Aktueller Übersichtsplan informiert über umgesetzte und geplante Maßnahmen

Der kontinuierliche Ausbau des Radverkehrsnetzes in der Kölner Innenstadt auf Grundlage des Radverkehrskonzepts Innenstadt schreitet voran. Derzeit werden unter anderem Maßnahmen auf den Hauptverkehrsstraßen Tel-Aviv-Straße, Magnusstraße, Christophstraße sowie auf Teilabschnitten der Aachener Straße und der Richard-Wagner-Straße umgesetzt.

Immer mehr Kölner*innen leben die Mobilitätswende und entscheiden sich für das Fahrrad. Mit einer Vielzahl von Maßnahmen ist es uns in den vergangenen Jahren gelungen, das Fahrradfahren attraktiver und sicherer zu gestalten. Viele weitere Planungen befinden sich auf der Zielgeraden, sodass wir das Tempo bei der Umsetzung weiter steigern können und uns dem Ziel der fahrradfreundlichen Innenstadt mit großen Schritten nähern,

erklärt Andrea Blome, Beigeordnete für Mobilität und Liegenschaften.

Ab Sommer 2021 sind zum Beispiel auf den Kölner Ringen weitere Maßnahmen geplant. Für die radverkehrsfreundliche Gestaltung der Riehler Straße liegt dem Verkehrsausschuss eine Beschlussvorlage zur Beratung vor. Außerdem ist für die nächsten Monate die Umsetzung weiterer Fahrradstraßen mit Schwerpunkt auf den Wällen und der Nord-Süd-Fahrradstraßenachse vorgesehen.

Neuer Übersichtsplan
© isotype.com
Grafik RVKI Maßnahmen

Auf dem Übersichtsplan ist dargestellt, auf welchen Abschnitten des Radhauptnetzes bereits Maßnahmen umgesetzt wurden und wo in den nächsten zwei bis drei Jahren Maßnahmen geplant sind. Die Entwicklung des zukünftigen Radhauptnetzes wird sowohl im Plan als auch vor Ort immer deutlicher sichtbar. Das Beispiel der neuen Radspuren zeigt, dass seit Umsetzung der ersten Maßnahme Ende 2017 in dreieinhalb Jahren bereits erhebliche Fortschritte in der Umsetzung des Konzepts erzielt wurden. Mit Abschluss der laufenden Maßnahmen an den Achsen Magnusstraße und Christophstraße sind mehr als 13 Kilometer und damit etwas mehr als 40 Prozent der laut Konzept vorgesehenen Radspuren umgesetzt. Zukünftig wird ein deutlich stärkerer Schwerpunkt auf der Umsetzung von Fahrradstraßen liegen.

Modernisierung der verkehrstechnischen Infrastruktur

Mit der Umsetzung des Radverkehrskonzepts wurde neben der Verbesserung der Bedingungen für den Radverkehr auch die verkehrstechnische Infrastruktur modernisiert. So wurden beziehungsweise werden alleine an den drei Straßenzügen Kölner Ringe sowie an den Achsen Magnus- und Christophstraße mehr als 20 Ampelanlagen erneuert.

Fußverkehr profitiert von Umsetzung

Das Radverkehrskonzept Innenstadt erweist sich somit immer stärker als strategischer Meilenstein für die Kölner Verkehrswende, der über den Radverkehr hinaus maßgeblich für die Verkehrsentwicklung in der Kölner Innenstadt geworden ist. Es zeigt sich zunehmend, dass die strategische Radverkehrsförderung zu einer deutlichen Verbesserung für den Fußverkehr führt. Paradebeispiel sind hier die Kölner Ringe, an denen durch die Verlagerung des Radverkehrs auf die Fahrbahn, der eingeschlagene Weg zur Förderung des Radverkehrs gleichzeitig die Verhältnisse für den Fußverkehr signifikant verbessert.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit