Guillaume-Stiftung Sankt Antoniusheim sichert bewährtes Angebot

Die Guilleaume-Stiftung Sankt Antoniusheim stellt für ihr Programm "Ferien mit der Guilleaume-Stiftung" in diesem Jahr 113.000 Euro bereit. Rund 360 Kindern und Jugendlichen mit Handikap können so gemeinsame Ferienzeiten mit Nichtbehinderten ermöglicht werden. Das Angebot richtet sich im Besonderen an Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihrer Behinderung sehr intensive Betreuung benötigen. Die Ferienprogramme bieten ganztägige Erholung und Erlebnisse in der Gruppe in den Bereichen Sport, Kunst, Ökologie, Handwerk und Zirkus.

Mit ihren Ferienprogrammen setzen die Stiftung und die Stadt Köln Maßstäbe. Kinder können so gegen einen kleinen Geldbeitrag der Eltern stadtrandnah und sinnvoll einen Teil ihrer Ferientage verbringen,

so Dr. Agnes Klein.

Wir haben uns Inklusion auf die Fahnen geschrieben und die Stiftung ermöglicht es uns, unsere Ferienprogramme für Kinder und Jugendliche mit Handikap zu öffnen.

Die Stiftung finanziert auch in den kommenden Jahren Ferienzeiten für Kinder und Jugendliche auf hohem Niveau. Einen entsprechenden Beschluss hat die Deputation in ihrer letzten Sitzung gefasst. Dieses Gremium besteht aus der Vorsitzenden, Kölns Beigeordneten für Bildung, Jugend und Sport, Dr. Agnes Klein, acht Ratsmitglieder sowie zwei Nachkommen der Stifterin aus dem Kreis der Kölner Unternehmerfamilie Guilleaume. Die Stiftung, die von der Kämmerei der Stadt als sogenannte unselbständige städtische Stiftung verwaltet wird, leistet seit vielen Jahrzehnten Hilfe für bedürftige Kinder und Jugendliche in Köln. Schwerpunkt sind die Ferienfreizeiten, die in Absprache mit dem Jugendamt von freien Trägern der Jugendhilfe durchgeführt werden.

Der Name der Stiftung wurde 1874 von Antoinette Guilleaume gegründet. Sie war die Ehefrau von Franz Carl Guilleaume, der 1874 in Mülheim die Produktionsstätte für Drähte, Metallseile und Starkstromkabel eröffnete. Neben der Guilleaume-Stiftung betreut die Stadt Köln weitere 24 rechtlich unselbständige Stiftungen, die Finanzierungen in den verschiedensten kommunalen Aufgabenbereichen ermöglichen. Soziale Förderungen stehen im Vordergrund, insbesondere die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, alten bedürftigen Menschen und von Kölnerinnen und Kölnern, die aus den unterschiedlichen Gründen in Not geraten sind.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit