Weltkriegsbombe in Köln-Deutz ist erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen werden wieder aufgehoben – Betroffene können zurückkehren.

Die am gestrigen Montagabend, 20. Januar 2020, bei Bauarbeiten in Köln-Deutz gefundene Zehn-Zentner-Bombe konnte durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich entschärft werden. Um 11.53 Uhr meldeten die Sprengstoffexperten dem Ordnungsamt Entwarnung. Von der Weltkriegsbombe mit einem Aufschlagzünder geht keine Gefahr mehr aus. Sie wird nun verladen und in einem darauf spezialisierten Fachbetrieb zerlegt und entsorgt.

Alle Sperrungen von Straßen und Wegen im Gebiet rund um den Fundort (Kennedy-Ufer, Rheinkilometer 689) werden nun so schnell wie möglich wieder aufgehoben. Die rund 10.000 Mitarbeitenden der betroffenen Unternehmen und die 15 Anwohnerinnen und Anwohner können in ihre Gebäude zurückkehren.

Das Ordnungsamt der Stadt Köln war mit 79 Kräften im Einsatz, die Feuerwehr am gestrigen Abend mit sechs, die Polizei mit acht und die Wasserschutzpolizei ebenfalls mit acht Personen. Die Kölner Verkehrs-Betriebe haben die Maßnahme mit drei Personen unterstützt, die Deutsche Bahn mit insgesamt 30 Personen.

Im gesamten Bereich kann es wegen Straßensperrungen noch zu Verkehrsbehinderungen kommen. Informationen zu Verkehrsbehinderungen gibt es bei Radio Köln, WDR und anderen Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben, der Deutschen Bahn und weiteren Verkehrsunternehmen.

Betroffene können sich unter der Servicenummer des Ordnungsamtes unter Telefon 0221/221-32000 oder beim Bürgertelefon unter 0221/221-0 informieren.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sabine Wotzlaw