Autorin Mirna Funk und Prasanna Oommen in der Zentralbibliothek

Wenn es heute um jüdisches Leben geht, dreht sich die Diskussion – insbesondere in Deutschland – meist um den Holocaust, den arabisch-israelischen Konflikt oder Antisemitismus. Dabei ist das Judentum die älteste der monotheistischen abrahamitischen Religionen, das bedeutet eine jahrtausendealte Kultur und Philosophie. Mirna Funk greift in ihrem aktuellen Buch acht Theorien der jüdischen Ideengeschichte auf, und bringt sie in Dialog mit dem "Jetzt". Dazu gehört zum Beispiel "lashon hara", das Verbot der üblen Nachrede, oder "tikkun olam", die Pflicht, die Welt zu verbessern. So eröffnet Funk eine neue Perspektive auf politische Debatten, Streitkultur und Persönlichkeitsentwicklung: lebensnah, philosophisch fundiert und einzigartig. Am Donnerstag, 29. Februar 2024, ab 19 Uhr, findet das Gespräch zwischen Mina Funk und Prasanna Oommen in der Zentralbibliothek am Neumarkt statt. Einlass am Josef-Haubrich-Hof 1 ist ab 18.30 Uhr. Tickets sind im Vorverkauf zum Preis von 8 Euro, ermäßigt 6 bzw. 4 Euro über kölnticket erhältlich. Restkarten gibt es ggf. an der Abendkasse.

Mirna Funk wurde 1981 in Ostberlin geboren und studierte Philosophie sowie Geschichte an der Humboldt-Universität. Sie arbeitet als freie Journalistin und Autorin, unter anderem für "Neon", "L’Officiel Germany" und das "Süddeutsche Magazin". Sie schreibt über Kultur und ihr Leben zwischen Berlin und Tel Aviv. 2015 erschien ihr Debütroman "Winternähe", für den sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis 2015 für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet wurde. Prasanna Oommen arbeitet seit über 20 Jahren als Moderatorin, Öffentlichkeitsarbeiterin und Fachautorin in den Bereichen Kultur, Bildung, Gesellschaft, Entwicklungspolitik und Medien. Sie berät und begleitet Institutionen, Kommunen und Ministerien in ihren Change-Prozessen rund um aktuelle Transformationsthemen wie Diversität, Digitalität und Nachhaltigkeit. Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft.

Baumpflegearbeiten in Köln-Dellbrück

Die Stadt Köln muss kurzfristig bis Freitag, 1. März 2024, an der Mielenforster Strasse in Köln-Dellbrück, auf Höhe Hausnummer 4 und gegenüber dem Sportplatz, aus Gründen der Verkehrssicherung insgesamt drei Linden fällen lassen. Bei Kontrolluntersuchungen ist festgestellt worden, dass die betreffenden Bäume mit dem Brandkrustenpilz befallen und die Standsicherheit daher extrem gefährdet ist. Durch die notwendigen Fällarbeiten und den Transport des Holzes, kann es kurzzeitig zu Behinderungen kommen.

© Stadt Köln
Fahrradstraße

Online-Umfrage zur Fahrradstraßenkampagne

Seit 19. Februar 2024 ruft die Stadt Köln alle Verkehrsteilnehmer*innen auf, sich an einer Online-Umfrage zum Thema Fahrradstraßen zu beteiligen. Für alle, die noch nicht mitgemacht haben, ist die Teilnahme an der Umfrage noch bis Sonntag, 10. März 2024 möglich. Die Stadt Köln erhofft sich durch die Umfrage ein Feedback zur persönlichen Mobilität der Befragten sowie zum Verhalten in Fahrradstraßen. In ihrem Auftrag begleitet die Hochschule Bochum das Projekt wissenschaftlich und garantiert die anonyme Erfassung und Verarbeitung aller Angaben. Die Online-Befragung kann hier aufgerufen werden. Sie ist auch erreichbar hier. Interessierte ohne digitalen Zugang können sich telefonisch unter 0221 / 221-22875 melden und bekommen den Fragebogen dann zugeschickt.

Weitere Informationen zu Fahrradstraßen

Die Stadt Köln plant das Fahrradstraßennetz intensiv auszubauen und immer mehr durchgängig sicher und komfortabel befahrbare Routen zu entwickeln. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass alle Verkehrsteilnehmer*innen die Regeln in der Fahrradstraße kennen. Mittlerweile gibt es in Köln mehr als 50 Fahrradstraßen. Mit der groß angelegten Kampagne "Hier spielt eine andere Musik" möchte die Stadt Köln das Wissen über die Verkehrsregeln in Fahrradstraßen verbessern und ein gutes Miteinander in Fahrradstraßen fördern. Das Besondere an der Kampagne: Die Regeln werden von Kölner*innen, die gleichzeitig leidenschaftliche Musiker*- und Fahrradfahrer*innen sind, mit Redewendungen aus der Musikwelt erklärt. Neben Plakaten, Postkarten in Kneipen und Kultureinrichtungen, Beiträgen auf Social Media, Fahrradwerbung und Radiobeiträgen ist auch ein Kinospot Teil dieser Kampagne. Die Kampagne wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit