Stadt Köln gibt Stand des Vergabeverfahrens bekannt
Die Entscheidung, wer künftig den Weihnachtsmarkt auf dem Roncalliplatz ausrichten wird, hat sich durch zwei zwischenzeitlich beendete Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer verzögert. Vorausgegangen sind jeweils Rügen eines Bieters. Aus Sicht der Stadt kann die Vergabe nunmehr kurzfristig erfolgen. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die jetzt im Raum stehende Vergabe erneut durch Rügen eines Bieters verzögert wird.
Seit 5. Februar 2025 sind Bedenken gegen einen Bieter beziehungsweise hinter diesem Bieter stehende Gesellschafter öffentlich geworden. Namentlich wurde die Kölner Weihnachtsmarktgesellschaft mbH genannt. Nach derzeitigem Stand der vergaberechtlichen Prüfung liegen keine Gründe vor, die einen Ausschluss dieses Bieters rechtfertigen würden. Wird ein Bieter mit der Ausrichtung beauftragt, wird der Weihnachtsmarkt nach den detaillierten Festlegungen aus dem Vergabeverfahren und dem vom Bieter eingereichten Gestaltungskonzept durchgeführt. Das Konzept wird verbindlicher Bestandteil des Vertrags. Wie bei den anderen Bietern hat die Stadt Köln auch das Konzept der Kölner Weihnachtsmarkt mbH sorgfältig geprüft. Die in den Medien aufgestellte Besorgnis über Inhalte des Konzeptes der Kölner Weihnachtsmarktgesellschaft mbH ist unbegründet.
Ein konkreter Anknüpfungspunkt für eine drohende Abweichung von einem angemessenen und dem seit Jahren bekannten Charakter des Weihnachtsmarktes am Roncalliplatz ist nicht ersichtlich.