Stadt Köln erhält sechs Millionen Euro für ökologische und klimatische Aufwertung

Der geplante Ausbau des "GrünZug Nippes" wird mit sechs Millionen Euro vom Bund unterstützt. Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel", das vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) aufgelegt wird und eine klimagerechte Stadtentwicklung forcieren soll. Gefördert werden unter anderem Entsiegelungen, Stärkung der Biodiversität oder die Ertüchtigung von Park- und Grünanlagen.

Beim "GrünZug Nippes" geht es um die Fläche, die einst für die Errichtung der Stadtautobahn "Niehler Gürtel" freigehalten wurde. Der Rat der Stadt Köln beschloss 2018, zwischen der Merheimer und der Amsterdamer Straße eine zusammenhängende Parklandschaft zu planen. Antragsgegenstand des Förderantrags sind die beiden westlichen Teilabschnitte des GrünZug Nippes zwischen Merheimer Straße und Niehler Kirchweg mit einer Größe von etwa drei Hektar.

Grundlage der Gestaltung des "GrünZug Nippes" ist der proaktive Umgang mit der Anpassung an den Klimawandel: eine konsequente Entsiegelung, Vernetzung vorhandener Biotope, Verdunstungsleistungen zur Hitzereduktion, eine resiliente Bepflanzung und artenreiche Wiesen. Diese ökologische und klimatische Aufwertung macht den "GrünZug Nippes" zum Klimapark. Damit findet künftig im nördlichen Nippes eine deutlich spürbare Aufwertung statt.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit