Bessere Sichtbeziehungen, breiterer Radweg, mehr Platz für zu Fuß Gehende

Die Stadt Köln hat die Radverkehrsführung auf der Kalk-Mülheimer Straße auf einer Länge von 400 Metern deutlich verbessert. Sie wurde auf die Fahrbahn verlagert, indem in beiden Fahrtrichtungen Schutz- bzw. Radfahrstreifen auf der Fahrbahn markiert wurden. Dadurch sind die Sichtbeziehungen zwischen Radfahrenden und Autofahrenden besser und die Radverkehrsanlagen breiter als bisher. Die verbleibende einspurige Fahrbahn ist durchgängig mindestens 2,75 Meter breit.

Um mehr Platz für zu Fuß Gehende zu schaffen, wurde der Gehweg "aufgeräumt". Einige bauliche Elemente wie zum Beispiel Parkscheinautomaten werden noch in den Parkstreifen versetzt. Für die bessere An- und Belieferung wurden Ladezonen eingerichtet. Zur Schaffung von ausreichenden Abstellmöglichkeiten für Fahrräder werden in Kürze 75 Fahrradnadeln aufgestellt.

Der alte Radweg zwischen Gehweg und Längsparkstreifen auf der Kalk-Mülheimer Straße zwischen Höfestraße und Kalker Hauptstraße entsprach nicht mehr den aktuellen Richtlinien und der von der Stadt Köln angestrebten Ausgestaltung von Radverkehrsanlagen.

Auch der weitere Verlauf der Kalk-Mülheimer Straße zwischen Höfestraße und Wipperfürther Straße soll für den Radverkehr optimiert werden. Dieser zweite Bauabschnitt befindet sich aktuell in der Planung. Die Entwürfe, deren Querschnitt sich am ersten, nun umgesetzten Bauabschnitt, orientieren, hat die Verwaltung Vertreter*innen der Bezirksvertretung Kalk und der Fahrradverbände bereits am "Runden Tisch Radverkehr" vorgestellt. Eine Beschlussfassung wird noch in diesem Jahr angestrebt.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit