Oberbürgermeisterin Reker schlägt Nachfolge von Bettina Mötting vor

© Stadt Köln
Julia Pedersen

Julia Pedersen soll, vorbehaltlich der Zustimmung des Hauptausschusses in seiner kommenden Sitzung, bereits am 1. März 2024 die Leitung des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern übernehmen und neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Köln werden. Pedersen würde damit auf Bettina Mötting folgen, die seit 2019 die Interessen der Gleichstellung in Köln vertreten hat und nunmehr das Hauptamt der Stadt Düsseldorf leitet.

Kernaufgabe der Gleichstellungsbeauftragten ist es, die Gleichstellung von Frauen und Männern sowohl innerhalb der Stadtverwaltung als auch für die Kölner Bürgerinnen und Bürger und auch über die Kölner Stadtgrenzen weiter voranzutreiben.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker:

Es freut mich, dass ich mit Julia Pedersen eine Frau mit vielfältiger Berufs- und Lebenserfahrung als neue Amtsleiterin und Gleichstellungsbeauftragte für die Stadt Köln vorschlagen kann. Ich bin davon überzeugt, dass sie die Arbeit an bewährten Themenschwerpunkten fortsetzen und neue erfolgversprechende Ansätze auf dem Gebiet der Gleichstellung von Frauen und Männern, sowohl für die Mitarbeitenden der Stadt Köln als auch für die Kölnerinnen und Kölner, etablieren wird.

Stadtkämmerin und Gleichstellungsdezernentin Prof. Dr. Dörte Diemert unterstreicht, dass mit Julia Pedersen eine engagierte, versierte Frau für dieses herausgehobene Amt gewonnen werden konnte:

Julia Pedersen tritt in Fußstapfen starker Frauen, die sich in dieser Funktion tatkräftig für die Belange der Gleichstellung eingesetzt haben. Ich bin überzeugt, dass Frau Pedersen dieses Engagement erfolgreich fortsetzen und weiterentwickeln wird. Mit ihrer breiten, auch internationalen Erfahrung, bringt Frau Pedersen die besten Voraussetzungen mit, um das Amt für die Gleichstellung von Frauen und Männern – gemeinsam mit ihrem zukünftigen Team – weiterhin modern und schlagkräftig aufzustellen und im Schulterschluss mit den Akteur*innen der Stadtgesellschaft engagiert für die Gleichstellung zu wirken.

Julia Pedersen ist Rheinländerin und sie lebt – bis auf eine zweijährige berufsbedingte Tätigkeit in Kopenhagen - seit rund 15 Jahren in Köln. Pedersen schloss ihre Studien in International Law - Human Rights of Women an der University of London sowie in Geschichte an der Rhodes University (Südafrika) ab. Zu ihrem Werdegang gehören ebenso ihr berufliches Engagement als Projektleitung Personal mit Gleichstellungsmandat bei den Vereinten Nationen als auch ihre Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte bei der Engagement Global gGmbH, die im Auftrag der Bundesregierung als zentrale Anlaufstelle für die Vielfalt des entwicklungspolitischen Engagements agiert.

Julia Pedersen zeichnet sich insbesondere durch ihre auch internationale Expertise im Bereich der Frauenrechte aus. Sie bringt die nötige Kompetenz mit, um der Gleichstellung von Frauen und Männern in der vielfältigen Metropole Köln neue Impulse zu geben.

Das Amt für die Gleichstellung von Frauen und Männern, zu dem insgesamt 15 Mitarbeitende zählen, hat die Aufgabe, Frauen zu fördern, um bestehende Benachteiligungen abzubauen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen wie auch Männer zu verbessern und auf Grundlage des Gleichstellungsplans in den Bereichen der Karriereplanung, Stellenbesetzung und Beförderung sowie beim beruflichen Wiedereinstieg zu unterstützen. Aufgabenschwerpunkte sind die Themen Sicherheit für Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum, Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie die Honorierung von Frauen, die sich für die Gleichstellung von Frauen und Männern bzw. Mädchen und Jungen in Köln einsetzen.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit