© Stadt Köln, Leonie Rademacher

Darunter versteht man die Nutzung urbanen Raums zum Anbau von Lebensmitteln. 

Ob im Garten, auf dem Balkon, auf einer Baumscheibe vor der Haustür oder am Straßenrand - Natur lässt sich auch auf kleinem Raum verwirklichen, verschönert das Straßenbild und sorgt für mehr Lebensqualität in der Stadt.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, in der Stadt grüne Oasen zu schaffen, die sich positiv auf die Artenvielfalt, das Klima und damit auch auf die Bewohner*innen auswirken.

Das komplette Konzept "Essbare Stadt" ist in nachfolgender Beschlussvorlage dargestellt. 

Beschluss "Essbare Stadt"
Aktionsplan Essbare Stadt Köln - Fortschreibung bis 2030

Aktuelles

Neue Gartenlabore in Nippes und in Kalk

Das neue Gartenlabor am Merheimer Platz ist in einer feierlichen Zeremonie durch Vertreterinnen des Kleingartenvereins Flora e.V. an die Pächter*innen übergeben worden. Hier wird nun auf einer ehemals weitestgehend versiegelten Fläche gemeinsam gegärtnert.

Das kommende Gartenlabor am Blücherpark befindet sich derzeit im Bau. Hier kann mit dem Gärtnern voraussichtlich im Frühjahr 2027 gestartet werden. Am Pohlstadtsweg in Köln Kalk wurde in den vergangenen zwei Jahren mit Hilfe der Vorbereitung eines lokalen Bio-Landwirts ebenfalls bereits erfolgreich gegärtnert. Hier hat sich ein eigenständiger Gartenlabor-Verein gegründet, der die Fläche ab dem kommenden Jahr selbst verwaltet.

Zehn Jahre Ernährungsrat

Der Ernährungsrat Köln und Umgebung e. V. hat am 26. Juni sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Seit 2016 setzt sich der Verein für Ernährungsbildung und regionale Versorgung ein. 

Zehn Jahre Ernährungsrat

Einige Angebote zum Gärtnern in der Stadt haben wir für Sie hier zusammengestellt.

Broschüre Gärtnern in der Stadt Oktober 2024
PDF, 2953 kb

Urban Gardening

Neue Urban Gardening Möglichkeiten

Sie haben Interesse an neuen Urban Gardening Möglichkeiten? Wenden Sie sich bitte per E-Mail an das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, das im Bedarfsfall bei der Flächensuche unterstützen kann.

Sie möchten insektenfreundliche Pflanzen anpflanzen? Gerne selber mal etwas Naschen können? Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen und der Ernährungsrat für Köln setzen den Beschluss "Essbare Stadt" um mit dem Ziel, Köln essbarer zu machen – für Mensch und Tier! Die Projektmitarbeitenden des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen und des Ernährungsbeirates beraten Sie gerne.

Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
Telefon: 0221 /221-32113

E-Mail: Amt für Landschaftspflege und Grünflächen

Ernährungsrat für Köln und Umgebung
Neven-DuMont-Straße 14
50667 Köln
Telefon: 0221 / 29852359

E-Mail: Ernährungsrat.koeln

Gemeinschaftsgärten

© Stadt Köln

Gemeinsam mit gleichgesinnten Gartenfreund*innen pflanzen, jäten, pflegen und ernten: Auch ohne eigenen Balkon oder Garten können Sie unsere Stadt etwas grüner machen und nebenbei noch die angebauten Erzeugnisse selber ernten.

Verschiedene Initiativen wollen vorhandene Plätze und Grünanlagen in der Kölner Innenstadt revitalisieren, einen Beitrag zu Umwelt- und Naturschutz leisten sowie bürgerliches Engagement fördern und sich mit anderen Interessierten austauschen und Zeit verbringen.

Einige Kölner Gemeinschaftsgärten finden Sie unter den weiterführenden Links.

Gartenclubs Köln. GAG Immobilien AG, Querwaldein e. V. MoMo – Modularer Modellgarten der Universität zu Köln Gemeinschaftsgärten Köln

Zu den "Gemeinschaftsgärten Köln" haben sich der Campus Garten, die Gartenwerkstadt Ehrenfeld e. V., Kölner Neuland e. V., die Pflanzstelle Kalk, F.I.N.K. e. V., der Veedelgarten und der VHS-Biogarten Thurner Hof zusammengeschlossen.

F.I.N.K. e. V. – ein interkultureller Gemeinschaftsgarten Gartenwerkstadt Ehrenfeld e. V. Kölner Neuland e. V. VHS-Biogarten Thurner Hof

Mietgärten, Gemüseparzellen und solidarische Landwirtschaft

Echte Alternativen, wenn die Möglichkeiten zum Gärtnern zu Hause fehlen oder nicht reichen, sind Mietgärten, Gemüseparzellen und die solidarische Landwirtschaft. Dabei übertragen private Initiatoren die Rechte zur Ernte und Bewirtschaftung eines Gartens oder einer Parzelle auf die Mietenden.

Beim Konzept der solidarischen Landwirtschaft bewirtschaften Interessierte landwirtschaftliche Flächen oder helfen bei der Bewirtschaftung durch Landwirt*innen und finanzieren die Produktion über monatliche Mitgliedsbeiträge.

Im Gegenzug erhalten die Mitglieder der Solidargemeinschaft dafür in regelmäßigen Abständen Anteile an der Ernte. Wir stellen Ihnen einige Mietgärten, Nachbarschaftsinitiativen und solidarische Landwirtschafts-Initiativen in Köln vor.

Gartenglück Gemüse-Kooperative Köln Solidarische Landwirtschaft

Kleingärtnern im Verein

Es darf ruhig etwas mehr Garten sein? Wer kennt sie nicht: Kleingartenanlagen stellen heute vor allem einen Ruhepol im hektischen Großstadtleben dar. Auf Flächen bis zu 400 Quadratmetern Größe können Sie beim Anbau von Pflanzen und beim Aufenthalt im Grünen die Natur erleben und genießen.

Neben konventionellen Kleingartenanlagen gibt es inzwischen auch Naturkleingärten auf Kölner Stadtgebiet. Die grünen Oasen sind im gesamten Stadtgebiet verteilt. Informieren Sie sich beim Kreisverband der Kölner Gartenfreunde e. V. über die Möglichkeiten und freie Parzellen in Ihrer Nähe:

Kreisverband der Kölner Gartenfreunde e. V.

Telefon: 0221 / 831050

Kreisverband der Kölner Gartenfreunde e. V. E-Mail an den KGV

Gartenlabore

Gartenlabor am Mehrheimer Platz

Das im Rechtsrheinischen schon etablierte Konzept der Gartenlabore ist ein niederschwelliges gärtnerisches Angebot, bei dem Interessierte eine zwischen 50 und 100 qm große Fläche mit Nutzpflanzen bewirtschaften.
Nach umfangreichen Entsiegelungsmaßnahmen wurde die neue Gartenlaborfläche am Merheimer Platz in Nippes am Samstag, den 18. April 2026 im Rahmen einer kleinen Feier an (bereits) interessierte Gärtner*innen vergeben.
Das Gartenlabor bietet Platz für 19 Parzellen. Neben den Gartenparzellen ist ein für die Allgemeinheit zugänglicher Rundweg und zum Aufenthalt ein kleiner Platz mit Bänken entstanden. Die parzellierte Fläche wurde an den Kleingartenverein Flora e. V. übertragen, der dort bereits einige Obstbäume gepflanzt hat.
Der Gemeinschaftsgartenverein Garten am Mer, der schon früher auf der damals noch versiegelten Fläche in Hochbeeten gegärtnert hat, ist ebenfalls zurück auf die Fläche gezogen.

 

Gartenlabore in der Olpener Straße und im Schlagbaumsweg

Die Gartenlabore sind Teil des Projekts des Integrierten Handlungskonzepts (IHK) "Vielfalt vernetzen", das der Rat der Stadt Köln zur Stärkung der Grünen Infrastruktur des rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtels beschlossen hat. Vor allem Menschen in sozial benachteiligten und belasteten Stadtquartieren sollen dadurch neue Zugänge zur Natur erhalten.

Weitere Informationen zum Projekt

Noch mehr gärtnern...

Schulgärten

Wohnen Sie in der Nähe einer Schule, die einen Schulgarten pflegt? Dann können Sie sich auch in Kölner Schulgärten betätigen. Diese bisher noch unbekannte Form der Kooperation stellt eine wertvolle Unterstützung für die Schüler- und Lehrerschaft der Schulen dar, einen auf Nachhaltigkeit angelegten Schulgarten zu pflegen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem

Umwelt- und Verbraucherschutzamt

Telefon 0221 / 221-0

E-Mail: Umwelt- und Verbraucherschutzamt

Sie arbeiten in einer Kindertagesstätte oder Schule und möchten den betreuten Kindern Raum für Natur und Garten bieten? Legen Sie einen Schulgarten an oder verwandeln Sie Ihre Kindertagesstätte oder Schule in eine "Ackerdemie".

Gärtnern mit Pänz - Pauken, Pausen, Pastinaken! Gemüseackerdemie

Patenschaften und Sponsoring

Übernehmen Sie eine Patenschaft für ein Baumbeet oder eine kleine Grünfläche oder gemeinsam mit Ihrer Firma oder Ihrem Verein das Sponsoring zum Beispiel für einen Kreisverkehr.

Weitere Informationen finden Sie unter: 

Mitgestalten

Wildnis in Nutzung

Seit 2017 haben Sie in Köln-Poll die Möglichkeit, ohne größere Formalitäten Gemüse anzupflanzen. Entweder Sie gärtnern mit anderen Nachbar*innen zusammen, nur für sich selbst oder beides.

BürgerGarten

Informationen zum Artenschutz