Evakuierung des städtischen Seniorenzentrums beginnt

Um im Falle eines Bombenfundes die rund 1.000 Bewohner*innen des städtischen Seniorenzentrums Riehl zeitnah aus dem Gefahrenbereich bringen zu können, hat das Seniorenzentrum gegen 9 Uhr mit der Evakuierung der Bewohner*innen begonnen. Dafür werden Gelenkbusse der KVB, aber auch zahlreiche Krankentransporte in dem Bereich – auch mit Blaulicht und Martinshorn – unterwegs sein. Um die Transporte schnell und sicher fahren zu können, hat die Stadt Köln die Boltensternstraße stadtauswärts gegen 9 Uhr für Individualverkehr gesperrt. Auch an den Zufahrten (beispielsweise am Niederländer Ufer und der Riehler Straße) werden Sperren eingerichtet.

Bei Bauarbeiten war im Bereich der Mülheimer Brücke ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden. Ob es sich um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt, wird derzeit von Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf untersucht. Mit einem Ergebnis wird im Lauf des Tages gerechnet. Sollte es sich um einen Blindgänger handeln, wird der gesamte Bereich für die Entschärfung evakuiert. Der Evakuierungsradius richtet sich nach Art der Bombe und ihrer Sprengkraft, neben den Senior*innen müssten dann bis zu 10.000 Anwohner*innen ihre Wohnungen und Häuser verlassen.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit