auswertung oder Evaluation können Aussagen über die Wirksamkeit der Maßnahmen getroffen, Handlungsempfehlungen abgeleitet und das Programm weiterentwickelt werden.

Für die Maßnahme liegen bereits Bewilligungen des Landes Nordrhein-Westfalen vor. Die Umsetzung wird derzeit vorbereitet.

Früh ansetzende Hilfen

Plan 27 - Hilfe für junge Menschen bis 27 Jahre

Plan 27 ist eine Hilfe, die junge Menschen mit psychischen Problemen bis 27 Jahre unterstützt und in gesundheitlicher, schulischer und/oder beruflicher Sicht berät und begleitet.

Das Angebot ist am 1. April 2017 gestartet. Es wird in allen Sozialräumen angeboten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 320.000 Euro. Hierzu wurden vom Land Nordrhein-Westfalen Fördermittel in Höhe von annähernd 275.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds bewilligt.

Der Rat der Stadt Köln hat am 07. November 2019 beschlossen, das Angebot wegen des großen Erfolgs bis zum 30. April 2022 fortzuführen und aus dem städtischen Haushalt zu finanzieren. Im Anschluss soll „Plan 27“ rechtskreisübergreifend in die Regelfinanzierung übergeleitet werden.

Weitere Informationen und Kontaktdaten der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Willkommen und Ankommen in Köln

Das Projekt "Willkommen in Köln" wurde in den Jahren 2014 und 2015 mit finanzieller Unterstützung aus dem Europäischen Sozialfonds erfolgreich durchgeführt und im Folgejahr weiterentwickelt. Das aktuelle Beratungs- und Bildungsangebot "Willkommen und Ankommen in Köln" nimmt vorwiegend Personen aus der Europäischen Union in den Blick. Ziel des Angebotes ist es, konkrete Perspektiven in den Bereichen Arbeit und Beschäftigung zu entwickeln.

Die Maßnahme ist am 1. Januar 2017 an den Start gegangen. Das Land Nordrhein-Westfalen hat im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Fördermittel in Höhe von 1 Million Euro für die Laufzeit von 2 Jahren bewilligt.

Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 26. September 2019, entschieden, das Projekt "Willkommen und Ankommen in Köln für Zuwanderinnen und Zuwanderer aus den südosteuropäischen Mitgliedsstaaten der EU" nach Auslaufen der Förderung aus dem Euopäischen Sozialfonds bis zum 31. Dezember 2021 zu verlängern und aus städtischen Mitteln zu finanzieren.  

Weitere Informationen und Kontaktdaten der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Stadtteileltern

Die Stadtteileltern begleiten Bewohnerinnen und Bewohner in den Sozialräumen und bieten vor allem durch Beratung und Vermittlung konkrete Unterstützung im Alltag an. Aufgrund eigener Erfahrungen kennen Stadtteileltern die Anliegen und Bedürfnisse der Ratsuchenden und finden leicht Zugang zu den Familien. Die Tätigkeit als Stadtteileltern ist gleichzeitig eine Möglichkeit der beruflichen Qualifikation, um die eigenen Arbeitsmarktchancen zu steigern.

Ende 2017 hat das Land Nordrhein-Westfalen Fördermittel in Höhe von fast 500.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds bewilligt. Die Maßnahme hat am 1. Januar 2018 begonnen und findet in allen Sozialräumen statt. 

© panthermedia.net/Patrizia Tilly

Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung

Angebote der Kindertagesbetreuung wirken sich insgesamt positiv auf die Start- und Bildungschancen von Kindern aus. Obwohl alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz haben, besuchen viele Kinder keine Kindertagesstätte oder Kindertagespflege.

Die Maßnahme "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung" soll Kinder gezielt unterstützen, die bisher noch nicht oder nur unzureichend von einer Kindertagesbetreuung erreicht wurden. Ihnen soll der Einstieg in eine frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung erleichtert werden.

Mit einem Kostenvolumen von über 500.000 Euro wird die Maßnahme im Rahmen eines Bundesprogramms des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Eine Bewilligung wurde im Herbst 2017 erteilt, sodass die Maßnahme bereits in 2017 beginnen konnte. Die Maßnahme bieten wir in vier Sozialräumen an:

  • Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord
  • Buchheim/Buchforst, Mülheim-Nord/Keupstraße
  • Humboldt/Gremberg und Kalk
  • Meschenich und Rondorf  

Weitere Informationen zum Programm "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung" erhalten Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.  

Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung

Familie im Zentrum

Im Sozialraum Bocklemünd/Mengenich erhalten Familien ein ganzheitliches Angebot, das die individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie die Unterstützung der gesamten Familie in den Mittelpunkt stellt. Vorgesehen sind verschiedene Angebote "unter einem Dach", die sämtliche Themen des Alltags der Familien berücksichtigen. Eine konstante Ansprechperson sorgt dafür, dass ein vertrauensvoller Kontakt zu den ratsuchenden Eltern und Kindern entstehen kann.

2017 haben wir die Förderung der Maßnahme im Rahmen des Europäischen Sozialfonds mit einem Kostenvolumen von rund 130.000 Euro beantragt, welche zwischenzeitlich auch bewilligt wurde. Die Maßnahme startete zum 01. September 2019.

Chancen durch Medienbildung

Im Sozialraum Bilderstöckchen werden Kurse zur Medienbildung für Bewohnerinnen und Bewohner des Sozialraums angeboten. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 10-17 Jahren, Eltern und das pädagogische Personal insbesondere der Jugendeinrichtungen des Sozialraums. 

Ende 2017 wurde die Förderung der Maßnahme durch den Europäischen Sozialfonds mit einem Volumen von fast 170.000 Euro beim Land Nordrhein-Westfalen beantragt.

Zwischenzeitlich erfolgte eine Neuausrichtung der Maßnahme auf den Aufruf des MAGS "Zusammen im Quartier - Kinder stärken - Zukunft sichern" vom 11. Juni 2018. Aufgrund dessen wurde dem Land ein neu konzipierter Antrag vorgelegt und von dort bewilligt. Die Maßnahme startete im Januar 2019.

"Jung und alt - da wo es knallt" intergeneratives und interkulturelles mobiles Angebot

Im Sozialraum Neubrück fährt ein Kleinbus regelmäßig mehrmals in der Woche den Marktplatz an. Kinder und Jugendliche im Alter bis 27 Jahren erhalten ein mobiles Angebot, das sich aus verschiedenen Elementen, wie zum Beispiel Medien, Spiel, Sport und Unterhaltung, zusammensetzt. Zudem können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sich zu allen Themen beraten lassen, die für sie von Interesse sind. Auf Wunsch ist auch eine Begleitung über einen längeren Zeitraum möglich.

Ende 2017 wurde die Förderung der Maßnahme durch den Europäischen Sozialfonds mit einem Kostenvolumen von rund 350.000 Euro beim Land Nordrhein-Westfalen beantragt. Das Land hat der Durchführung der Maßnahme zugestimmt. Die Maßnahme startete am 1. Juli 2018.

Aktueller Aufruf des Landes Nordrhein-Westfalen

Im Sommer 2018 hat das Land Nordrhein-Westfalen den aktuellen Aufruf zum Europäischen Sozialfonds (ESF) mit dem Titel "Zusammen im Quartier - Kinder stärken - Zukunft sichern" veröffentlicht.

Zwischenzeitlich ist der Aufruf geschlossen worden und eine Antragsstellung ist nicht mehr möglich.

Europäischer Sozialfonds

Öffentlicher Raum

© Stadt Köln

Spiel- und Bewegungsräume in den Veedeln

Kinder und Jugendliche verbringen einen erheblichen Teil ihrer Freizeit auf Spiel- und Bolzplätzen in ihrem Wohngebiet. Daher ist es wichtig, dass altersgerechte Spielplätze vorhanden sind, die je nach Platzangebot auch Flächen für Trendsportarten wie Skaten oder BMX-Radfahren berücksichtigen. In den meisten Sozialräumen befinden sich Spielplätze, die einer neuen Gestaltung bedürfen. Insgesamt wurden acht Anträge im Rahmen der Städtebauförderung vom Land Nordrhein-Westfalen bewilligt. Für zwei Anträge erhielten wir eine Bewilligung von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Bewilligungen vom Land Nordrhein-Westfalen liegen für insgesamt zehn Spiel- und Bewegungsräume vor:

  • Sozialraum Buchheim, Buchforst und Mülheim-Nord, Keupstraße
    Für den Sozialraum "Buchheim, Buchforst und Mülheim-Nord, Keupstraße" erhielten wir eine Bewilligung über Mittel von über 300.000 Euro zur Neugestaltung der beiden Spielplätze Wuppertaler Straße/Stegwiese und Rixdorfer Straße.
  • Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord
    Im Sozialraum "Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord" wurden bereits 2017 Städtebaufördermittel vom Land Nordrhein-Westfalen für die Neugestaltung der Spielplätze in der Osloer Straße und Kopenhagener Straße in Höhe von rund 200.000 Euro für beide Plätze bewilligt. Die Fertigstellung erfolgte im Jahr 2019. Ende 2018 wurden für den Sozialraum "Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord" weitere Mittel von fast 700.000 Euro zur Neugestaltung des Bolzplatzes Elbeallee und der Trendsportanlage Osloer Straße/Athener Ring bewilligt.  
  • Sozialraum Meschenich und Rondorf
    Im Sozialraum Meschenich und Rondorf wurden Städtebaufördermittel für die Spielfläche Alte Kölnstraße bewilligt.
  • Sozialraum Humboldt/Gremberg und Kalk
    Im Rahmen der Maßnahme "Ökologische Revitalisierung Westerwaldstraße" ist eine Umgestaltung eines vorhandenen Spielplatzes und die Neueinrichtung eines weiteren Spielplatzes geplant und bewilligt. Zudem liegt eine Bewilligung von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von über 250.000 Euro für die Neugestaltung des Spiel- und Bolzplatzes Eythstraße vor.
  • Sozialraum Bickendorf, Westend und Ossendorf
    Eine Bewilligung von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) liegt inzwischen auch für die Trendsportanlage Mühlenweg vor.  

Weitere Anträge wurden gestellt:

  • Sozialraum Ostheim und Neubrück
    Bolzplatz Georgestraße und Spielplatz am Platz an Sankt Adelheid (Umsetzung im Zuge der Neugestaltung "Platz an Sankt Adelheid")
  • Sozialraum Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil
    Zusätzliche Fläche für Trendsport in der Grünfläche Stresemannstraße   

Gestaltung des Wohnumfeldes

In verschiedenen Sozialraumgebieten werden zentrale Plätze neu gestaltet. Ziel der baulichen Maßnahmen ist es, Flächen zu schaffen, die zum Verweilen einladen und von den Bewohnerinnen und Bewohnern gerne genutzt werden. Das Wohnumfeld soll deutlich verschönert werden und mehr Aufenthaltsqualität bieten. Darüber hinaus werden beispielsweise Bürgerhäuser modernisiert.

Folgende Maßnahmen wurden bereits bewilligt:

  • Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil: Umbau von zwei öffentlichen Platzflächen in Porz-Eil zu multifunktionalen Freiräumen
    mit Retentionsfunktion (Eiler Schützenplatz und Platz an der Leidenhausener Str.)
  • Humboldt, Gremberg und Kalk: Integrierte Maßnahme zur ökologischen Revitalisierung der "Westerwaldstraße"  
  • Mülheim-Nord und Keupstraße: Umbau, Modernisierung und Erweiterung Bürgerhaus MüTZe sowie Modernisierung und energetische Ertüchtigung Kulturbunker Mülheim

Zu folgenden Maßnahmen wurde im Rahmen der Städtebauförderung ein Antrag gestellt:

  • Buchheim/Buchforst: Ein Platz an der Herler Straße
  • Ostheim und Neubrück: Partizipative Neugestaltung "Platz an Sankt Adelheid"
  • Bickendorf, Westend und Ossendorf: Aufwertung des Rochusplatzes


Darüber hinaus sind weitere Maßnahmen in den Sozialräumen vorgesehen:

  • Buchheim/Buchforst: Umgestaltung der Frankfurter Straße in Buchheim
  • Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord: Weserplatz, Neubau der Kinder- und Jugendeinrichtung Blu4Ju, Umgestaltung der Themse- bis Weserpromenade, Neugestaltung Turkuplatz, Neugestaltung der S- und U-Bahnstation Chorweiler
  • Meschenich und Rondorf: Entwicklung und Errichtung einer Begegnungsstätte
  • Ostheim und Neubrück: Modernisierung der Jugendeinrichtung Gernsheimer Straße, Aufbau einer Begegnungsstätte 

Umweltgerechtigkeit - Klimaschutz, Luftreinhaltung und Lärmminderung

Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter

Heiße Tage mit Temperaturen von über 30 Grad oder sogar über 40 Grad werden in Köln künftig deutlich zunehmen. Für viele Personengruppen bedeutet eine so extreme Hitze ein gesundheitliches Risiko.

Der Deutsche Wetterdienst bietet auf seiner Internetseite und als Handy-App eine Hitzewarnung an. Um jedoch auch Menschen erreichen zu können, die diese webbasierte Technik nicht nutzen, wird eine andere Form der gezielten Warnung vor kommenden Hitzeereignissen entwickelt. Die Warnung erhält auch Empfehlungen zu konkreten Verhaltensweisen an extrem heißen Tagen. 

Einen Antrag beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, der zwischenzeitlich auch bewilligt wurde, haben wir im Herbst 2017 gestellt. Die Gesamtkosten betragen rund 210.000 Euro. Die Maßnahme startete im Jahr 2019 und wird in allen Sozialräumen umgesetzt.

Stärkung beziehungsweise Erweiterung des Schulgartenangebotes

Die Maßnahme sieht vor, Schulen bei der Anlage und dem Betrieb eines Schulgartens zu unterstützen. Zudem soll lehrplankonformes Unterrichtsmaterial die Nutzung des Schulgartens in vielen Fächern ermöglichen, sodass der Unterricht durch einen hohen Praxisbezug anschaulicher gestaltet werden kann.

Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler etwas über die Herkunft von Lebensmitteln und können ihre motorischen, kognitiven und emotionalen Fähigkeiten durch naturnahe handwerkliche Arbeiten verbessern. Das Schulgartenangebot wird voraussichtlich in Schulen der Sozialräume Buchheim und Buchforst, Mülheim-Nord und Keupstraße sowie Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord umgesetzt.

Die Gesamtkosten des Angebots betragen annähernd 100.000 Euro. Einen Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung bereiten wir zurzeit vor.

Wohnen

Haus,- Hof- und Fassadenprogramm

Das Fassadenprogramm soll dazu anregen, nachhaltige Verbesserungen an Wohnhäusern oder am unmittelbaren Wohnumfeld vorzunehmen. Ziel des Programms ist, die Wohn- und Aufenthaltsqualität in den Sozialräumen zu verbessern.

Gefördert werden können beispielsweise Maßnahmen zur Herrichtung und Gestaltung von Fassaden, Hof- und Gartenflächen. Durch die Erneuerung der Ansichtsflächen von Wohngebäuden werden Innenhof und Straßenseite deutlich aufgewertet.

Anträge an das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Städtebauförderung wurden für folgende Sozialräume bereits bewilligt: 

  • Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord
  • Buchheim und Buchforst, Mülheim-Nord und Keupstraße
  • Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil
  • Humboldt/Gremberg und Kalk

Eigentümerinnen und Eigentümern mit Wohnimmobilien in den Sozialräumen "Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord" und "Buchheim und Buchforst, Mülheim-Nord und Keupstraße" können Anträge zur Förderung von Verschönerungsmaßnahmen an Fassaden und Innenhöfen stellen. Für die Sozialräume "Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil" sowie "Humboldt/Gremberg und Kalk" befindet sich die Umsetzung in Vorbereitung.

Haus,- Hof- und Fassadenprogramm

Anträge an das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Städtebauförderung wurden für folgende Sozialräume gestellt:  

  • Bickendorf, Westend und Ossendorf
  • Meschenich und Rondorf
  • Ostheim und Neubrück

Zuhause im Veedel – Aktivierung, Beteiligung und Wohnumfeldpflege im Quartier

Die eigene Wohnung, das direkte Wohnumfeld und die unmittelbare Nachbarschaft sind wichtige Bezugspunkte für die Bewohnerschaft. In einigen Sozialraumgebieten werden Mängel hinsichtlich des Zustandes und der Gestaltung des Wohnumfeldes sowie einzelner Wohnungsbestände deutlich. Manche Gebäude weisen sogar bauliche Mängel und erhebliche Sanierungsrückstände auf. Die Identifikation der Wohnbevölkerung mit dem Quartier ist nur gering ausgeprägt.

Kern der Maßnahme ist die Aktivierung der Menschen in ihrer Lebenswelt. Veränderungen sollen daher nicht für sie, sondern gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern geplant sowie umgesetzt werden. Die Aktivitäten greifen die konkret festgestellten Interessen und Bedürfnislagen der Bewohnerschaft auf und entwickeln daraus Beratungs-, Aktivierungs- und Unterstützungsleistungen für das Quartier.  

Die Maßnahme wurde vom Land Nordrhein-Westfalen bewilligt und soll in folgenden Sozialräumen umgesetzt werden:

  • Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord
  • Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil

Für den folgenden Sozialraum wurden Fördermittel beim Land Nordrhein-Westfalen beantragt:

  • Ostheim und Neubrück