Sicherheitsaktion des Verkehrsdienstes zu Beginn des neuen Schuljahres

Wenn nach den Sommerferien in Nordrhein-Westfalen am Mittwoch, 10. August 2022, die Schule beginnt, stellt der Straßenverkehr für viele Kinder eine Herausforderung dar. Dies gilt insbesondere für Erstklässler*innen, die in diesem Jahr zum ersten Mal in den Schulalltag starten.  

Der Verkehrsdienst der Stadt Köln beteiligt sich mit der Überwachung des ruhenden und des fließenden Verkehrs an den Maßnahmen zur Schulwegsicherung. Autofahrer*innen sollen dafür sensibilisiert werden, dass Kinder als schwächste Verkehrsteilnehmende besonderer Aufmerksamkeit und Rücksicht bedürfen.  

Vor Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten gilt in den meisten Fällen eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern, um das Unfallrisiko zu senken.

Der städtische Verkehrsdienst kontrolliert insbesondere an Schulen und Kindergärten, um eine angepasste Fahrweise zu erreichen. Neben der Geschwindigkeitsüberwachung durch stationäre Messanlagen ("Starenkästen") werden die semistationären Messanlagen (Blitzanhänger) überwiegend vor Schulen und Kindergärten eingesetzt. Außerdem gibt es täglich mehrfach an wechselnden Schulstandorten auch mobile Tempokontrollen.Dies geschieht in enger Abstimmung mit der Polizei. 

Nach der Schwerpunktaktion von Schulbeginn bis Mitte September 2022, werden die Kontrollen in Schulnähe im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Tempomessungen im Stadtgebiet fortgesetzt.  

Abgesehen von nicht angepasster Geschwindigkeit sind Schulkinder auf ihrem Weg zur Schule und auf dem Rückweg vor allem gefährdet, weil sie im Straßenverkehr durch falsch geparkte Fahrzeuge nicht oder zu spät wahrgenommen werden. Vor Schulen sind in der Regel Halteverbotszonen eingerichtet, damit die Übersicht für vorbeifahrende Autofahr*innen gewahrt bleibt und um sogenannte "Dooring"-Unfälle zu verhindern.

Wer hier mit seinem Auto hält oder parkt, setzt die Schulkinder unübersichtlichen und gefährlichen Situationen aus. Dies gilt auch für die Eltern, die ihre Kinder "nur mal eben" direkt vor der Schule aus dem Auto lassen. Falschparker*innen, die die Übersicht im Straßenverkehr beeinträchtigen, Bushaltestellen, Zebrastreifen oder Fußgängerüberwege zuparken und damit vor allem Schulkinder gefährden, müssen mit Verwarn- oder Bußgeldern rechnen.  

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit