Mehr Komfort für Radfahrer*innen in Lindenthal

© Stadt Köln
Radschutzstreifen Mommsenstraße

Die Stadt Köln hat auf der Mommsenstraße mit der Markierung eines einseitigen Schutzstreifens begonnen und setzt somit den Beschluss der Bezirksvertretung Lindenthal um. Im Abschnitt zwischen Bachemer Straße und Krieler Straße werden demnach neun Parkplätze zugunsten einer fahrbahnseitigen Radverkehrsführung umgewandelt. Von der Neuaufteilung der Verkehrsfläche (fahrbahnseitige Radverkehrsführung) profitieren in diesem Fall auch zu Fuß Gehende, da hierdurch Konflikte im Seitenraum reduziert beziehungsweise vermieden werden.

Mommsenstraße

Der ehemalige bauliche Radweg wies in diesem Abschnitt zahlreiche Wurzelschäden auf und musste zum Erhalt der Baumscheiben zurückgebaut werden. Bereits vor einigen Jahren wurde die Radwegebenutzungspflicht auf der Mommsenstraße aufgehoben, da die baulichen Radwege in Bezug auf die Beschaffenheit (Wurzelschäden) und Breite nicht mehr den aktuellen Ansprüchen des Radverkehrs entsprechen. In Abschnitten, in denen nach wie vor bauliche Radwege vorhanden sein werden, haben Radfahrende weiterhin die Wahlmöglichkeit zwischen der Fahrbahn und dem alten baulichen Radweg.

Mit der Markierung des einseitigen Schutzstreifens sammelt die Stadt Köln neue Erfahrungen auf der Mommsenstraße und behält sich eine Ausweitung auf weitere Abschnitte, unter vorheriger Beteiligung der Bezirksvertretung Lindenthal, vor. Die hier beschriebene Maßnahme wurde vor der Beschlussfassung im Runden Tisch Radverkehr mit verschiedenen Teilnehmenden aus der Bezirksvertretung Lindenthal und Verbänden vorbesprochen.

Bedeutung für das Radnetz

Die Mommsenstraße wurde im Radverkehrskonzept für Lindenthal als wichtige Fahrradverbindung zwischen Sülz und Braunsfeld definiert und wird täglich von etwa 3.000 Radfahrenden genutzt.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit