Verwaltung informiert über Sachstand des Stadtbahn-Ausbaus

Die Verwaltung hat den Mobilitätsausschuss auch in diesem Jahr mit einer Mitteilung über den aktuellen Stand wichtiger Vorhaben informiert, die das Kölner Stadtbahnnetz weiterentwickeln und verbessern sollen. Dabei betonte das Dezernat für Mobilität wie bereits im vergangenen Jahr, dass die Umsetzung auch unter Berücksichtigung der angespannten Finanzlage sowohl innerhalb der Stadtverwaltung als auch bei der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) herausfordernd bleibt und einer entsprechenden Priorisierung bedarf. Die angegebenen Zeithorizonte gelten daher weiterhin unter Vorbehalt einer gesicherten Finanzierung und der erforderlichen Priorisierung.

Die Möglichkeiten der Kommunen als lokale Aufgabenträger, den heutigen Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) zu erhalten und aus eigenen Mitteln auszubauen, entsprechen aufgrund anhaltender Kostensteigerungen weiterhin nicht der realen Haushalts- und Finanzierungslage. Die Finanzierungssituation bleibt kritisch und stellt eine große Herausforderung für den Erhalt und die Weiterentwicklung des ÖPNV dar.

Im Rahmen des Ergebnissicherungskonzepts der Stadtwerke Köln (SWK) diskutiert die Verwaltung gemeinsam mit den SWK und den politischen Vertreter*innen unter anderem die finanzielle Situation im ÖPNV. Eine zentrale Vorgabe soll sein, dass die KVB ein definiertes maximales jährliches Defizit nicht überschreiten dürfen. Da diese Abstimmungen noch laufen, lassen sich die konkreten Auswirkungen auf Ausbau und Weiterentwicklung des Stadtbahnnetzes aktuell noch nicht abschließend beurteilen.

ÖPNV-Netzentwicklung 2035, 2035+ und 2040+
Zentrale Projekte, die bis 2035 umgesetzt werden sollen, sind:

  • Ausbau der Ost-West-Achse (Kapazitätserhöhung mit 90-Meter-Zügen auf der Linie 1)
  • Bahnsteigverlängerungen (Kapazitätserhöhung mit 70-Meter-Zügen auf den Linien 4, 13 und 18)
  • Verlängerung der Linie 7 bis Köln-Zündorf Süd (Ranzeler Straße)   
  • Stadtbahnanbindung von Rondorf und Meschenich (StadtBahn Süd)
  • Herstellung von Barrierefreiheit an verschiedenen Haltestellen durch Bahnsteiganhebungen und Nachrüstung von Aufzügen  

Die Mitteilung informiert zudem über Projekte, die ab den Jahren 2035 und 2040 vorangetrieben werden sollen. Das sind zum Beispiel die neue Stadtbahnanbindung "Mülheim Süd" und Stammheim/Flittard, die linksrheinische Gürtelverlängerung der Linie 13, und die Verlängerung der Linie 17 über Niederkassel nach Bonn mit Verknüpfung der Linie 7. Zudem sind die Prüfauftrage der Politik zusammengefasst, die von der Verwaltung noch nicht als Projekte erfasst sind.

Unter SessionNet | ÖPNV-Netzentwicklung - Sachstand 2025 kann die Mitteilung eingesehen werden.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit