Stadt Köln unterstützt Projekte gegen queerfeindliche Gewalt und Diskriminierung

Ab sofort können bis zum 13. Mai 2026 über das LSBTI-Förderprogramm der Stadt Köln Anträge für die Förderung von Projekten eingereicht werden, die zum Abbau von Diskriminierung und Gewalt gegen lesbische, schwule, bisexuelle, trans- oder intergeschlechtliche Menschen (kurz: "LSBTI" oder "queer") beitragen.
Angesprochen sind eingetragene und nicht eingetragene Vereine, GmbHs, Initiativen, Gruppen, Schulen sowie Einzelpersonen der Kölner Stadtgesellschaft.  

Das Gesamtbudget für 2026 beträgt 70.000 Euro. Die Höhe der einzelnen Projektförderungen kann zwischen mindestens 500 Euro und maximal 7.000 Euro liegen. Die Dauer der Projekte kann bis zu einem Jahr sein.  

Ziel des Programms ist es, Projekte zu fördern, die zum Abbau von queerfeindlicher Gewalt und Diskriminierung beitragen. Dabei kann es sich um umfangreichere Projekte, wie zum Beispiel eine Veranstaltungsreihe, eine Kampagne oder einen Fachtag handeln. Aber auch kleinere Projekte, wie etwa eine Sensibilisierungsschulung zum Themenbereich sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, ein Empowerment-Training oder ein Workshop zum Abbau von Vorurteilen, können gefördert werden.  

In den vergangenen Jahren haben sich in Deutschland die rechtlichen Rahmenbedingungen für queere Menschen gebessert. Dennoch erleben queere Menschen auch in Köln weiterhin Diskriminierung, Ausgrenzung und Hass. Einer queerfeindlichen Haltung kann mit geeigneten Projekten begegnet werden. Die Fördervoraussetzungen sind in der Richtlinie zum LSBTI-Förderprogramm nachzulesen. Diese ist zusammen mit dem Antragsformular und weiteren Informationen bei der Fachstelle LSBTI der Stadt Köln erhältlich: LSBTI-Förderprogramm 2026- Stadt Köln

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit