Samstagsöffnungszeiten im Kundezentrum Innenstadt für Pass und Personalausweis
Die Nachfrage nach Reisepässen und Personalausweisen steigt zur Ferienzeit erfahrungsgemäß stark an. Um sicherzustellen, dass Bürger*innen ihre noch fehlenden Dokumente für den Urlaub beantragen können und ihrer Reise nichts im Wege steht, öffnet das Kundenzentrum Innenstadt zusätzlich an vier Samstagen.
Bürger*innen können an diesen Tagen ihre Ausweisdokumente nach vorheriger Terminvereinbarung jeweils von 8 bis 13 Uhr im Kundenzentrum Innenstadt, Laurenzplatz 1-3, Köln-Innenstadt, beantragen:
- Samstag, 25. April 2026
- Samstag, 9. Mai 2026
- Samstag, 16. Mai 2026
- Samstag, 30. Mai 2026
Termine zur Ausweisbeantragung werden jeweils am 20. April, 4. Mai, 11. Mai und 26. Mai 2026 vormittags für den folgenden Samstag freigeschaltet und können auf der Internetseite der Stadt Köln oder über das Bürgertelefon (0221/221-0 oder 115) vereinbart werden. Die Gebühren für die Ausweisdokumente können ausschließlich bargeldlos, mit Karte, beglichen werden.
Kölner Fahrradquiz: Attraktive Gewinne und mehr Verständnis und Miteinander
Das Kölner Fahrradquiz geht in die 21. Runde und wirft wieder kniffelige Fragen rund um das sichere Radfahren auf. Ab Mittwoch, 15. April 2026, lädt die Stadt erneut alle Kölner*innen ein, ihr Wissen rund um die geltenden Radverkehrsregeln zu testen. Ziel ist es, die Verkehrsregeln besser kennenzulernen und schwierige Situationen besser einschätzen zu können. Das Quiz kann online unter Fahrradquiz - Stadt Köln gelöst werden. Beim Amt für Verkehrsmanagement sind die Quizbögen auch analog erhältlich, sie können per Mail an Fahrradquiz Stadt Köln oder telefonisch unter 0221 / 221-27816 und 0221 / 221-27182 angefragt werden.
Das Quiz soll das Verständnis zwischen den unterschiedlichen Verkehrsgruppen fördern, indem für alle der Blick auf problematische Situationen im Straßenverkehr geschärft wird. Wer die zehn Fragen rund um das Thema "Sicherheit beim Radfahren" knackt, bekommt mehr Durchblick auf der Straße – und hat dazu die Chance auf einen attraktiven Gewinn.
Schulen der Sekundarstufen sind besonders eingeladen, sich mit der gesamten Klasse am Quiz zu beteiligen. Nimmt eine Klasse geschlossen am Quiz teil, hat sie die Möglichkeit, bis zu 300 Euro für die Klassenkasse zu gewinnen. Auch hier kann das Quiz im Internet gelöst werden, eine Fassung des Bogens kann aber auch zum Selbstausdrucken und Bearbeiten übersandt werden. Interessierte Schulen werden unbedingt um Anmeldung unter den genannten Rufnummern gebeten.
Wer bis einschließlich Sonntag, 31. Mai 2026, alle Fragen richtig beantwortet, nimmt an der Verlosung teil. Als hochwertige Preise werden eine dreitägige Radreise auf dem Rurufer-Radweg in der Nordeifel (inklusive drei Übernachtungen mit Frühstück), ein Original-Hollandrad (gesponsert vom ADAC Nordrhein) und eine Fahrradtasche von Ortlieb ausgelost. Die beteiligten Schulklassen können Geldpreise von 100, 200 oder 300 Euro für die Klassenkasse gewinnen.
Gartenlabor am Merheimer Platz wird eröffnet
Nach umfangreichen Entsiegelungsmaßnahmen wird die neue Gartenlaborfläche am Merheimer Platz in Nippes am Samstag, 18. April 2026, im Rahmen einer kleinen Feier an (bereits) interessierte Gärtner*innen vergeben.
Das Gartenlabor bietet Platz für 19 Parzellen, zusätzlich wurde eine Fläche für eine Urban Gardening Initiative errichtet. Neben den Gartenparzellen ist ein für die Allgemeinheit zugänglicher Rundweg und zum Aufenthalt ein kleiner Platz mit Bänken entstanden. Die parzellierte Fläche wurde an den Kleingartenverein Flora e.V. übertragen, der dort bereits einige Obstbäume gepflanzt hat.
Das im Rechtsrheinischen schon etablierte Konzept der Gartenlabore ist ein niederschwelliges gärtnerisches Angebot, bei dem Interessierte eine zwischen 50 und 100 Quadratmeter große Fläche mit Nutzpflanzen bewirtschaften.
Der Gemeinschaftsgartenverein Garten am Mer, der schon früher auf der damals noch versiegelten Fläche in Hochbeeten gegärtnert hat, zieht ebenfalls zurück auf die Fläche.
Weitere Informationen unter Essbare Stadt Köln - Gärtnern im urbanen Raum - Stadt Köln
Kölner VHS startet Schreibwettbewerb 2026 unter dem Motto "Brücken"
Auch in diesem Jahr lobt die Kölner VHS einen Schreibwettbewerb aus. Unter dem Motto "Brücken" sind alle Interessierten eingeladen, sich mit eigenen Texten zu beteiligen. Gesucht werden Kurzgeschichten und Gedichte, die sich mit Verbindungen zwischen Menschen, Kulturen und Ideen auseinandersetzen. Der Wettbewerb greift damit das hochaktuelle Thema des gesellschaftlichen Zusammenhalts in einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft auf.
Schirmherrin des Wettbewerbs ist 2026 die Kölner Schriftstellerin Melanie Raabe. Sie sagt:
Wie überbrücken wir die Gräben, die sich durch unsere Gesellschaft ziehen? Ich glaube, Neugier und Offenheit sind dabei äußerst wichtige Werte.
Dr. Marie Batzel, Leiterin der Kölner VHS:
Brücken prägen das Bild unserer Stadt – sie verbinden das links- und rechtsrheinische Köln ganz selbstverständlich im Alltag. Gleichzeitig stehen sie für etwas Größeres: für die Verbindung zwischen Menschen, Perspektiven und Lebenswelten. Genau diese Offenheit macht das Thema so spannend für den Schreibwettbewerb.
Eingereicht werden können Kurzgeschichten und Gedichte mit einer maximalen Länge von 4.500 Zeichen. Einsendeschluss ist am Sonntag, 6. September 2026. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Die drei besten Beiträge werden mit VHS-Gutscheinen im Wert von jeweils 75 Euro ausgezeichnet. Die Gewinner*innen können ihre Texte am Freitag, 6. November 2026, bei einer öffentlichen Lesung im Bezirksrathaus Mülheim, Wiener Platz 2A, Köln-Mülheim präsentieren. Weitere Informationen zum Schreibwettbewerb und den Teilnahmebedingungen sind abrufbar unter: VHS-Schreibwettbewerb 2026: "Brücken"
Autor und Comiczeichner Sebastian Strombach im Gespräch mit Andreas Platthaus
Wenn viele sich streiten, freut sich der Dom. Kriege, Machtkämpfe, dubiose Erbfolgen, Seuchen, Baukatastrophen: all das fördert sein Wachsen. Wird es still im Schatten des Doms, fällt auch er in einen Dornröschenschlaf, statt Turmspitzen wacht ein hölzerner Kran über Köln. Glücklicherweise kommen neue Herrscher und vollenden den Dom, schöner als je geplant. Doch wer baute den Dom? Wer erfand den Spitzbogen? Wer brach das Licht? Der Kölner Dom, ein internationales Gemeinschaftswerk, freiwillig wie unfreiwillig, von der Idee bis zum Mauerwerk. Mit "Jeck. Der Comic zum Kölner Dom" hat der Comiczeichner und Architekt Sebastian Strombach nach "Verrückt. Der Comic zum Berliner Schloss" sein nächstes Großprojekt abgeschlossen: Auf 244 Seiten zeichnet er die Geschichte des Kölner Wahrzeichens vom Jahr 0 bis heute.
Am Dienstag, 21. April 2026, um 19 Uhr, findet das Gespräch zwischen Sebastian Strombach und Andreas Platthaus mit vielen visuellen Eindrücken aus dem Comic im Interim der Zentralbibliothek statt. Einlass auf der Hohe Straße 68-82 ist ab 18.30 Uhr.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung über das Buchungssystem der Stadtbibliothek unter Veranstaltungen der Stadtbibliothek Köln wird gebeten. Es handelt sich um eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Haus der Architektur (hdak) im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Jeden Dienstag 19 Uhr eine Stunde Baukultur".
Sebastian Strombach, 1974 im Rheinland geboren und wohnhaft in Berlin, baute mit vier Jahren sein erstes Raumschiff, studierte Architektur, errichtete eine sechs Meter hohe Sonnenuhr, stand vor und hinter der Kamera. Er arbeitete als Bauarbeiter, Architekt, Tutor, Stadtführer, Komparse, Szenenbildner, Modellbauer, Storyboarder, Illustrator und Schildermacher. Inmitten einer Oper auf einem U-Bahnhof entdeckte er seine alte Liebe zum Comiczeichnen wieder. Strombach ist leidenschaftlicher Spaziergänger. Mit Stadtführungen und Comics erzählt er die Träume, Visionen und Verrücktheiten der Stadt.
Andreas Platthaus, geboren 1966 in Aachen, ist Journalist, Schriftsteller und Autor mehrerer Bücher über Comics. Er arbeitet als Redakteur und stellvertretender Feuilletonchef bei der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und leitet dort auch das Ressort "Literatur und literarisches Leben".
Informationsveranstaltung: Wie Bürger*innen ihre Stadt aktiv mitgestalten können
Die Stadt Köln lädt Bürger*innen zur Informationsveranstaltung "Mitmachen in Köln – Wie Sie Köln mitgestalten können" ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 22. April 2026, von 18 bis 19.30 Uhr im VHS-Studienhaus am Neumarkt, Köln-Innenstadt, statt. Kölner*innen erfahren hier, welche Möglichkeiten der Öffentlichkeitsbeteiligung es gibt und wie sie sich aktiv in städtische Projekte einbringen können. Dabei geht es um verschiedene Themenbereiche wie Verkehr, Klima, Stadtentwicklung, Sport sowie Kinder- und Jugendangebote. Grundlage der Beteiligung sind die Leitlinien für Öffentlichkeitsbeteiligung, die in einem partizipativen Prozess entwickelt wurden. Ziel ist es, Bürgerbeteiligung systematisch in städtische Vorhaben einzubeziehen und unterschiedliche Perspektiven frühzeitig zu berücksichtigen.
Organisiert wird die Veranstaltung durch das Kooperative Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadt Köln, in dem Mitarbeitende aus Verwaltung und Stadtgesellschaft zusammenarbeiten. Das Büro unterstützt unter anderem städtische Dienststellen und dient als Anlaufstelle für Bürger*innen. Über das Beteiligungsportal "Meinung für Köln" können Interessierte zudem ihre Ideen und Vorschläge zu verschiedenen Themen einbringen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung sind verfügbar unter: Mitmachen in Köln - Wie Sie Köln mitgestalten können
Die Kölner Präventionsgespräche im April
Unter der Devise "vorsorgen, schützen, sicher sein", bieten der Kriminalpräventive Rat Köln (KPR) und die Volkshochschule Köln (VHS) im Rahmen der "Kölner Präventionsgespräche" Bürger*innen die Möglichkeit, sich regelmäßig über aktuelle kriminalpräventive Themen zu informieren und mit Fachleuten direkt vor Ort ins Gespräch zu kommen. Das nächste Gespräch findet am Dienstag, 21. April 2026, von 16 bis 17.30 Uhr im VHS-Studienhaus am Neumarkt, Köln-Innenstadt zu folgendem Thema statt:
"Köln: (K)ein Platz für Antisemitismus?". Von angeblich "nicht ernst" gemeinten Sprüchen über Beleidigungen und Bedrohungen bis hin zu handfesten Übergriffen: Antisemitismus ist nicht nur eine reale Gefahr für Jüdinnen und Juden in Köln, sondern auch eine Bedrohung für eine demokratische und vielfältige Stadtgesellschaft, die uns alle angeht: Was kann ich tun, um Judenfeindlichkeit vorzubeugen? Wie begegne ich ihr in Gesprächen und im Internet? Was mache ich bei Schmierereien im Stadtraum? Wo kann ich antisemitische Vorfälle melden? Und wie gehe ich vor, wenn ich Zeug*in einer Straftat werde? Daniel Vymyslicky (Fachstelle gegen Antisemitismus im NS-DOK) und Hans-Peter Killguss (Bereich Gegenwart im NS-DOK) geben Antworten und informieren zum Thema.
Weitere Informationen sind im Veranstaltungskalender einsehbar. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das gesamte Programm der Kölner Präventionsgespräche ist unter Die Kölner Präventionsgespräche abrufbar.