Die Fortschreibung reagiert auf veränderte demografische Entwicklung
Die Stadt Köln hat ihre Schulentwicklungsplanung aktualisiert und mit der "Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung Köln 2026" einen Rahmen für die Entwicklung der Kölner Schullandschaft bis etwa 2035 vorgelegt.
Die Schulentwicklungsplanung reagiert auf eine veränderte demografische Entwicklung:
- Nach starken Zuwächsen bei den Kinder- und Schülerzahlen seit 2010 zeigt die neue Bevölkerungsprognose künftig sinkende Zahlen im Grundschulalter und später auch in der Sekundarstufe I.
- Gleichzeitig bestehen in einzelnen Teilräumen weiterhin deutliche Engpässe bei Schulplätzen.
Die Stadt Köln überprüft auf dieser Basis alle noch nicht begonnenen Neubau- und Erweiterungsmaßnahmen kritisch. Laufende und weit fortgeschrittene Projekte werden bedarfsgerecht abgeschlossen, einzelne Vorhaben können an die neue Datenlage angepasst oder ausgesetzt werden. Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen zielgerichtet einzusetzen, Schulstandorte zu entlasten und Bildungsgerechtigkeit in allen Stadtteilen zu stärken.
Die Schulentwicklungsplanung 2026 wird zunächst im Ausschuss Schule und Weiterbildung und anschließend in den Bezirksvertretungen beraten. Nach der zweiten Lesung im Fachausschuss ist ein Ratsbeschluss vorgesehen. Parallel werden konkrete Schulbauprojekte und schulrechtliche Beschlüsse in Einzelvorlagen umgesetzt, wenn die aktuelle Datenlage dafür spricht und die Finanzierung gesichert ist.
Die Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung Köln 2026 ist im Ratsinformationssystem einsehbar unter: SessionNet | Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung Köln 2026