Rat entscheidet am 21. Mai 2019, ob sich Köln als Austragungsstadt bewirbt

Seit 2006 findet in wechselnden Städten Nordrhein-Westfalens anlässlich der Gründung des Landes am 23. August 1946 der sogenannte "NRW-Tag" statt. Die Verwaltung schlägt dem Rat nun vor, sich für das Jahr 2020 als Austragungsstadt zu bewerben, und legt ihm in seiner Sitzung am 21. Mai 2019 ein Konzept vor.  

Demnach könnte der NRW-Tag 2020 auf verschiedenen zentralen Plätzen in der Innenstadt und in Deutz stattfinden. Die Planung sieht unter anderem vor, dass es eine öffentliche Auftaktveranstaltung auf dem Roncalliplatz oder am Tanzbrunnen, einen Festumzug auf der Rheinuferstraße und ein attraktives Kultur- und Musikprogramm gibt. Die verschiedenen Landesressorts, die lokale Wirtschaft, Vereine, Institutionen und ehrenamtliche Initiativen sollen sich präsentieren und es soll eine "Blaulichtmeile" mit Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Rettungskräften und Bundeswehr geben.  

Vorgesehen ist, dass das Land die Kosten in Höhe von rund 300.000 Euro für seine eigenen Programmmodule trägt und der Austragungsstadt für ihre Ausgaben einen Zuschuss in Höhe von maximal 300.000 Euro gewährt. Die restlichen Kosten müsste die Stadt Köln finanzieren.  

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit