Gremien entscheiden über Vorlage für einen zwölfmonatigen Verkehrsversuch

© Stadt Köln
Grafik Verkehrsversuch Deutzer Freiheit

Die Deutzer Freiheit soll versuchsweise autofrei werden. Das ist der Vorschlag einer Bürgerinitiative aus Deutz, die einen entsprechenden Bürgerantrag formuliert hat. Die Verwaltung hat den Vorschlag geprüft und eine Vorlage in den Gremienlauf gegeben, die einen autofreien Bereich zwischen Siegburger Straße und Luisenstraße vorsieht. Auch der Abschnitt zwischen Luisenstraße und Gotenring soll aufgewertet werden.  

Auf der Deutzer Freiheit soll in den genannten Abschnitten zukünftig eine Fußgängerzone mit Zusatz "Radfahrer frei" oder alternativ eine Fahrradstraße entstehen. Um die Erschließung der Wohnstraßen sicherzustellen, soll zukünftig lediglich querender Kfz-Verkehr auf der Deutzer Freiheit erlaubt sein. Der Abschnitt zwischen Neuhöfferstraße und Graf-Geßler-Straße muss vom Verkehrsversuch ausgenommen werden, da Fahrzeuge aus der Neuhöfferstraße nur über die Deutzer Freiheit abfließen können. Die Verwaltung schlägt jedoch vor, auch dort die Kurzzeitstellplätze entfallen zu lassen um Raum für eine Aufwertung und mehr Platz für Fußgänger*innen und Radfahrende zu gewinnen. In einer zweiten Variante wird zudem der Abschnitt zwischen Reischplatz und Gotenring zur Einbahnstraße.  

Ziel des Verkehrsversuchs ist es zu testen, wie sich eine autofreie Deutzer Freiheit auf die Lebensqualität der Menschen vor Ort sowie die Geschäfte und Gastronomien in Deutz auswirkt. Dazu wird die Verkehrssituation vor und während des zwölfmonatigen Experiments durch die Verwaltung umfassend evaluiert.  

Die Vorlage wird am 2. Dezember 2021 in der Bezirksvertretung Innenstadt behandelt. Die gesamte Vorlage zum Verkehrsversuch kann im Ratsinformationssystem eingesehen werden. Wann der Verkehrsversuch startet, hängt von den Entscheidungen der politischen Gremien ab.

Verkehrsversuch Deutzer Freiheit Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit