Stadt Köln setzt auf Dialog, Praxiswissen und Lösungsstrategien

Die Stadt Köln richtet am Dienstag, 3. März 2026, ab 9.30 Uhr eine Fachtagung zum Thema Zuwanderung aus Südosteuropa aus. Die Veranstaltung im FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt, Cäcilienstraße 29-33, Köln-Innenstadt, findet im Rahmen des EhAP-Plus-Projekts "INKA – In Köln Ankommen" statt und dient als Transfertagung zur Bündelung und Weitergabe von Erkenntnissen aus Wissenschaft, kommunaler Praxis und Projektarbeit. Die Tagung richtet sich an relevante Akteur*innen aus Verwaltung, Politik, Agentur für Arbeit, Jobcenter, sozialer Arbeit und weiteren Bereichen, die sich mit Fragen der EU-Zuwanderung befassen.

Vor dem Hintergrund einer derzeit kontrovers geführten Debatte zur EU-Zuwanderung setzt die Stadt Köln ein bewusstes Zeichen für eine sachliche, faktenbasierte Auseinandersetzung. Ziel ist es, kommunale und praxistaugliche Handlungsmöglichkeiten in den Mittelpunkt zu stellen, erfolgreiche Ansätze der Integration sichtbar zu machen und notwendige Rahmenbedingungen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene zu benennen. Expert*innen aus Wissenschaft, Kommunen, Wohlfahrtspflege und Arbeitsverwaltung beleuchten zentrale Herausforderungen und Gelingensbedingungen der Integration – insbesondere mit Blick auf Arbeitsmarktintegration, sozialräumliche Vernetzung und nachhaltige Unterstützungsstrukturen. Neben Fachvorträgen stehen thematische Workshops und eine Podiumsdiskussion im Mittelpunkt, die Raum für Austausch, Transfer und Vernetzung bieten.

Bettina Baum, Leiterin des Amtes für Integration und Vielfalt:

Integration gelingt dort, wo Kooperationen greifen, Strukturen verlässlich sind und Menschen frühzeitig erreicht werden. Mit der Fachtagung unterstreicht die Stadt Köln ihren Anspruch, integrationspolitische Herausforderungen aktiv zu gestalten und tragfähige Lösungen im Zusammenspiel von Stadtgesellschaft, Verwaltung, sozialen Trägern und weiteren Akteurinnen und Akteuren, die sich mit dem Thema der EU-Zuwanderung befassen, zu entwickeln.

Das Projekt "INKA – In Köln Ankommen" wird im Rahmen des Programms "EhAP Plus" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Es richtet sich an besonders benachteiligte neu zugewanderte EU-Bürger*innen und unterstützt dabei, die individuelle Lebenssituation und soziale Eingliederung der Menschen zu verbessern. Ermöglicht wird dies, indem die Menschen zu den lokalen Angeboten des regulären Hilfesystems beraten und begleitet werden.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit