Auszeichnung für Frauen, die die Gleichberechtigung in Köln voranbringen
Ab dem heutigen Freitag, 20. Februar 2026, sucht die Stadt Köln erneut mutige und inspirierende Frauen für den Else-Falk-Preis. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wird alle zwei Jahre an Frauen verliehen, die durch ihr Wirken in Köln die Gleichberechtigung von Frauen und Männern entscheidend voranbringen.
Mit dem Else-Falk-Preis setzt die Stadt Köln ein deutliches Zeichen für eine gerechte Gesellschaft und ehrt Frauen, die als Vorbilder vorangehen. Oberbürgermeister Torsten Burmester wird den Preis am 2. Oktober 2026 im Rahmen eines Festakts im Kölner Rathaus überreichen. Neben dem Preisgeld erhält die Preisträgerin eine Trophäe, die in einem Kooperationsprojekt mit der ecosign/Akademie für nachhaltiges Design von der Studentin Ayla Gillessen entworfen wurde.
Vorschläge für Frauen, die sich in besonderer Weise um die Gleichberechtigung in Köln verdient gemacht haben, können bis zum 20. Mai 2026 von Einzelpersonen oder Gruppen eingereicht werden. Der Preis basiert auf einer Initiative des Arbeitskreises Kölner Frauenvereinigungen (AKF), einem Netzwerk aus mehr als 40 Frauenorganisationen, und wurde erstmals 2020 verliehen. Das überarbeitete Konzept für 2026 setzt verstärkt auf Öffentlichkeitsarbeit, um die Leistungen der Kölner Frauen noch stärker sichtbar zu machen.
Wer war Else Falk?
Die Namensgeberin Else Falk (1872-1956) war eine der bedeutendsten Frauenrechtlerinnen der Weimarer Republik. Als Vorsitzende des Stadtverbands Kölner Frauenvereine prägte sie das soziale und politische Leben der Stadt maßgeblich. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft wurde sie 1933 von den Nationalsozialisten aus ihren Ämtern gedrängt und zur Emigration gezwungen. Der Preis hält die Erinnerung an ihr unermüdliches Eintreten für Frauenrechte wach.