Weltkriegsbombe in Köln-Deutz gefunden. Amerikanische Zehn-Zentner-Bombe wird am morgigen Dienstag, 21. Januar, entschärft. Von den Evakuierungen sind 15 Personen und örtliche Wirtschaftsunternehmen betroffen. Kein Fahrgastwechsel am Bahnhof Deutz.

Bei Bauarbeiten ist am heutigen Montagabend, 20. Januar 2020, in Köln-Deutz (Kennedy-Ufer, Rheinkilometer 689) ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Es handelt sich um eine amerikanische Zehn-Zentner Bombe mit mindestens einem Aufschlagzünder. Die vollständige Freilegung ist aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse vom Kampfmittelbeseitigungsdienst auf den morgigen Dienstag,
21. Januar 2020, 9 Uhr, verschoben worden. Die Evakuierung findet parallel zur Freilegung und vollständigen Identifizierung des Kampfmittels statt. Nach der Evakuierung wird das Kampfmittel entschärft.

Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Der Evakuierungsbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit einem Radius von 500 Metern festgelegt. Von der Evakuierung sind lediglich 15 Anwohnerinnen und Anwohner betroffen.

Das Ordnungsamt wird mit dem ersten Klingeldurchgang morgen Früh um 9 Uhr beginnen. Alle Personen werden aufgefordert, den Evakuierungsbereich zu verlassen. Die Straßensperren rund um den Bereich werden entsprechend aufgebaut. Im anschließenden zweiten Klingeldurchgang stellt das Ordnungsamt sicher, dass alle Personen den Evakuierungsbereich verlassen haben. Wenn alle Personen den Evakuierungsbereich verlassen haben und die Krankentransporte abgeschlossen sind, wird das Ordnungsamt die Freigabe zur Entschärfung der Weltkriegsbombe geben. Wann der Blindgänger entschärft wird, steht noch nicht fest.

Betroffen von der Evakuierung sind insbesondere örtliche Wirtschaftsunternehmen und der Landschaftsverband Rheinland. Ebenfalls ist die Kölner Oper im Staatenhaus betroffen. Hier wird bis nach Abschluss der Maßnahme kein Spielbetrieb stattfinden können. Auch der Deutzer Bahnhof muss evakuiert werden. Im gesamten Zeitraum der Evakuierung findet hier ab 9 Uhr kein Fahrgastwechsel statt. Der Bahnverkehr über die Hohenzollernbrücke wird für den Zeitraum der Entschärfung gesperrt. Dies gilt ebenfalls für den Schiffverkehr und den Luftraum. Die Hauptzufahrtsstraßen Mindener Straße und die Opladener Straße sind nicht von der Sperrung betroffen.

Weitere Informationen erhalten Betroffene am morgigen Dienstag beim Bürgertelefon unter 0221/221-0 sowie beim Servicetelefon des Ordnungs- und Verkehrsdienstes unter 0221/221-32000.

Wegen Verkehrsbehinderungen wird gebeten, sich zusätzlich bei Radio Köln, WDR und anderen Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sabine Wotzlaw