Preisverleihung mit Oberbürgermeister Burmester und Umweltdezernent Wolfgramm

Oberbürgermeister Torsten Burmester und William Wolfgramm, Beigeordneter für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften der Stadt Köln, verleihen am Freitag, 16. Oktober 2026, ab 15.30 Uhr den Umweltschutzpreis der Stadt Köln im Zoologischen Garten Köln (Zoo Event). Die Preisträger*innen der Kategorie „Allgemeiner Umweltschutzpreis“ und die der Kategorie "Kinder-, Jugend- und Schulgruppen" werden bei der Preisverleihung für ihre Umweltaktivitäten ausgezeichnet. Hervorgehoben wird das Engagement für den Umweltschutz, das in hohem Maße zu einer ökologischen Verbesserung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung in Köln beiträgt.

Der Umweltschutzpreis wird mit einem Preisgeld von 10.000 Euro in zwei Kategorien vergeben. Er belohnt das besondere Engagement, Projekte zu entwickeln oder zu betreuen, die zur Erhaltung der natürlichen Lebensbedingungen oder zur Verbesserung der Umweltsituation beitragen. Darüber hinaus honoriert die Sparkasse KölnBonn in diesem Jahr die Kategorie Kinder-, Jugend- und Schulgruppen zusätzlich mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro.

Preisträger*innen des allgemeinen Umweltschutzpreises
Der Bürgerverein Urbach e. V. belegt beim allgemeinen Umweltschutzpreis den ersten Platz. Er wird für sein Engagement ausgezeichnet, den Bürger*innen in Porz-Urbach ein attraktiveres und zugleich umweltgerechteres Lebensumfeld zu schaffen, und erhält dafür ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Insgesamt wurden im Rahmen des Projekts 13 öffentliche Beet- und Grünflächen sowie drei Wildblumenwiesen für Bienen und Insekten geschaffen. Monotone Grasflächen verwandelten sich in Beetflächen. Durch die neu gepflanzten Bäume wurde der Lebensraum für Vögel und andere heimische Arten bereichert.

Platz 2 beim allgemeinen Umweltschutzpreis belegt die Erntegemeinschaft SoLaWi e. V. mit ihrer "Solidarischen Landwirtschaft". Die Mitglieder teilen sich als sogenannte Verbrauchergemeinschaft die Kosten und Risiken des gärtnerischen Betriebes und erhalten dafür im laufenden Jahr regionales Bio-Gemüse direkt vom Feld. Der ökologische Anbau fördert die Biodiversität. Der Verein vermittelt Kenntnisse zum ökologischen Landbau und zur saisonalen Ernährung an Erwachsene und Kinder. Dafür gibt es ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro.
Der Sozialdienst katholischer Männer e. V. erhält mit dem dritten Platz ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro für die Gestaltung des Unterkunftsgeländes für Geflüchtete zum "Grünen Refugium". Durch eine klimaangepasste Bepflanzung wurde der Lebensraum naturnah gestaltet. Die Bewohner*innen haben nun die Möglichkeit, Natur unmittelbar zu erleben. Nachhaltigkeit und soziale Teilhabe werden so miteinander verbunden.

Umweltschutzpreis für Kinder-, Jugend- und Schulgruppen
Das Hansagymnasium erhält für seinen Beitrag zu "Müllvermeidung und Umweltschutz" den ersten Preis und ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Im Rahmen des Erdkundeunterrichts haben Schüler*innen der achten Jahrgangsstufe Projekte rund um Müllvermeidung und Mülltrennung initiiert und andere Mitschüler*innen zum nachhaltigen Umgang informiert. Aufklärungs- und Informationsvideos zeigen, wie jede*r durch kleine Veränderungen im Alltag die Umwelt schützen kann.

Der zweite Platz geht an die GGS Sankt Nikolausschule. Die Schule erhält die Auszeichnung "Weltretterbandenschule" für nachhaltige Umweltbildung. Die Schüler*innen engagieren sich beim Reinigen des Veedels Zollstock und lernen so Mülltrennung und -vermeidung. Upcycling findet in den Kreativwochen eine hohe Resonanz. Auch die Pflege des Schulhofs und die Erhaltung des grünen Dschungels stärken den Umweltschutzbezug. Die Schule erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro.

Mit dem dritten Platz wird die Grüngürtelschule ausgezeichnet und erhält 1.500 Euro Preisgeld. Die Umwelt-AG unterbreitet seit vier Jahren ein wöchentlich stattfindendes Angebot für die dritten und vierten Klassen mit wechselnden Jahresthemen zu eigenständigen Projekten zum Umwelt- und Naturschutz. Durch Exkursionen, kreative Aktionen zum Artenschutz und Müllvermeidung wird ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Umwelt gefördert.

Zwei vierte Plätze gehen jeweils an die Europaschule und die Pestalozzischule. Die Schüler*innen der Europaschule haben wirkungsvolle Ideen entwickelt, wie Müll effektiv reduziert werden kann und vermitteln ihr Fachwissen zu Kunststoff, Entstehung von Plastikmüll und Mikroplastik an die Mitschüler*innen. Im Rahmen von jährlich stattfindenden Müllsammelaktionen befreien die Schüler*innen der Pestalozzischule das Schulumfeld von Müll, setzen sich durch Aufklärung und kreative Projekte mit dem Thema Müll auseinander und stärken so das Umweltbewusstsein. Beide Schulen erhalten für ihr Engagement zur Ressourcenschonung jeweils ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

Eine Jury, die aus Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung, Hochschulen, Medien, Umweltverbänden, Sparkasse KölnBonn und Abfallwirtschaftsbetrieben besteht, hat die Sieger*innen aus den eingereichten Bewerbungen ausgewählt. Der Umweltschutzpreis, der erstmalig 1978 verliehen wurde, wird in den beiden Kategorien "Allgemeiner Umweltschutzpreis" und "Kinder-, Jugend- und Schulgruppen" vergeben.  

Informationen zum Umweltschutzpreis sind abrufbar unter www.stadt-koeln.de/umweltschutzpreis

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit