Das Integrierte Handlungskonzept beinhaltet ein Bündel von Maßnahmen, mit deren Hilfe neue Angebote unter anderem für Kinder, Jugendliche und Familien geschaffen werden. Hinzu kommen Beratungs- und Unterstützungsleistungen, die den Bewohnerinnen und Bewohnern der Sozialräume dabei helfen, eine berufliche Perspektive zu entwickeln und an Bildungs- und Kulturangeboten teilzuhaben. Eine Verbesserung des Wohnumfelds, beispielsweise durch die Verschönerung von Außenflächen und die Neugestaltung von Kinderspielplätzen, ist ebenfalls vorgesehen.

Diese und andere Aktivitäten sollen in den Sozialräumen ein neues positives "Wir-Gefühl" entstehen lassen.

Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung

Das Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung begleitet die Umsetzung des Maßnahmenprogramms "Starke Veedel - Starkes Köln". Die sogenannten Quartiersmanagerinnen und Quartiersmanager vermitteln und koordinieren die Aktivitäten zwischen den einzelnen Akteurinnen und Akteuren vor Ort und arbeiten dabei eng mit der Sozialraumkoordination zusammen. Das Quartiersmanagement greift die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum auf, um mit ihnen gemeinsam Einzelaktionen, Feste und andere Events durchzuführen.

Für die Maßnahmen "Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung" liegen bereits drei Bewilligungen des Landes Nordrhein-Westfalen vor. Weitere Anträge wurden inzwischen gestellt.

Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung für die Sozialräume Buchheim, Buchforst und Mülheim-Nord, Keupstraße:

Starke Veedel Büro Mülheim

CSH Köln e. V. 
Berliner Straße 140- 156
51063 Köln

Telefon 0221 / 64709 86

E-Mail an quartiersmanagement@csh-koeln.de Facebook - Starke Veedel Büro Mülheim

Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg:

Starke Veedel Büro Blumenberg, Chorweiler und Seeberg 

Stadt + Handel
Bezirksrathaus Chorweiler
Pariser Platz 1
50765 Köln

Telefon 0160 / 90171731 

E-Mail an starkeveedelbuero@stadt-handel.de

Verfügungsfonds

Das Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung berät Interessenten bei der Antragstellung im Rahmen des sogenannten "Verfügungsfonds". Der Verfügungsfonds unterstützt Projektideen von Bewohnerinnen und Bewohner aber auch Vereinen und Initiativen, die der Verbesserung des Miteinanders im Sozialraum dienen.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Verfügungsfonds

Evaluation

Die Umsetzung des Programms "Starke Veedel - Starkes Köln" soll in den Sozialräumen fortlaufend untersucht werden. Auf Grundlage einer solchen prozessbegleitenden Auswertung oder Evaluation können Aussagen über die Wirksamkeit der Maßnahmen getroffen, Handlungsempfehlungen abgeleitet und das Programm weiterentwickelt werden.

Für die Maßnahme liegen bereits Bewilligungen des Landes Nordrhein-Westfalen vor. Die Umsetzung wird derzeit vorbereitet.

Früh ansetzende Hilfen

Plan 27 - Hilfe für junge Menschen bis 27 Jahre

Plan 27 ist eine Hilfe, die junge Menschen mit psychischen Problemen bis 27 Jahre unterstützt und in gesundheitlicher, schulischer und/oder beruflicher Sicht berät und begleitet.

Das Angebot ist am 1. April 2017 gestartet. Es wird in allen Sozialräumen angeboten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 320.000 Euro. Hierzu wurden vom Land Nordrhein-Westfalen Fördermittel in Höhe von annähernd 275.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds bewilligt.

Weitere Informationen und Kontaktdaten der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Willkommen und Ankommen in Köln

Das Projekt "Willkommen in Köln" wurde in den Jahren 2014 und 2015 mit finanzieller Unterstützung aus dem Europäischen Sozialfonds erfolgreich durchgeführt und im Folgejahr weiterentwickelt. Das aktuelle Beratungs- und Bildungsangebot "Willkommen und Ankommen in Köln" nimmt vorwiegend Personen aus der Europäischen Union in den Blick. Ziel des Angebotes ist es, konkrete Perspektiven in den Bereichen Arbeit und Beschäftigung zu entwickeln.

Die Maßnahme ist am 1. Januar 2017 an den Start gegangen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1.150.000 Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen hat im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Fördermittel in Höhe von 1 Million Euro bewilligt.

Weitere Informationen und Kontaktdaten der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Stadtteileltern

Die Stadtteileltern begleiten Bewohnerinnen und Bewohner in den Sozialräumen und bieten vor allem durch Beratung und Vermittlung konkrete Unterstützung im Alltag an. Aufgrund eigener Erfahrungen kennen Stadtteileltern die Anliegen und Bedürfnisse der Ratsuchenden und finden leicht Zugang zu den Familien. Die Tätigkeit als Stadtteileltern ist gleichzeitig eine Möglichkeit der beruflichen Qualifikation, um die eigenen Arbeitsmarktchancen zu steigern.

Die Maßnahme hat am 1. Januar 2018 begonnen und findet in allen Sozialräumen statt. Das Kostenvolumen beträgt annährend 780.000 Euro. Ende 2017 hat das Land Nordrhein-Westfalen Fördermittel in Höhe von fast 500.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds bewilligt.

© panthermedia.net/Patrizia Tilly

Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung

Angebote der Kindertagesbetreuung wirken sich insgesamt positiv auf die Start- und Bildungschancen von Kindern aus. Obwohl alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz haben, besuchen viele Kinder keine Kindertagesstätte oder Kindertagespflege.

Die Maßnahme "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung" soll Kinder gezielt unterstützen, die bisher noch nicht oder nur unzureichend von einer Kindertagesbetreuung erreicht wurden. Ihnen soll der Einstieg in eine frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung erleichtert werden.

Die Maßnahme mit einem Kostenvolumen von über 500.000 Euro wird im Rahmen eines Bundesprogramms des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Eine Bewilligung wurde im Herbst 2017 erteilt, sodass die Maßnahme bereits in 2017 beginnen konnte. Die Maßnahme bieten wir in vier Sozialräumen an:

  • Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord
  • Buchheim/Buchforst, Mülheim-Nord/Keupstraße
  • Humboldt/Gremberg und Kalk
  • Meschenich und Rondorf  

Weitere Informationen zum Programm "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung" erhalten Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.  

Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung

Familie im Zentrum

Im Sozialraum Bocklemünd/Mengenich erhalten Familien ein ganzheitliches Angebot, das die individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie die Unterstützung der gesamten Familie in den Mittelpunkt stellt. Vorgesehen sind verschiedene Angebote "unter einem Dach", die sämtliche Themen des Alltags der Familien berücksichtigen. Eine konstante Ansprechperson sorgt dafür, dass ein vertrauensvoller Kontakt zu den ratsuchenden Eltern und Kindern entstehen kann.

2017 haben wir die Förderung der Maßnahme im Rahmen des Europäischen Sozialfonds mit einem Kostenvolumen von rund 280.000 Euro beantragt. Eine Rückmeldung zur Bewilligung des Landes Nordrhein-Westfalen steht noch aus.

Prävention durch Medienbildung

In Bilderstöckchen werden Kurse zur Medienbildung für Bewohnerinnen und Bewohner des Sozialraums angeboten. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Seniorinnen und Senioren, die ihre Kenntnisse im Umgang mit modernen Medien erweitern wollen, erhalten die Möglichkeit, an einer Schulung teilzunehmen. Das Angebot richtet sich an alle Interessierten und an Menschen, die ihre berufliche Qualifizierung gezielt verbessern möchten. 

Ende 2017 wurde die Förderung der Maßnahme durch den Europäischen Sozialfonds mit einem Volumen von fast 170.000 Euro beim Land Nordrhein-Westfalen beantragt.

Zwischenzeitlich erfolgte eine Neuausrichtung der Maßnahme auf den Aufruf des MAGS "Zusammen im Quartier - Kinder stärken - Zukunft sichern" vom 11. Juni 2018. Angesprochen wird der Baustein 2 "Gesundes Aufwachsen". Den neu konzipierten Antrag haben wir dem Land zur Bewilligung vorgelegt. 

"Jung und alt - da wo es knallt" intergeneratives und interkulturelles mobiles Angebot

Im Sozialraum Neubrück wird ein Kleinbus regelmäßig mehrmals in der Woche auf dem Marktplatz haltmachen. Kinder und Jugendliche im Alter bis 27 Jahren erhalten ein mobiles Angebot, das sich aus verschiedenen Elementen, wie zum Beispiel Medien, Spiel, Sport und Unterhaltung, zusammensetzt. Zudem können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sich zu allen Themen beraten lassen, die für sie von Interesse sind. Auf Wunsch ist auch eine Begleitung über einen längeren Zeitraum möglich.

Ende 2017 wurde die Förderung der Maßnahme durch den Europäischen Sozialfonds mit einem Kostenvolumen von rund 350.000 Euro beim Land Nordrhein-Westfalen beantragt. Das Land hat der Durchführung der Maßnahme zugestimmt. 

Übergänge begleiten - Angebote zur Familienbildung 

Das Angebot richtet sich überwiegend an Familien mit Kindern von null bis 14 Jahren. Im Blickpunkt steht die ganze Familie. Kernstück des Projektes ist das Eltern-Café. Es bietet Beratung, Unterstützung und Begleitung an und gibt die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, sich zu informieren und an vielfältigen Elternbildungsangeboten teilzunehmen. Ziel des Unterstützungsangebots ist, gemeinsam mit der Familie gute und förderliche Bedingungen für das Aufwachsen ihrer Kinder zu schaffen und zu erhalten.

Ein Antrag auf Förderung über den Europäischen Sozialfonds haben wir 2017 an das Land Nordrhein-Westfalen für zehn der elf Sozialräume gestellt. Im Sozialraum Bocklemünd/Mengenich ist das Angebot "Familien im Zentrum" vorsehen. Die Gesamtkosten betragen circa 3,8 Millionen Euro. Derzeit werden die Möglichkeiten einer Umsetzung geprüft.

Gemeinsam für Grundbildung im Veedel

Kurse für Erwachsene, Jugendliche und Kinder zu ganz unterschiedlichen Themen helfen dabei, den Alltag zu meistern. Dabei können sowohl Fragen zum Umgang mit neuen Medien, wie beispielsweise Smartphones oder Tablets, als auch zur Herstellung von einfachen und gesunden Malzeiten behandelt werden. Wer rechnen kann, ist in der Lage, Preise zu vergleichen und Geld zu sparen, das für andere wichtige Dinge verwendet werden kann. Die Kurse liefern viele praktische Tipps und geben die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln.

Den Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds an das Land Nordrhein-Westfalen bereiten wir zurzeit vor.

Qualifizierungsoffensive Offene Kinder- und Jugendarbeit Köln

In der Kinder- und Jugendarbeit fehlt zunehmend geeignetes Personal. Demgegenüber stehen Arbeitskräfte, die aufgrund ihres persönlichen und beruflichen Werdegangs für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gut geeignet wären, jedoch über keinen fachbezogenen Abschluss verfügen. Um dieser Situation begegnen zu können, wird ein Maßnahmenkonzept erstellt, das sich noch in der Überarbeitung befindet.

Aktueller Aufruf des Landes Nordrhein-Westfalen

Im Sommer 2018 hat das Land Nordrhein-Westfalen den aktuellen Aufruf zum Europäischen Sozialfonds (ESF) mit dem Titel "Zusammen im Quartier - Kinder stärken - Zukunft sichern" veröffentlicht.

Europäischer Sozialfonds

Öffentlicher Raum

© Stadt Köln

Spiel- und Bewegungsräume in den Veedeln

Kinder und Jugendliche verbringen einen erheblichen Teil ihrer Freizeit auf Spiel- und Bolzplätzen in ihrem Wohngebiet. Daher ist es wichtig, dass altersgerechte Spielplätze vorhanden sind, die je nach Platzangebot auch Flächen für Trendsportarten wie Skaten oder BMX-Radfahren berücksichtigen. In den meisten Sozialräumen befinden sich Spielplätze, die einer neuen Gestaltung bedürfen. Insgesamt wurden bereits sechs Anträge im Rahmen der Städtebauförderung vom Land Nordrhein-Westfalen bewilligt. Für einen Antrag erhielten wir eine Bewilligung von Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Bewilligungen vom Land Nordrhein-Westfalen liegen vor für:

  • Sozialraum Buchheim, Buchforst und Mülheim-Nord, Keupstraße
    Für den Sozialraum "Buchheim, Buchforst und Mülheim-Nord, Keupstraße" erhielten wir eine Bewilligung über Mittel von über 300.000 Euro zur Neugestaltung der beiden Spielplätze Wuppertalerstraße/Stegwiese und Rixdorfer Straße.
  • Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord
    Im Sozialraum "Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord" wurden bereits 2017 Städtebaufördermittel vom Land Nordrhein-Westfalen für die Neugestaltung der Spielplätze in der Osloer Straße und Kopenhagener Straße in Höhe von rund 200.000 Euro für beide Plätze bewilligt. Die Fertigstellung wird in 2019 erfolgen. Ende 2018 wurden für den Sozialraum "Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord" weitere Mittel von fast 700.000 Euro zur Neugestaltung des Bolzplatzes Elbeallee und der Trendsportanlage Osloer Straße/Athener Ring bewilligt.  
  • Sozialraum Humboldt/Gremberg und Kalk
    Eine Bewilligung von Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von über 250.000 Euro liegt inzwischen auch für die Neugestaltung des Spiel- und Bolzplatzes Eythstraße vor.

Weitere Anträge wurden gestellt:

  • Sozialraum Bickendorf, Westend und Ossendorf
    Trendsportanlage Mühlenweg
  • Sozialraum Meschenich und Rondorf
    Spielfläche Alte Kölnstraße

Folgende Spiel- und Bewegungsräume befinden sich in Planung:

  • Sozialraum Ostheim und Neubrück
    Spiel- und Bolzplatz am Platz an St. Adelheid (Umsetzung im Zuge der Neugestaltung "Platz an St. Adelheid")
  • Sozialraum Humboldt/Gremberg und Kalk
    Im Rahmen der Maßnahme "Ökologische Revitalisierung Westerwaldstraße" ist eine Umgestaltung eines vorhandenen Spielplatzes und die Neueinrichtung eines weiteren Spielplatzes geplant.  
  • Sozialraum Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil
    Zusätzliche Fläche für Trendsport in der Grünfläche Stresemannstraße   
  • Sozialraum Bilderstöckchen
    Bolzplatz "Am Bilderstöckchen" 
  • Sozialraum Höhenberg/Vingst
    Spielplatz Mathias-Kann-Pfad   
  • Sozialraum Bocklemünd/Mengenich
    Spielplatz Michelsweg  

Gestaltung des Wohnumfeldes

In verschiedenen Sozialraumgebieten werden zentrale Plätze neu gestaltet. Ziel der baulichen Maßnahmen ist es, Flächen zu schaffen, die zum Verweilen einladen und von den Bewohnerinnen und Bewohnern gerne genutzt werden. Das Wohnumfeld soll deutlich verschönert werden und mehr Aufenthaltsqualität bieten.

Die Maßnahmen befinden sich in den nachfolgenden Sozialräumen in der Planung. Eine Antragstellung wird im Rahmen der Städtebauförderung vorbereitet.

  • Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord: Weserplatz
  • Buchheim und Buchforst, Mülheim-Nord und Keupstraße: Ein Platz an der Herler Straße und Umgestaltung der Frankfurter Straße
  • Ostheim und Neubrück: Partizipative Neugestaltung "Platz an Sankt Adelheid"
  • Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil: Multifunktionale Freiräume - Bergerstraße/Frankfurter Straße
  • Bickendorf, Westend und Ossendorf: Aufwertung des Rochusplatzes
  • Humboldt, Gremberg und Kalk: Integrierte Maßnahme zur ökologischen Revitalisierung "Westerwaldstraße"  


Darüber hinaus sind weitere Maßnahmen in den Sozialräumen vorgesehen:

  • Meschenich und Rondorf: Entwicklung und Errichtung einer Begegnungsstätte
  • Bocklemünd/Mengenich: Erweiterung der Begegnungs-, Veranstaltungs- und Aktivitätsmöglichkeiten im Bürgerschaftshaus Bocklemünd/Mengenich
  • Höhenberg/Vingst: Herstellung der Barrierefreiheit und energetische Ertüchtigung des Bürgerzentrums Vingst
  • Bickendorf, Westend und Ossendorf: Verbesserung der Straßenführung, Mühlenweg - Mathias-Brüggen-Straße bis Ossendorfer Weg, Revitalisierung des Ossendorfparks    
  • Bilderstöckchen: Wegeverbindung zur Grünvernetzung - Klimapark
  • Höhenberg und Vingst: Herstellung einer Barrierefreiheit und energetischen Ertüchtigung des Bürgerzentrums Vingst 
  • Ostheim und Neubrück: Modernisierung der Jugendeinrichtung Gernsheimer Straße, Aufbau einer Begegnungsstätte 

Wirtschaft und Qualifizierung

CheckPraxis – Schule und Praxis im Dialog

CheckPraxis bringt Unternehmen, die auf Nachwuchssuche sind, in den Sozialräumen Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord sowie Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil mit interessierten Schülerinnen und Schülern zusammen. Das Workshop-Programm wird so vorbereitet, dass die quartiersbezogenen Unternehmen mit ihren jeweiligen Berufsfeldern und die Schülerinnen und Schüler gut zusammen passen. Nicht ganze Klassen und Stufen nehmen an CheckPraxis teil, sondern einzelne Schülerinnen und Schüler, die Interesse haben und sich freiwillig anmelden. Alle Unternehmen bringen echte Chancen für die Schülerinnen und Schüler mit. Konkret geht es um Ferienjobs, Praktikumsplätze und vor allem um eine mögliche Ausbildung im jeweiligen Arbeitsfeld.  

Den Antrag auf Förderung über den Europäischen Sozialfonds haben wir 2017 an das Land Nordrhein-Westfalen für die beiden Sozialräume Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord sowie Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil gestellt. Das Gesamtantragsvolumen beträgt knapp 400.000 Euro.

Kölner Veedelscenter für Arbeit und Soziales

Das Angebot des Kölner Veedelscenters richtet sich an arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen im Sozialraum Mülheim-Nord und Keupstraße. Es handelt sich dabei um Menschen, die zum Teil den Zugang zu Regelleistungen wie beispielsweise zu Leistungen des Jobcenters verloren oder verwirkt haben. Ihnen drohen soziale Ausgrenzung und finanzieller Abstieg.

Aufgabe des Kölner Veedelscenters ist es, diese Menschen zunächst mit aufsuchender Arbeit zu erreichen und Vertrauen aufzubauen. Sie sollen stabilisiert und mithilfe von offener, quartiersnaher Beratung und Begleitung an die Regelangebote im Sozialraum vermittelt werden. Das Angebot zielt darauf ab, dass die Betroffenen wieder Verantwortung für sich und das eigene Lebensumfeld übernehmen. Darüber hinaus sollen sie am gesellschaftlichen Leben, soweit möglich, durch Integration in Ausbildung und Arbeit teilnehmen.

Einen Antrag für den Sozialraum Mülheim-Nord und Keupstraße auf Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds haben wir an das Land Nordrhein-Westfalen gestellt. Die Gesamtkosten für den Sozialraum belaufen sich auf circa 1,7 Millionen Euro. Eine Rückmeldung zur Bewilligung des Landes Nordrhein-Westfalen steht noch aus.   

Wirtschaftskoordinator – Vernetzung und Stärkung der lokalen Unternehmerschaft

Die Wirtschaftskoordinatorin oder der Wirtschaftskoordinator nimmt in den Sozialräumen Bilderstöckchen sowie Buchheim und Buchforst, Mülheim-Nord und Keupstraße Kontakt zu den (Einzel-)Händlerinnen und (Einzel-)Händlern und lokalen Unternehmen auf. Durch die Schaffung oder Stärkung von Interessengemeinschaften wird mithilfe von regelmäßig stattfindenden Netzwerktreffen ein Informationsaustausch angeregt. Zusätzlich soll eine stärkere Verbindung zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern und den lokalen Unternehmen hergestellt werden, um eine höhere Beschäftigung innerhalb der beiden Sozialräume zu erreichen.

Die Gesamtkosten des Angebots betragen rund 850.000 Euro. Einen Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung bereiten wir zurzeit vor.

Quartiersgarten

In manchen Sozialräumen werden Gemeinschaftsflächen wie beispielsweise Bolzplätze oder Grillplätze nur noch wenig genutzt. Sie benötigen eine umfassende Überarbeitung und Aufwertung, damit sich Anwohnerinnen und Anwohner dort wieder wohlfühlen können.

Die Neugestaltung der Flächen ist Ziel eines Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebots für arbeitslose Jugendliche. Sie erhalten Einblick in verschiedene Gewerken wie Gartenlandschaftsbau, Maurer-, Maler- und Schreinerarbeiten und können unter fachlich qualifizierter Anleitung ihre persönlichen Fähigkeiten ausbauen.

Die Gesamtkosten des Angebots betragen circa 170.000 Euro. Einen Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Fonds bereiten wir zurzeit vor.  

Umweltgerechtigkeit - Klimaschutz, Luftreinhaltung und Lärmminderung

Aufbau eines Hitzewarn- und Informationssystems

Heiße Tage mit Temperaturen von über 30 Grad werden in Köln künftig deutlich zunehmen. Dabei können Maximaltemperaturen von über 40 Grad erreicht werden. Für viele Personengruppen bedeutet eine so extreme Hitze ein gesundheitliches Risiko.

Der Deutsche Wetterdienst bietet auf seiner Internetseite und als Handy-App eine Hitzewarnung an. Um jedoch auch Menschen erreichen zu können, die diese webbasierte Technik nicht nutzen, wird eine andere Form der gezielten Warnung vor kommenden Hitzeereignissen entwickelt. Die Warnung erhält auch Empfehlungen zu konkreten Verhaltensweisen an extrem heißen Tagen. 

Einen Antrag beim Bundesministeriums für Bildung und Forschung haben wir im Herbst 2017 gestellt. Die Gesamtkosten betragen circa 300.000 Euro.

Stärkung beziehungsweise Erweiterung des Schulgartenangebotes

Die Maßnahme sieht vor, Schulen bei der Anlage und dem Betrieb eines Schulgartens zu unterstützen. Zudem soll lehrplankonformes Unterrichtsmaterial die Nutzung des Schulgartens in vielen Fächer ermöglichen, sodass der Unterricht durch einen hohen Praxisbezug anschaulicher gestaltet werden kann.

Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler etwas über die Herkunft von Lebensmitteln und können ihre motorischen, kognitiven und emotionalen Fähigkeiten durch naturnahe handwerkliche Arbeiten verbessern. Das Schulgartenangebot wird voraussichtlich in Schulen der Sozialräume Buchheim und Buchforst, Mülheim-Nord und Keupstraße sowie Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord umgesetzt.

Die Gesamtkosten des Angebots betragen annähernd 100.000 Euro. Einen Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung bereiten wir zurzeit vor.

Reduzierung der Lärmbelastung

Analysen in den Sozialräumen zufolge verursacht insbesondere der Straßenverkehr erhebliche belästigende und gesundheitsschädliche Geräusche. Um dies zu ändern, ist der Einbau von lärmoptimierten Fahrbahnbelägen vorgesehen, um eine Lärmminderung zu erreichen. 

Hierfür wurden folgende erheblich betroffene Straßenabschnitte in der Baulast der Stadt Köln ausgewählt.  

  • Sozialraum Höhenberg und Vingst:
    Olpener Straße von Bennoplatz bis Frankfurter Straße
  • Sozialraum Humboldt/Gremberg und Kalk:
    Rolshover Straße von Kalker Hauptstraße bis Westerwaldstraße
  • Sozialraum Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Ei:
    Frankfurter Straße von Pfaffenpfädchen bis Schubertstraße (Eil)
  • Sozialraum Bickendorf, Westend und Ossendorf:
    Venloer Straße von Äußere Kanalstraße bis Häuschensweg  

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 100.000 Euro. Einen Antrag auf Fördermittel bereiten wir derzeit vor.

Wohnen

Haus,- Hof- und Fassadenprogramm

Das Fassadenprogramm soll dazu anregen, nachhaltige Verbesserungen an Wohnhäusern oder am unmittelbaren Wohnumfeld vorzunehmen. Ziel des Programms ist, die Wohn- und Aufenthaltsqualität in den Sozialräumen zu verbessern.

Gefördert werden können beispielsweise Maßnahmen zur Herrichtung und Gestaltung von Fassaden und Hof- und Gartenflächen. Durch die Erneuerung der Ansichtsflächen von Wohngebäuden werden Innenhof und Straßenseite deutlich aufgewertet.

Anträge an das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Städtebauförderung wurden für folgende Sozialräume bereits bewilligt: 

  • Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord
  • Buchheim und Buchforst, Mülheim-Nord und Keupstraße

Eigentümerinnen und Eigentümern mit Wohnimmobilien in den Sozialräumen "Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord" und Buchheim und Buchforst, Mülheim-Nord und Keupstraße" können Anträge zur Förderung von Verschönerungsmaßnahmen an Fassaden und Innenhöfen stellen.

Haus,- Hof- und Fassadenprogramm

Anträge an das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Städtebauförderung werden für folgende Sozialräume gestellt:  

  • Bickendorf, Westend und Ossendorf
  • Humboldt, Gremberg und Kalk
  • Meschenich und Rondorf
  • Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil

Anträge für die nachfolgenden Sozialräume bereiten wir vor:

  • Ostheim und Neubrück
  • Bocklemünd und Mengenich
  • Höhenberg und Vingst
  • Bilderstöckchen

Zuhause im Veedel – Aktivierung, Beteiligung und Wohnumfeldpflege im Quartier

Die eigene Wohnung, das direkte Wohnumfeld und die unmittelbare Nachbarschaft sind wichtige Bezugspunkte für die Bewohnerschaft. In einigen Sozialraumgebieten werden Mängel hinsichtlich des Zustandes und der Gestaltung des Wohnumfeldes sowie einzelner Wohnungsbestände deutlich. Manche Gebäude weisen sogar bauliche Mängel und erhebliche Sanierungsrückstände auf. Die Identifikation der Wohnbevölkerung mit dem Quartier ist nur gering ausgeprägt.

Das Projekt beinhaltet zwei Module:

Modul A – Aktivierung und Beteiligung im Quartier 

Kern der Maßnahme ist die Aktivierung der Menschen in ihrer Lebenswelt. Veränderungen sollen daher nicht für sie, sondern gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern geplant sowie umgesetzt werden. Die Aktivitäten greifen die konkret festgestellten Interessen und Bedürfnislagen der Bewohnerschaft auf und entwickelt daraus Beratungs-, Aktivierungs- und Unterstützungsleistungen für das Quartier.  

Die Maßnahme mit Gesamtkosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro soll in folgenden Sozialräumen umgesetzt werden:

  • Bickendorf, Westend und Ossendorf
    Der Antrag im Rahmen der Städtebauförderung wurde beim Land Nordrhein-Westfalen gestellt.
  • Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord
    Der Antrag im Rahmen der Städtebauförderung wurde vom Land Nordrhein-Westfalen bewilligt.
  • Humboldt, Gremberg und Kalk
    Der Antrag im Rahmen der Städtebauförderung wurde beim Land Nordrhein-Westfalen gestellt.
  • Meschenich und Rondorf
    Der Antrag im Rahmen der Städtebauförderung wurde beim Land Nordrhein-Westfalen gestellt.
  • Ostheim und Neubrück
    Der Antrag im Rahmen der Städtebauförderung ist in Vorbereitung.
  • Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil
    Der Antrag im Rahmen der Städtebauförderung ist in Vorbereitung.  

Modul B - Quartiershausmeister

Erfahrungen zeigen, dass der Einsatz eines Quartiershausmeisters nachweislich zur Verbesserung des Wohnumfeldes beiträgt. In Zusammenarbeit mit der Bewohnerschaft hat der Quartiershausmeister die Aufgabe, Ansprechperson bei alltäglichen Fragen des Zusammenlebens zu sein.

Die Maßnahme soll in folgenden Sozialräumen umgesetzt werden:

  • Bickendorf, Westend und Ossendorf
  • Bilderstöckchen
  • Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord
  • Bocklemünd, Mengenich
  • Meschenich und Rondorf
  • Ostheim und Neubrück
  • Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil

Eine Antragstellung auf Förderung der Maßnahme durch den Europäischen Sozialfonds beim Land Nordrhein-Westfalen mit einem Kostenvolumen von rund 450.000 Euro wird geprüft.