Anbei finden Sie ausgewählte Kulturtermine von Kulturamt, NS-DOK, Stadtbibliothek und einzelner Museen für den Monat Oktober 2026.
Kulturamt
2. November 2026, 19 Uhr
Literaturhaus Köln
Großer Griechenmarkt 39
50676 Köln
Lokalrunde: Selim Özdogan & Jennifer de Negri
Bei der Lokalrunde im Kölner Literaturhaus treffen Autor*innen aus Köln und der Region aufeinander. Diesmal sind Selim Özdogan und Jennifer de Negri zu Gast. In seinem Roman "Ihr kriegt uns hier nicht raus" (Kanon Verlag) erzählt Selim Özdogan von einer kurdisch-deutschen Familie im Köln der frühen 1980er-Jahre. In einem besetzten Haus begegnet sie alternativen Lebensentwürfen und der Frage, wie weit Gemeinschaft tragen kann. Lotti Mischke moderiert. Jennifer de Negri stellt im Gespräch mit Lisa James ihr Langgedicht "Wolbachia: Liebeslieder im Artensterben" (parasitenpresse) vor. Ausgehend von den Wechselbeziehungen zwischen Insekten und Mikroben erkundet sie, was Geschlecht, Sexualität und Liebe mit dem Artensterben zu tun haben. Weitere Informationen: https://literaturhaus-koeln.de/programm/lokalrunde-selim-oezdogan-jennifer-de-negri/02-11-2026/
5. bis 7. November 2026
Stadtgarten
Venloer Str. 40
50672 Köln
Week-End Fest XV
Festival für avancierte Popmusik mit exklusiven Konzerten und DJ-Sets von Dopplereffekt, Daddy G & Don Letts, Gilles Peterson, Actress, ML Buch, E.P.I.Q. und weiteren. Das Week-End Fest wird vom Kulturamt gefördert. Weitere Informationen: https://www.weekendfest.de/
5. bis 30. November 2026
u.a. MONDO APERTO – OFFENE WELT e. V.
Zugweg 22
50677 Köln – Lutherkirche Köln
ITALIANA – KULTURBRÜCKE AM RHEIN
Zum zehnten Mal schlägt das biennale Festival ITALIANA – KULTURBRÜCKE AM RHEIN eine kulturelle Brücke zwischen Italien, Deutschland und weiteren internationalen Kulturen. Das Festival möchte kulturelle Vielfalt sichtbar machen, Stereotype hinterfragen und nachhaltige Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft ermöglichen. Zu erleben sind Konzerte verschiedenster Stile – von Tango über Improvisation und italienischen Liedern bis hin zum Jubiläumskonzert des Menschensinfonieorchesters, dass 2026 sein 25-jähriges Bestehen feiert. Teile des Festivals werden vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert. Weitere Informationen: https://www.festival-all-italiana.de/
6. bis 8. November 2026 und 13. bis 15. November 2026, Freitag und Samstag 18 bis 22 Uhr, Sonntag, 15 bis 21 Uhr
Odonien
Hornstraße 85
50823 Köln
ROBODONIEN LEUCHTET
Zum dritten Mal erstrahlt Odonien im November! Hier verschwimmen die Grenzen zwischen Mensch, Maschine und Kunst: Roboterwesen, Feuerinstallationen und Performances begegnen faszinierenden Lichtwelten und spektakulären Lasershows. Dampf steigt auf, Maschinen erwachen zum Leben und mechanische Klänge verbinden sich mit Licht und Bewegung zu einer einzigartigen, pulsierenden Atmosphäre. Die Veranstaltung wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln. Weitere Informationen: https://odonien.de/robodonien
12. November 2026, 19.30 Uhr
Literaturhaus Köln
Großer Griechenmarkt 39
50676 Köln
Leh-Wei Liao: "Glaszeit"
Der Debütroman "Glaszeit" von Leh-Wei Liao erschien am 19. August 2026 im Luchterhand Literaturverlag und stand auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2026. Achtzehn Jahre nachdem ihre Mutter sie in Deutschland zurückgelassen hat, entdeckt die junge Ärztin Novana die taiwanische Künstlerin March auf einem Werbedisplay in Taipei wieder. Die unerwartete Begegnung bringt eine schmerzhafte Vergangenheit zurück. Zugleich lernt Novana die Aktivistin Sihan kennen und verliebt sich. In ihrem Roman "Glaszeit" erzählt Leh-Wei Liao von einer schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung, von Begehren und Verletzungen und von der Suche nach Nähe – vor dem Hintergrund einer bedrohten Zukunft Taiwans. Das Jahresprogramm des Kölner Literaturhauses wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln. Weitere Informationen: https://literaturhaus-koeln.de/programm/leh-wei-liao-glaszeit/12-11-2026/
12. bis 15. November 2026
diverse Orte, u.a. CCCC – Kreationszentrum Zeitgenössischer Zirkus, Kulturbunker Köln-Mülheim, LATIBUL – Theater- & Zirkuspädagogisches Zentrum Köln
Zeit für Zirkus 2026
Einmal pro Jahr bringt ZEIT FÜR ZIRKUS deutschlandweit Bühnen, Zelte und andere Orte, Kompanien und Künstler*innen zusammen, um zeitgenössischen Zirkus in all seinen Facetten zu zeigen. Als offizieller Partner der internationalen La Nuit du Cirque bildet ZEIT FÜR ZIRKUS als dezentrales Festival und offenes Format die größte und spannendste Plattform, um zeitgenössischen Zirkus live zu erleben oder zu präsentieren. Das Festival wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln. Weitere Informationen: https://zeitfuerzirkus.de/
Freitag, 12. November 2026, Samstag, 13. November 2026, 20 bis 21 Uhr, Sonntag, 14. November 2026, 18 bis 19 Uhr
Orangerie Theater e. V., Saal
Volksgartenstraße 25
50677 Köln
ICH. 3 Episoden zu Identität & Gemeinschaft – ein Stück von POUR ENSEMBLE und NEXT GENERATION ROYAL!
Im neuen Stück ICH des Wuppertaler POUR ENSEMBLE und der Kölner Company NEXT GENERATION! ROYAL stehen Fragen von Identität, Empowerment und dem Wunsch nach Nähe und Gemeinschaft im Mittelpunkt. Drei miteinander verwobene Episoden nähern sich diesen Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven. Lioba Ullrich, eine junge Künstlerin mit Down-Syndrom, übernimmt erstmals die Regie eines Teils. Ausgangspunkt ihrer Episode ist die Bildergeschichte "Karlinchen" von Annegert Fuchshuber: Ein Kind sucht nach dem Verlust der Eltern nach Zugehörigkeit, bis es schließlich eine überraschende Begegnung macht. Choreograf und Tänzer Kenji Takagi entwickelt seine Episode aus Bewegung und szenischen Snapshots. Fünf unterschiedliche Persönlichkeiten treffen aufeinander: Wie kommen sie in Kontakt? Die Episoden werden verwoben mit Szenen, die von der sagenhaften Figur des Lügenbarons Münchhausen inspiriert sind (Regie: Jakob Fedler): Er gewinnt Teilhabe, indem er träumt. Er ist fantastisch authentisch. Weitere Informationen: https://www.orangerie-theater.de/programm/ich/
12. bis 15. November 2026
Filmhaus
Köln Maybachstr. 111
50670 Köln u.a.
Kurdisches Filmfestival Köln
Das Kurdische Filmfestival Köln 2026 macht kurdisches Kino als eigenständige filmische Praxis in Köln sichtbar. An den vier Festivaltagen fidnen insgesamt 14 Veranstaltungen statt: Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme kurdischer Filmschaffender treffen auf Filmgespräche, eine Masterclass (angefragt: Milena Aboyan), eine Lesung mit Karosh Taha und einen Schauspiel-Workshop für Kinder mit Ismail Mamo. Das Festival wird vom Kulturamt gefördert. Weitere Informationen: https://kurdischesfilmfestival.com/
Freitag,13. November 2026, 20 Uhr
Samstag, 14. November 2026, 20 Uhr
ehrenfeldstudios e. V.
Wissmannstraße 38
50823 Köln
Gastspielreihe LOOK – Choreografien feministischer Perspektiven Making of a man – Quindell Orton (München)
Ein*e Tänzer*in, eine Projektionsfläche, eine Live-Kamera, ein paar Silikon-Bauchmuskeln und die Frage: Wie "macht" ein Körper Männlichkeit? Wer darf Männlichkeit machen und welches Potential liegt darin, die in Stein gemeißelten Codes von Männlichkeit zu erschüttern? Via Popkultur, Politik und persönlichen Interviews, bewegt sich "Making of a Man" zwischen TED-Talk und Gender-Manifest. Weitere Informationen: https://www.ehrenfeldstudios.de/making-of-a-man-quindell-orton-muenchen/
Sonntag, 15. November 2026, 19 Uhr
Mittwoch, 25. November 2026, 20 Uhr
LOFT / 2ndFLOOR e. V.
Fasia-Jansen-Straße 30
50823 Köln
CGNYC – Cologne meets New York City
Bei der vom Bassisten Florian Herzog kuratierten Konzertreihe CGNYC treffen in fünf Konzerten Kölner Musiker*innen auf junge New Yorker*innen. Dem deutschen Publikum werden hier Musiker*innen von morgen vorgestellt, die in der Brooklyn Avantgarde-Szene und den USA aufstrebend und aktiv, aber hierzulande noch wenig präsent sind. Am 15. November ist die Saxophonistin Charlotte Greve und am 25. November der Pianist Phillip Golub zu erleben – jeweils gemeinsam mit Kölner Künstler*innen. Die Konzertreihe wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln. Weitere Informationen: https://www.loftkoeln.de/event/cgnyc-cologne-meets-new-york-charlotte-greve/
https://www.loftkoeln.de/event/cgnyc-cologne-meets-new-york-phillip-golub/
20. bis 22. November 2026
Kulturbunker Köln Mülheim
Berliner Straße 20
51063 Köln
FEEL IT! – Eine Pop (-ulistische) Musik Performance
Pop ist Unterhaltung, Politik ist Performance und Populismus Show – Feelings vs. Facts. Drei Performer:innen aus der Türkei und Deutschland treten in einen Dialog – mit markanten politischen Reden, mit Pop-Songs und mit den eigenen Worten und Biographien. Die türkisch-deutsche Produktion geht mit analytischem Gespür auf die Suche nach Mustern und Wiederholungen, nach Geschichts-(um)schreibung und (un)widerruflichen Fakten der deutschen und türkischen Geschichte und Darstellungen voneinander. Wir entlarven mit viel Konfetti die Vorurteile und Klischees, die rhetorischen Rauchbomben und Manipulationsversuche und tun das immer und immer und immer und immer wieder … bis das Publikum uns glaubt! Weitere Informationen: https://rausgegangen.de/events/feel-it-eine-pop-ulistische-musik-performance-0/
20./21./22. November 2026, jeweils 19 Uhr
Stadtgarten
Venloer Str. 40
50672 Köln
KLAENG Festival 2026
Grenzen verschwimmen und Genres prallen aufeinander – die 17. Ausgabe des internationalen KLAENG Festivals präsentiert vom 20. bis zum 22. November im Kölner Stadtgarten das "Jetzt" in der aktuellen Musik. Zu erleben sind: Phil Donkin – Bring A Friend, HOAX Quartet, Kris Davis Trio, David Virelles KLAENG Project, Laura Perrudin Solo, The Zawose Queens, Signe Emmeluth's Amoeba, David Virelles Solo Piano, Chris Potter Trio. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.
Weitere Informationen: https://klaengfestival.de/
Sonntag, 22. November 2026, 11 Uhr
Schauspiel Köln
Offenbachplatz
50667 Köln
"Buch für die Stadt" 2026: Kristof Magnusson – "Ein Mann der Kunst"
Kristof Magnussons Roman "Ein Mann der Kunst" (Goldmann) ist das "Buch für die Stadt" 2026. Im Zentrum der Satire steht ein berühmter Maler, der zurückgezogen auf einer Burg am Rhein lebt. Kunstfreunde verehren ihn und möchten ihm ein Museum bauen – doch dabei prallen unterschiedliche Vorstellungen von Kunst und Kultur aufeinander. Mit viel Humor und einem Gespür für die Absurditäten des Kulturbetriebs beleuchtet Magnusson dessen Höhen und Tiefen. Beim Auftakt im Schauspiel Köln spricht Kristof Magnusson über seinen Roman. Das "Buch für die Stadt" ist eine gemeinsame Literaturaktion des Literaturhauses Köln, des Kölner Stadt-Anzeigers und der Kölnischen Rundschau. Vom 22. bis 29. November findet eine Aktionswoche mit Veranstaltungen in Köln und der Region statt. Tickets sind über das Schauspiel Köln erhältlich. Das Jahresprogramm des Kölner Literaturhauses wird gefördert vom Kulturamt. Weitere Informationen: https://literaturhaus-koeln.de/programm/kristof-magnusson-ein-mann-der-kunst-antje-kunstmann-1/22-11-2026/
23. bis 29. November 2026
Filmforum NRW
Bischofsgartenstr. 1
50667 Köln, u.a.
KFFK / Kurzfilmfestival Köln
Renommiertes Kurzfilmfetsival mit deutschem Wettbewerb, Best of Festivals, Themenreihen, einem Battle of the Shorts und dem Kölner Fenster, in dem unabhängige aktuelle Kurzfilme aus Köln präsentiert werden. Das Festival wird vom Kulturamt gefördert. Weitere Informationen: https://www.kffk.de/
Sonntag, 29. November 2026
Depot Köln-Mülheim
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
24. Kölner Theaternacht
Die Kölner Theaternacht geht in die 24. Runde! Am 29. November lädt die freie Szene Kölns zu einem besonderen Theatertag für Klein und Groß ein. Freie Kölner Gruppen, Ensembles und Häuser präsentieren Ausschnitte aus ihren aktuellen und kommenden Produktionen. Im neuen Kooperationshaus Depot Köln erwartet das Publikum auf verschiedenen Bühnen ein abwechslungsreiches Programm mit Theater, Tanz, Performance und weiteren Formen der darstellenden Kunst. Weitere Informationen: https://fddk.de/
Interim Zentralbibliothek
Hohe Straße 62
Köln-Innenstadt
Dienstag, 3. November 2026, 19.30 Uhr
Ein Ort der Poesie: Anderland 8
Kölner Festival zur Poesie: Zum achten Mal laden wir zu einem poetischen Abend in die Stadtbibliothek ein, zwei in Form und Perspektive konträre Dichter*innen präsentieren ihre Gedichte, geben Einblick in ihre Lyrik-Werkstätten, werfen ihre Stimme in den Echoraum der Gegenwartspoesie: Wir freuen uns auf Esther Kinsky und José F. A. Oliver.
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/veranstaltungen/daten/41361/index.html
Mittwoch, 4. November 2026, 13:15 Uhr
Lunch Lectures
Maryam Aras zeigt uns, warum sich John Dos Passos "USA-Triologie" auch noch über 90 Jahre nach ihrem Erscheinen sehr heutig und modern liest und wie seine montageartigen Schreibweisen, Gewaltgeschichte sichtbar und ein großes Figurenpanorama plastisch werden lassen. Weitere Informationen: Protected link to khm.de
Donnerstag, 5. November 2026, 19 Uhr
Keine von uns: Das Leben der Irmgard Keun
Erzählerisch mitreißend entfaltet der Autor Tobias Lehmkuhl Irmgard Keuns Biografie erstmals in ihrer ganzen Vielfalt und Buntheit. Buchvorstellung mit dem Autor und Gisa Funck. Weitere Informationen: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/veranstaltungen/daten/41266/index.html
Dienstag, 10. November 2026, 19 Uhr
(un)sichtbar gemacht: Aromantik und Asexualität
"Was ist das?" ist nicht selten die Reaktion bei diesem Thema. Eine Antwort darauf zu geben, ist nicht immer ganz leicht: Was ist das generell? Was ist das für mich persönlich? Und was bedeutet das für unser Weltbild? Die Autor*innen Annika Baumgart und Katharina Kroschel sind den Grundlagen von Aromantik und Asexualität nachgegangen. Eingeladen zur Fährtensuche sind all jene, die etwas über diese queeren Orientierungen lernen möchten – mit der Gelegenheit, jederzeit Fragen zu stellen und dadurch den Verlauf der Lesung mitzubestimmen. Weitere Informationen: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/veranstaltungen/daten/41272/index.html
Donnerstag, 12. November 2026, 19 Uhr
Lesung mit Agnieszka Lessmann und Frank Olbert
Buchpremiere von "Schieferbruchverse" und "Das verschwundene Viertel": In ihrer Lesung begeben sich Agnieszka Lessmann und Frank Olbert auf eine Reise durch die Zeitschichten. Lyrik und historischer Essay treten an diesem Abend in einen Dialog, der die Geschichte des mittelalterlichen jüdischen Viertels von Köln ebenso umfasst wie den Antisemitismus des 20. Jahrhunderts, der sich in die Biografie von Agnieszka Lessmann einschrieb. Weitere Informationen: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/veranstaltungen/daten/41267/index.html
Mittwoch, 18. November 2026, 13:15 Uhr
Lunch Lectures
Alina Herbing bringt uns Erzählungen von Lucia Berlin mit, die bis zu ihrer jüngsten Wieder-entdeckung als Geheimtipp galt. Berlin schrieb über Frauen wie sie selbst, Alleinerziehende, Haushaltshilfen, Sekretärinnen, und begegnete den Tragödien und Brüchen des Lebens immer wieder auch mit Humor. Weitere Informationen: https://www.khm.de/ls_35literaturgeschichten/
Donnerstag, 19. November 2026, 19 Uhr
Fynn Ole Engler: Mit Einstein denken
Der Autor im Gespräch mit Gert Scobel: Anhand zahlreicher Quellen beleuchtet Fynn Ole Engler Einsteins Überlegungen zu Pazifismus, Politik, Ethik und Religion. Sie haben uns bis heute viel über die Kunst eines Denkens zu sagen, das scheinbar Getrenntes miteinander verbindet. Weitere Informationen: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/veranstaltungen/daten/40884/index.html
Samstag, 21. November 2026, 11 bis 16 Uhr
Spielend in den Herbst – Das Brettspiel-Event der Stadtbibliothek
Ob mit oder ohne Spielbrett: Gesellschaftsspiele stehen in Freundeskreisen und Familien hoch im Kurs. Bei unserem Brettspiel-Event könnt ihr die Titel ausprobieren, die es dieses Jahr auf die Nominierungs- und Empfehlungslisten zum "Spiel des Jahres" und zum "Kennerspiel des Jahres" geschafft haben. Kompetente Spieleerklärer*innen stehen euch dabei jederzeit unterstützend zur Seite, damit ihr direkt mit dem Spielen loslegen könnt! Weitere Informationen: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/veranstaltungen/daten/41349/index.html
Dienstag, 24. November 2026, 19 Uhr
Niklas Luhmann: Ein Leben zwischen Umbruch und Ordnung
Autor und Sohn Clemens Luhmann im Gespräch mit Gert Scobel: Clemens Luhmann erzählt das Leben seines Vaters und entwirft eine lebendige Biografie, die zum ersten Mal Einblicke in das Leben des Privatmanns und weltberühmten Soziologen gibt. Persönliche Erinnerungen und bisher unbekannte Quellen verbinden sich mit dem kulturellen und intellektuellen Leben der Zeit zu einer atmosphärischen Darstellung. Sie zeigt, wie aus Erfahrungen, Verlusten und Begegnungen eine der einflussreichsten Theorien wurde, die unser Verständnis von Gesellschaft nachhaltig verändert hat. Weitere Informationen: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/veranstaltungen/daten/40886/index.html
Mittwoch, 25. November 2026, 19 Uhr
Ein Buch für die Stadt Köln 2026 – Kristof Magnusson: Ein Mann der Kunst
Zum diesjährigen Buch für die Stadt Köln wählte die Jury den Roman "Ein Mann der Kunst", in dem sich Kristof Magnusson satirisch mit den Untiefen des Kulturbetriebs auseinandersetzt. Weitere Informationen: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/veranstaltungen/daten/41268/index.html
Donnerstag, 26. November 2026, 19 Uhr
Die vergessene Legende: Vom deutschen Mädel zur jüdischen Schauspielikone
Das außergewöhnliche Leben der Irene Klein/Orna Porat: Die Autorin Lital Porat stellt das Buch gemeinsam mit der Übersetzerin Dr. Barbara Linner und dem Moderator Arnd Henze vor. Schauspielerin Britta Shulamit Jakobi wird Passagen aus dem Buch vorlesen. Weitere Informationen: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/veranstaltungen/daten/40887/index.html
Rautenstrauch-Joest Museum
Cäcilienstraße 29-33
Köln-Innenstadt
Donnerstag, 5. November 2026, 20 Uhr
Listening Session mit Yara Mekawei und Amir Rezk
In der Sonderausstellung "return" präsentieren Yara Mekawei und Amir Rezk ihr neues Album 33. Ihre Kompositionen verbinden dunkle elektronische Klänge, Ambient-Musik, klassische Instrumente und bearbeitete Rhythmen. Sie beschäftigen sich mit Themen wie Exil, Erinnerung und Spiritualität sowie mit dem Zusammenspiel von persönlicher und kollektiver Geschichte. Die Listening Session lädt dazu ein, die Musik gemeinsam im Ausstellungsraum zu erleben. Sie ist Teil einer von Sophie Emilie Beha kuratierten Reihe im Rahmen der Sonderausstellung. Weitere Informationen: https://r-e-t-u-r-n.net/de/program/listening-session-yara-mekawei-amir-rezk-33
Sonntag, 8. November 2026, 15 Uhr
Lesung und Austausch mit Ruždija "Ru(s)so" Sejdović zum Internationalen Tag des Romanes
Anlässlich des Internationalen Tags des Romanes liest der Kölner Autor Ruždija "Ru(s)so" Sejdović in der Sonderausstellung "return" aus seinen Werken. Für ihn ist Romanes mehr als eine Sprache: Es ist kulturelles Erbe und Ausdruck kultureller Identität. Sejdović ist Dichter, Übersetzer und Aktivist. Seit der Veröffentlichung seines ersten Gedichtbands 1988 auf Romanes und Serbokroatisch ist er an zahlreichen Publikationen beteiligt. Seine Texte geben Einblicke in die Lebensrealitäten und Geschichten von Rom und Nicht-Rom und thematisieren gesellschaftliche Grenzen und kulturelle Identitäten. Weitere Informationen: https://r-e-t-u-r-n.net/de/program/international-romani-day-reading-with-ruzdija-sejdovic
Donnerstag, 19. November 2026, 17:30 bis 20:30 Uhr
Workshop mit der Künstlerin Ayaka Terajima: Clay (Jōmon + Waste)
Was bedeutet Zuhause – als Ort, als Erinnerung oder als Gefühl? In diesem Workshop lädt die Künstlerin Ayaka Terajima, deren Arbeiten in der Ausstellung "return" präsentiert werden, dazu ein, ein persönliches Symbol für Zuhause aus Ton zu gestalten. Im ersten Teil des Workshops stellt Ayaka Terajima ihre künstlerische Arbeit vor und zeigt, wie aus unterschiedlichen Quellen – dem sehr Alten und dem sehr Alltäglichen – neue Zeichen entstehen können. Im zweiten Teil entwickeln die Teilnehmenden ein eigenes Zeichen zum Thema Zuhause. So wird eine Frage, die sich durch "return" zieht, persönlich: Was bleibt von einem Zuhause, wenn Dinge, Menschen und Bedeutungen in Bewegung geraten? Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen: https://r-e-t-u-r-n.net/de/program/ayaka-terajima-clay-jomon-waste
Sonntag, 22. November 2026, 16 Uhr
DIN A 13 tanzcompany präsentiert: conSEQUENCE in space in der Sonderausstellung return
Die DIN A 13 tanzcompany präsentiert mit conSEQUENCE in space eine zeitgenössische Tanzproduktion mit Tänzer*innen mit und ohne Behinderung. In einem reduzierten Bühnenraum erkundet das Stück mit poetischer Kraft das Zusammenspiel von Körper, Bewegung und Raum. Unterschiedliche Körper und Bewegungsqualitäten eröffnen neue choreografische Perspektiven und erweitern die Möglichkeiten des Tanzes. Weitere Informationen: https://r-e-t-u-r-n.net/de/program/din-a-13-tanzcompany-prasentiert-consequence-in-space
Sonntag, 29. November 2026, 15 bis 17 Uhr
LIVING GROUND – A photographic Dialogue across Colonial Histories Freya Hattenberger und Peter Simon (sitespecific GbR) präsentieren eine audiovisuelle Lecture Performance. Im anschließenden Panel ab 15:30 Uhr diskutieren Nanette Snoep (Künstlerische Direktorin des RJM und Kuratorin von return), Dr. Anna Brus (Kunsthistorisches Institut Köln) und Freya Hattenberger über das Zusammenspiel von Kunst und Wissensproduktion sowie die Fragen, die die Ausstellung aufwirft: Was bedeutet Rückkehr, wenn es kein Zurück mehr gibt? Wie können aus Exil, Vertreibung und Verlust neue Formen von Zugehörigkeit und Gemeinsamkeit entstehen? Weitere Informationen: https://r-e-t-u-r-n.net/de/program/audiovisuelle-lecture-performance-panel-living-ground-a-photographic-dialogue-across-colonial-histories