Oberbürgermeister und Polizeipräsident danken Testkäufer*innen für ihr Engagement

Die regelmäßigen Testkäufe der Stadt Köln mit Jugendlichen in Kölner Kiosken und anderen Verkaufsstellen ergeben nach wie vor eine hohe Zahl von Verstößen gegen die gesetzlichen Vorgaben zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. Seit Beginn der Testkäufe wurden insgesamt 641 Verstöße festgestellt.

Im Rahmen einer Dankveranstaltung am Mittwoch, 21. Oktober 2026, in der Piazzetta des Historischen Rathauses zu Köln würdigten Oberbürgermeister Torsten Burmester und Polizeipräsident Johannes Hermanns das besondere Engagement der Testkäufer*innen.

Die Testkäufer*innen leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. Die hohen Zahlen der festgestellten Verstöße zeigen, wie notwendig diese Kontrollen sind. Für ihren engagierten und verantwortungsvollen Einsatz möchte ich ihnen ausdrücklich danken,

sagte der Oberbürgermeister in Anerkennung ihrer zuverlässigen und verantwortungsvollen Arbeit. 13 Testkäufer*innen wurden von Burmester und Hermanns mit einer Urkunde geehrt.

Allein im Jahr 2026 wurden bislang 547 Kontrollen durchgeführt. Dabei stellten die Testkäufer*innen mit den zuständigen Dienststellen 381 Verstöße fest. Damit liegt die Feststellungsquote auch in diesem Jahr bei rund 70 Prozent. Die Verstöße betrafen unter anderem den Verkauf von hochprozentigem Alkohol oder Tabakwaren, teilweise auch illegalen E-Zigaretten ("Vapes"). Im Zuge der Jugendschutzkontrollen wurden auch regelmäßig andere illegale Waren, beispielsweise Lachgas, Betäubungs- und Arzneimittel, Hehlerware, gefälschte Markenprodukte sowie Waffen sichergestellt.

Die Testkäufe finden derzeit wöchentlich statt. Verkaufsstellen werden dabei gezielt daraufhin überprüft, ob die gesetzlichen Abgabe- und Verkaufsbeschränkungen des Jugendschutzes eingehalten werden. Die Ergebnisse zeigen, dass regelmäßige Kontrollen weiterhin notwendig sind, um den Verkauf altersbeschränkter Produkte an Minderjährige zu verhindern und um Gewerbetreibende zu sensibilisieren.

Auch künftig sollen die Testkäufe regelmäßig fortgeführt werden. Dabei unterstützen Fachoberschüler*innen der Polizei die Testkäufe. Damit wird das bestehende Vorgehen weiter gestärkt. Ziel bleibt es, Verkaufsstellen für die gesetzlichen Vorgaben zu sensibilisieren und den Verkauf von altersbeschränkten Produkten an Minderjährige wirksam zu verhindern sowie festgestellte Verstöße konsequent zu verfolgen.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit