Hallen bieten Platz für bis zu 480 Geflüchtete – DRK betreut Menschen vor Ort

Seit dem heutigen Montag, 29. Mai 2017, können die ersten Geflüchteten die Leichtbauhallen an der Butzweilerhof Allee in Köln-Ossendorf beziehen. Der Standort in Ossendorf ist neben den bereits im vergangenen Jahr in Betrieb genommenen Einrichtungen am Hardtgenbuscher Kirchweg in Ostheim und am Luzerner Weg in Mülheim der dritte dieser Art.

An der Butzweilerhof Allee hat die Stadt Köln in den vergangenen Monaten insgesamt neun eingeschossige Leichtbauhallen errichten lassen. Sechs der Hallen dienen der Unterbringung, zwei der Versorgung und eine weitere Halle wird für die Betreuung der Geflüchteten genutzt. Insgesamt bieten die sechs mit Schlafkojen ausgestatteten Leichtbauhallen Platz für maximal 480 Geflüchtete. Vorrangig werden dort in den kommenden Tagen Geflüchtete aus den noch als Notunterkunft genutzten, verbliebenen sechs Turnhallen einziehen.

Als Träger ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK) damit beauftragt, für die Beratung und Betreuung der Geflüchteten zu sorgen. Die eingesetzten Sozialarbeiter des DRK sind ständige Ansprechpartner vor Ort, im Stadtteil vernetzt und arbeiten eng mit allen beteiligten Institutionen und ehrenamtlichen Unterstützern zusammen. Dolmetscher helfen dabei, Sprachbarrieren zu überwinden, um den Bewohnern die Integration zu erleichtern.

Wie an vergleichbaren Einrichtungen der Stadt Köln wird auch in der Butzweilerhof Allee ein Haus- und Sicherheitsdienst eingesetzt, dessen Mitarbeiter ebenso wie die des Betreuungsträgers für die Nachbarschaft unmittelbar ansprechbar sind.

Aktuell leben 11.953 Geflüchtete in städtischen Unterkünften. Für die Stadt besteht eine gesetzliche Verpflichtung, die geflüchteten Menschen unterzubringen, um sie vor Obdachlosigkeit zu bewahren.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit