Sanierung der Fahrbahn mit Umbau von Verkehrsinseln ist abgeschlossen
Das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung hat die Sanierung der Fahrbahn und den Umbau von Verkehrsinseln am südlich der Deutzer Brücke gelegenen Teil des Heumarkts abgeschlossen. Die Baukosten für den Abschnitt zwischen „Am Malzbüchel“ und „Am Leystapel“ betragen rund 350.000 Euro.
Bereits im Mai 2018 wurde die komplette Fahrbahn zwischen „Am Malzbüchel“ und „Am Leystapel“ in Fahrtrichtung Rheinufer saniert. Am 16. Juli 2018 hatte die Stadt damit begonnen, in diesem Bereich sowie im Tunnel unter dem Maritim-Hotel in Fahrtrichtung Markmannsgasse die Verkehrsführung neu zu ordnen. Dies betraf eine Fläche von rund 3.000 Quadratmetern. Unter anderem wurden die angrenzenden Verkehrsinseln umgebaut, Anpassungen an den Ampelschaltungen vorgenommen sowie Markierungen erneuert. Auf den Fahrbahnen wurden Radfahrschutzstreifen mit einer Länge von insgesamt rund 500 Metern angelegt.
Mit der Umsetzung dieses Projektes aus dem Radverkehrskonzept Innenstadt schafft die Stadt Köln den Anschluss der Radverkehrsführung von den Bächen und der Pipinstraße direkt bis zum Rheinufer sowie durch den Tunnel in die Altstadt und damit auf die Nordseite der Deutzer Brücke.
Auf der wichtigen Radverkehrsachse von der Nord-Süd-Fahrt bis zum Rheinufer wurde damit eine mehr als 800 Meter lange, durchgängige Radverkehrsführung geschaffen. In Abschnitten wurden hierzu Fahrspuren für den Autoverkehr in Radspuren umgewandelt.
Auch ist für den Radverkehr nun das direkte Linksabbiegen in den Maritim-Tunnel möglich. Dafür wurde eine der beiden bisherigen Linksabbiegespuren ausschließlich dem Radverkehr zur Verfügung gestellt. Auch eine Fahrspur innerhalb des Tunnels ist jetzt ein Radfahrstreifen.
Die direkten Bereiche vor den Gebäuden der Handwerkskammer zu Köln und der Brauerei Malzmühle wurden bereits im vergangenen Jahr erneuert. Die Kosten hierfür haben die beiden Anlieger übernommen. Diese „Vorarbeiten“ waren erforderlich, um die nun fertig gestellten Straßen- und Radwegumbauten vornehmen zu können. Durch die Verlagerung des Radverkehrs auf die Fahrbahn konnte zudem mehr Raum für Fußgängerinnen und Fußgänger auf der Gebäudeseite geschaffen werden. Mit den Arbeiten hat die Verwaltung einen Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt vom Juni 2016 umgesetzt.