Sanierungsarbeiten von fünf weiteren Hallen sind abgeschlossen

Die Stadt Köln hat während der Sommerferien weitere Turnhallen, die zuvor als Notunterkünfte für Geflüchtete genutzt wurden, wieder für den Schul- und Vereinssport freigeben. Folgende Hallen stehen dem Schul- und Vereinssport mit Beginn des neuen Schuljahres wieder uneingeschränkt zur Verfügung:  

  • Im Kamp in Widdersdorf
  • Rochusstraße in Bickendorf
  • Escher Straße in Bilderstöckchen
  • Lindenbornstraße in Ehrenfeld
  • Schulstraße in Pesch in Seeberg  

Bei der Halle Im Kamp wird die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln in den nächsten Wochen klären, ob zu einem späteren Zeitpunkt eventuell eine vollständige Bodensanierung durchgeführt werden muss. Da der Hallenboden aus den 1960er Jahren stammt, ist er mittlerweile sanierungsbedürftig. Einer Nutzung durch Schule und Vereine im neuen Schuljahr steht dies aber nicht entgegen. Fest steht bereits, dass der Hallenboden in der Rochusstraße ausgetauscht wird, da auch dieser sanierungsbedürftig ist. Bis dahin kann die Halle ohne Bedenken genutzt werden.  

In der Turnhalle Escher Straße werden noch einige Restarbeiten ausgeführt (etwa ein Schlossaustausch und die Vervollständigung der Notbeleuchtung). Auch in den Hallen Lindenbornstraße und Merianstraße stehen noch geringfügige Restarbeiten an. In der Lindenbornstraße stehen diese Arbeiten einer sofortigen Nutzung durch die Schule und durch Vereine nicht entgegen. Eine uneingeschränkte Nutzung der Turnhalle in der Merianstraße ist für den 11. September avisiert. Die Turnhalle am Niehler Kirchweg in Köln-Nippes steht mit Schuljahresbeginn ebenfalls den Schulen und Vereinen wieder zur Verfügung. Auf den Besucher-Tribünen laufen noch Restarbeiten. Sie bleiben vorerst gesperrt.

Zum neuen Schuljahr stehen damit 23 der ursprünglich 27 von der Stadt zur Unterbringung Geflüchteter in Anspruch genommenen Turnhallen wieder für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung. Nur vier Hallen werden zum neuen Schuljahr noch nicht wieder in Betrieb genommen. Wie bereits berichtet, stand bei der Turnhalle am Reitweg in Deutz bereits zum Zeitpunkt der ersten Nutzung als Notunterkunft fest, dass sie aufgrund ihres Alters nach Freizug von der städtischen Gebäudewirtschaft vollständig saniert wird. Die Sanierung läuft bereits seit Anfang 2017, eine Fertigstellung wird im kommenden Jahr erwartet.

Die Halle in der Soldiner Straße in Lindweiler soll mithilfe des Landesförderprogrammes "Gute Schule 2020" umfassend saniert werden. Hier müssen der Hallenboden und die gesamte Unterkonstruktion erneuert werden, zeitgleich soll das Dach instand gesetzt werden. Hierzu findet in den kommenden Tagen ein Ortstermin mit den beteiligten Ämtern statt.  

Wie bereits bekannt, ist es in der Halle an der Mainstraße in Rodenkirchen im Verlauf der Instandsetzungsarbeiten zu einem Wasserschaden gekommen. Eine weitergehende Untersuchung der geschädigten Bausubstanz unter anderem auch auf Schimmelbildung aufgrund des eingedrungenen Wassers laufen derzeit. Wann die Freigabe dieser beiden Hallen für den Schul- und Vereinssport erfolgen kann, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt bedauerlicherweise noch nicht endgültig absehbar.  

Aktuell leben 11.079 Geflüchtete in städtischen Unterkünften.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit