Oberbürgermeisterin Henriette Reker würdigt herausragende Unterstützung

© Stadt Köln/Martina Goyert
von links nach rechts: Marisol Corboud, Peter Jungen, Henriette Reker

Vor 25 Jahren wurde von Kölner Bürger*innen und Unternehmen auf Initiative des Herausgebers und Verlegers Professor Alfred Neven DuMont, Ehrenbürger der Stadt Köln, der Stifterrat Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud e.V. gegründet – mit dem Ziel, den Neubau des Wallraf-Richartz-Museums zu ermöglichen. Der Stifterrat steht in der großen Tradition des bürgerschaftlichen Engagements zur Förderung von Kunst und Kultur in Köln. Er begleitete beratend den Planungs- und Bauprozess des Museums und berät unter anderem bei der Ankaufs- und Ausstellungspolitik.

Als Dank und Anerkennung für das Wirken des Stifterrats seit 1997 hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Donnerstag, 12. Mai 2022, den Vorstandsvorsitzenden des Stifterrats, Peter Jungen, der Gründungsmitglied ist, Mitglieder des Stifterrats und Vertreter*innen der Stadtgesellschaft zu einem Abendessen in das Historische Rathaus der Stadt Köln eingeladen.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker betonte:

Köln unterscheidet sich von anderen europäischen Kulturstädten auch darin, dass hier weder der Staat noch die politische Obrigkeit die Museumsstadt gegründet haben. Es war in unserer Stadt insbesondere dem privaten Engagement zu verdanken, dass erstklassige Kunst hier eine Heimat gefunden hat. Aus privaten Sammlungen von Kölner Persönlichkeiten gingen Museen hervor, die die Stadt Köln bis heute betreibt und in denen unsere Kultur allen offensteht. Das ist unverzichtbar, damit wir unsere eigene Identität finden und im gemeinsamen Erleben Zusammenhalt empfinden. Denn Kultur war, ist und bleibt die Seele unserer Stadt. Ich danke allen, die sich für die Kultur in Köln engagieren, an dieser Stelle ganz besonders dem Stifterrat Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud e.V. Ich freue ich mich auf die weitere partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit und den Austausch mit dem Stifterrat – zum Wohle des Museums und unserer Stadt. Die Finanzierung des Architektenwettbewerbs für den Erweiterungsbau und die Rolle als Auslober dieses Wettbewerbs unterstreichen das aktuelle Engagement des Stifterrats.

Peter Jungen hob hervor:

Seit Jahren treiben wir die Erstellung des Erweiterungsbaus voran, auch im Namen der Fondation Corboud. Wir beobachten, dass die Stadt Köln Anstrengungen unternimmt, ihre seit 20 Jahren mehrfach gemachten Zusagen einzuhalten. Der Erweiterungsbau sollte in den nächsten fünf Jahren spätestens erstellt sein.

Der eindrucksvolle Bau von Oswald Mathias Ungers am Rathausplatz beheimatet seit 2001 Kölns ältestes Museum mit seinen reichen Kunstschätzen. Eine Bronzetafel im Eingangsbereich erinnert an die Gründung des Stifterrats 1997. Der "Stiftersaal" mit großflächigem Fenster zur Ruine von St. Alban steht für das großzügige wie vorbildliche bürgerschaftliche Engagement seiner Namensgeber*innen und ist als Teil des finanziellen Engagements des Stifterrats entstanden. Er stellt eine laufende und erhebliche Einnahmequelle für das Museum dar.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit