Beratungsangebote für Jugendliche und Familien vom 2. bis 14. März 2026
Die berufliche Orientierung junger Menschen stärken, gemeinsam dem Fachkräftemangel begegnen und die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Köln sichern: Mit diesen Zielen finden vom 2. bis 14. März 2026 zum fünften Mal die Kölner Berufswochen statt. Zahlreiche Akteur*innen aus Bildung, Wirtschaft und Verwaltung haben sich erneut zusammengeschlossen, um Jugendlichen vielfältige Perspektiven für ihren Weg nach der Schule aufzuzeigen.
Insgesamt 45 unterschiedliche Veranstaltungen informieren über duale und schulische Ausbildungswege, Studienmöglichkeiten sowie alternative Optionen, wie Auslandsaufenthalte oder ein Engagement im Freiwilligendienst. Jugendliche haben die Möglichkeit, konkrete Kontakte für ihre berufliche Zukunft zu knüpfen – etwa bei fünf Speeddatings mit Unternehmen und Institutionen.
Zum Programm gehören unter anderem ein Bewerbungstraining "Fit fürs Auswahlverfahren", die Möglichkeit, kostenlos professionelle Bewerbungsfotos erstellen zu lassen sowie spezielle Angebote für Interessierte an Pflegeberufen. Infoveranstaltungen zu Freiwilligendiensten, beispielsweise in Albanien, Malawi oder Uganda und zum Freiwilligen Sozialen Jahr im politischen Leben stehen ebenfalls auf dem Programm. Eine Workshopreihe "Selbstbewusst in die berufliche Zukunft", ein kreativer Visionboard-Workshop zur persönlichen Zukunftsplanung sowie handwerkliche Workshops sind auch Teil der Berufswochen.
Beteiligt sind große Kölner Arbeitgeber wie Ford, der WDR und die Stadt Köln, ebenso zahlreiche Kölner Berufskollegs. Die Angebote finden sowohl in Präsenz als auch digital statt und richten sich auch gezielt an Menschen mit Beeinträchtigungen, Eltern und Lehrkräfte. Für viele Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich.
Ins Leben gerufen wurden die Aktionswochen von der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf der Stadt Köln, die alle Angebote bündelt und koordiniert. Die Arbeit der Koordinierungsstelle erfolgt im Rahmen der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss".