Bedeutung für die Erschließung mehrerer Schulen in unmittelbarer Umgebung
Die Verwaltung der Stadt Köln hat die Entwurfsplanung für die Radverbindung "Niehler Gürtel" für zwei Teilabschnitte zwischen Merheimer Straße und Niehler Kirchweg in den politischen Gremienlauf gebracht. Mit dem Beschluss soll die Politik zudem die notwendigen Bau- und Finanzmittel freigeben.
Mit der Radverbindung 'Niehler Gürtel' wollen wir eine attraktive Route für den Kölner Norden schaffen. Indem wir die Planung für diese Abschnitte nun zur Entscheidung in die Politik geben, setzen wir einen ersten Meilenstein für die weitere Umsetzung,
sagt Thorsten Siggelkow, Leiter des Amtes für nachhaltige Mobilitätsentwicklung.
Bedeutung für den Schulweg
Die Radverbindung "Niehler Gürtel" soll künftig Teil des RadPendlerRouten-Netzes Köln werden. Innerhalb der geplanten Parklandschaft "GrünZug Nippes" hat sie eine besondere Bedeutung für die Erschließung mehrerer Schulen in unmittelbarer Umgebung. Daher hat sich die Stadt Köln auf eine Förderung des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) beworben. Damit könnten neben dem Bau der Radverbindung auch weitere Maßnahmen für den Schulradverkehr gefördert werden.
Integriert in den Park "GrünZug Nippes"
Die Radverbindung "Niehler Gürtel" ist eng auf die geplante Parklandschaft "GrünZug Nippes" abgestimmt, die die Bezirksvertretung Nippes im vergangenen Jahr beschlossen hat (0801/2025). Parallel zum "GrünZug Nippes" sollen deshalb die ersten Abschnitte der Radverbindung umgesetzt werden.
Die Radverbindung verläuft am südlichen Rand des Parks zwischen Merheimer Straße und Niehler Kirchweg. So bleibt viel Platz für Grün sowie für Sport und Freizeit. Ein getrennter Gehweg führt den Fußverkehr sicher durch den "GrünZug Nippes" und erleichtert den Weg zur Haltestelle "Neusser Straße/Gürtel". Die Stadt Köln hat die Planung mit Fachleuten entwickelt. Fuß- und Radverkehr werden barrierefrei, getrennt und gleichberechtigt geführt. Querungen über den Radweg sind klar gestaltet. Die Fläche für den Radverkehr wird fünf Meter, der durchgängig begleitende Gehweg drei Meter breit sein.
Anschluss an bestehende Querungen
Auf dem Weg von der Merheimer Straße zum Toni-Steingass-Park queren Fußgänger*innen und Radfahrer*innen die Neusser Straße und den Niehler Kirchweg. Am Niehler Kirchweg gibt es bereits eine bevorrechtigte Querung
(Vorrang für den
Rad- und Fußverkehr am Niehler Kirchweg - Stadt Köln). An der Neusser Straße führt seit 2025 eine Mittelinsel über die Fahrbahn. Zudem soll der öffentliche Raum rund um den Knotenpunkt Neusser Straße/Gürtel neugestaltet werden.
Was passiert als nächstes?
Die Stadt Köln arbeitet die Planung für die weiteren Abschnitte zwischen Niehler Kirchweg und Boltensternstraße aus. Zwischen Boltensternstraße und Mülheimer Brücke soll die Radverbindung "Niehler Gürtel" bei einer geplanten Fahrbahnsanierung umgesetzt werden. Dafür erstellt die Verwaltung aktuell eine Vorlage für die Politik. Zusätzlich wird ein Verkehrsgutachten zur künftigen Radverkehrsführung auf der Mülheimer Brücke erstellt.
Die Stadt Köln strebt eine Umsetzung der Radverbindung "Niehler Gürtel" zwischen Merheimer Straße und Niehler Kirchweg von 2027 bis 2028 an, gemeinsam mit den Arbeiten für den "GrünZug Nippes".
Kosten
Der Rat der Stadt Köln hat für die Planung der Radverbindung "Niehler Gürtel" zwischen Merheimer Straße und Mülheimer Brücke rund 250.000 Euro vorgesehen. Rund 163.500 Euro wurden bislang ausgegeben. Der Bau der ersten beiden Abschnitte der Radverbindung "Niehler Gürtel" wird rund 900.000 Euro kosten.
Gesamtplanung "Niehler Gürtel"
Künftig soll sich die Radverbindung Niehler Gürtel auf rund fünf Kilometern entlang des Niehler Gürtels zwischen Clevischer Ring/Wiener Platz und Geldernstraße erstrecken. Auch Ehrenfeld soll dadurch in Zukunft besser an das rechtsrheinische Mülheim angebunden sein.
Unter SessionNet | Beschluss über die Entwurfsplanung sowie Baubeschluss für die Radverbindung
Niehler Gürtel zwischen Merheimer Straße und Niehler Kirchweg im GrünZug Nippes kann die Beschlussvorlage im Ratsinformationssystem der Stadt Köln abgerufen werden.