Rund 37 Prozent aller Abstimmungsberechtigten haben bereits über Olympia abgestimmt

Der Stichtag des Ratsbürgerentscheides (Sonntag, 19. April 2026) über eine Beteiligung der Stadt Köln an der Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele als KölnRheinRuhr 2036, 2040 oder 2044 rückt näher. Mit Köln als Leading City bewerben sich 17 NRW-Kommunen gemeinsam um die Austragung eines der weltweit größten Sportereignisse. Das Bewerbungskonzept für KölnRheinRuhr setzt auf kurze Wege für Sportler*innen und Zuschauer*innen, Nachhaltigkeit und mit 14 Millionen zu verkaufenden Tickets auf Rekordkulissen.  

Mithilfe der Kampagne "Dein JA schreibt Olympische und Paralympische Geschichte", die am 19. Januar 2026 in der Lanxess-Arena in Köln-Deutz vorgestellt wurde, sollten die knapp vier Millionen zu beteiligenden Bürger*innen in Nordrhein-Westfalen auf die Bewerbung aufmerksam gemacht werden. Die Stadt Köln ergänzte die Kampagne durch eigene, Köln-spezifische Motive und kommunikative Maßnahmen, um Neugier zu wecken. Neben der Pressekommunikation und der Bespielung der Social-Media-Kanäle der Stadt Köln weist die eigene Landing-Page (Olympia und Paralympics KölnRheinRuhr) Bürger*innen auf Chancen und Risiken einer Bewerbung hin. Im Rahmen der Bürger*inneninformation wurden außerdem Informationsveranstaltungen sowie Podiumsdiskussionen durchgeführt. Des Weiteren war die Stadt Köln mit Informationsständen auf Wochenmärkten in allen Stadtbezirken vertreten. Die Kosten für kommunikative Maßnahmen zur Bewerbung belaufen sich auf rund 250.000 Euro.  

Die Kosten für die Durchführung des Ratsbürgerentscheids konnten im Rahmen der Organisation von anfangs prognostizierten rund 2,49 Millionen Euro auf rund 1,82 Millionen Euro gesenkt werden. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt 85 Prozent der Kosten für den Ratsbürgerentscheid.

Zum Dienstag, 14. April, 13.30 Uhr, haben 299.018 Abstimmungsberechtigte ihre Stimme im Rahmen des Ratsbürgerentscheids abgegeben. Das entspricht einem Anteil von 36,77 Prozent. Noch bis Sonntag, 19. April 2026, 16 Uhr, kann abgestimmt werden. Die Stadt Köln empfiehlt den Versand der Unterlagen bereits bis spätestens morgen, Mittwoch, 15. April 2026. Wer seine Unterlagen nicht rechtzeitig verschicken kann, hat bis zur genannten Frist die Möglichkeit, seinen Abstimmungsbrief in den Briefkasten des Wahlamts der Stadt Köln auf der Dillenburger Straße 68-70, Köln-Kalk, einzuwerfen. Ausschließlich am Sonntag, 19. April 2026, 13 bis 16 Uhr, kann der Abstimmungsbrief im Auszählzentrum in Köln-Deutz, Hans-Böckler-Berufskolleg, Eitorfer Straße 20, abgegeben werden. Die Verantwortung für den rechtzeitigen Eingang des Abstimmungsbriefs liegt bei der abstimmungsberechtigten Person.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit