Die Entflechtungsstraße und das geplante Wohnquartier stehen im Mittelpunkt

In einer Online-Veranstaltung am Donnerstag, 1. Juli 2021, ab 19 Uhr informiert die Stadt Köln unter Beteiligung des Investors AMELIS die Bürger*innen über den aktuellen Stand des Großprojekts Rondorf Nord-West. Dabei geht es im Wesentlichen um Informationen zum neuen Wohnquartier und zu den Varianten für die geplante Entflechtungsstraße, aber auch um Teilprojekte wie die Verlagerung des Galgenbergsees und eine künftige Stadtbahnanbindung. Der Login zur Online-Veranstaltung erfolgt am Veranstaltungstag über einen externen Link sowie über das Beteiligungsportal der Stadt Köln (Links siehe unten).  

Alle Bürger*innen sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Über eine Chat-Funktion besteht auch die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Anwesenden ins Gespräch zu kommen. Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft, Markus Greitemann, wird alle Teilnehmer*innen der Online-Veranstaltung begrüßen und einen Überblick über die Themen des Abends geben. Als Vortragende nehmen außerdem Vertreter*innen der beteiligten städtischen Ämter und Verantwortliche des Investors teil.  

Der Stadtteil Rondorf im Kölner Süden soll um ein neues Quartier mit rund 1.300 Wohneinheiten erweitert werden. Es sind Mehrfamilienhäuser, aber auch Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen geplant, 30 Prozent des Wohnraums sollen öffentlich gefördert werden. Die Planung sieht einen Quartiersplatz mit Geschäften sowie eine weiterführende Schule, zwei Grundschulen und vier Kitas vor. Daneben sind öffentliche Grünflächen und Spielplätze angedacht. Gleichzeitig gilt es, die Entwicklung Rondorfs über Infrastruktureinrichtungen und Verbesserungen für den Straßenverkehr langfristig zu stärken. Darum ist der Bau einer Entflechtungsstraße wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung des neuen Quartiers. Mit der Fertigstellung der Straße ist nach aktueller Schätzung bis Mitte 2024 zu rechnen.    

Bis zu einer Bürgerinformationsveranstaltung im März 2020 wurden von Stadt und Gutachterbüros bereits 16 verschiedene Alternativen für den Verlauf einer Entflechtungsstraße bewertet. Politik und Verwaltung favorisierten letztlich eine südlich verlaufende Anbindung. Die Verwaltung hat inzwischen acht denkbare Trassenverläufe im Rahmen einer kleinräumigen Variantenuntersuchung geprüft. Nach der Sommerpause in diesem Jahr soll der Rat den erweiterten Planungsbeschluss inkl. einer Vorzugsvariante fassen, auf dessen Grundlage das Planfeststellungsverfahren eingeleitet wird.    

Konkret geht es um den Neubau einer Straße mit einer Länge von rund vier Kilometern – hinzu kommt eine Länge von rund einem Kilometer für den Umbau von einmündenden und querenden Straßen. Neben der Fahrbahn für den motorisierten Individualverkehr soll auf der gesamten Länge ein Geh- und Radweg mit einer Breite von dreieinhalb Metern angelegt werden.  

Die Entflechtungsstraße wird durch eine West-Ost-Achse die B51 (Brühler Landstraße), beziehungsweise die B51n (als neue Ortsumgehung Meschenich) mit dem vorhandenen Kreisverkehr L 150 (Kiesgrubenweg) verbinden. Durch eine Nord-Süd-Achse soll außerdem die Anbindung an die L92 (Kapellenstraße) und an das neue Wohnquartier sichergestellt werden. Diese Anbindung ersetzt teilweise die vorhandene K31 (Bödinger Straße).

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