Aufzeichnungen werden archiviert - Jährliche Kosten von rund 35.000 Euro

Der Kölner Stadtrat hat in seiner gestrigen Sitzung das Konzept der Verwaltung zur Verbesserung des Live-Streams zur Kenntnis genommen und die Umsetzung mehrheitlich beschlossen. Der online angebotene Live-Stream soll noch attraktiver gestaltet werden. Für das laufende Jahr fallen zusätzliche Kosten in Höhe von 18.000 Euro an, ab 2022 sind jährlich 35.000 Euro veranschlagt.  

Als neuer Schritt sollen die Sitzungen in einer öffentlich zugänglichen Mediathek archiviert werden. Der barrierefreie Zugang wird ebenfalls gewährleistet. Im Livestream werden bereits neben den Tagesordnungspunkten die dazugehörigen Titel eingeblendet. Zusätzlich werden wichtige Informationen, wie die Verlinkung zur Tagesordnung sowie zu Vorlagen, Anfragen und Anträgen, in der Videobeschreibung veröffentlicht.  

Die Stadtverwaltung stellt sicher, dass die Nutzungsrechte der Videos nur bei der Stadt und dem Redenden persönlich liegen. Daneben soll bei der Archivierung das Recht der Ratsmitglieder*innen am persönlichen Bild durch entsprechende Widerspruchsmöglichkeiten jederzeit gewährleistet sein. Um dem Datenschutz nachzukommen, werden die Aufnahmen der Sitzungen nach Ablauf einer Ratsperiode gelöscht.  

Der Live-Stream wurde in den letzten Jahren immer wieder optimiert. Neben technischen Verbesserungen, wie dem Einsatz von Full-HD Kameras und einer dritten Kamera für eine dynamische Bildführung, wurde der Live-Stream verstärkt über die sozialen Medien beworben. Die Zugriffe auf den Live-Stream sind seit 2020 überwiegend angestiegen. Die Zahl der Aufrufe variiert stark nach den Themen auf der Tagesordnung.  

Seit Dezember 2013 gibt es den Live-Stream zum öffentlichen Teil der Ratssitzungen auf den Internetseiten der Stadt Köln.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit