Stadt Köln erinnert an das Badeverbot und kündigt verstärkte Kontrollen an

Angesichts der bevorstehenden warmen und sonnigen Tage erinnert die Stadt Köln eindringlich an das im vergangenen Jahr eingeführte, strikte Badeverbot im Rhein. Da mit den steigenden Temperaturen auch die Zahl der Menschen an den Stränden des Rheinufers zunimmt, wird das Ordnungsamt verstärkt Präsenz zeigen, aufklären und Verstöße konsequent ahnden.

Die unsichtbare Gefahr: Warum Schwimmen im Rhein lebensgefährlich ist
Die Bundeswasserstraße Rhein zählt zu den verkehrsstärksten Wasserstraßen der Welt. Was vom Ufer aus oft wie eine harmlose Erfrischung aussieht, entpuppt sich im Wasser schnell als tödliche Falle. Die Strömungen des Flusses sind unberechenbar und selbst für geübte Schwimmer*innen nicht zu bewältigen.

Die Regeln des Badeverbots im Überblick
Aufgrund der anhaltenden Gefahren für Leib und Leben hat der Rat der Stadt Köln im vergangenen Jahr klare und verbindliche Regeln beschlossen:

  • Das Schwimmen und Baden im Rhein ist im gesamten Kölner Stadtgebiet – auf einer Uferlänge von 67,3 Kilometern – strikt untersagt. Als Baden im Rhein gilt das planmäßige Verweilen in mehr als knöcheltiefem Wasser.
  • Ausgenommen von dem Verbot sind behördliche Maßnahmen und Rettungsmaßnahmen einschließlich Übungen von Wasserrettungsdiensten oder der Feuerwehr, das Ein- und Aussteigen beim An- und Ablegen von Wasserfahrzeugen, Kanufahren, Rudern, Angelsport sowie genehmigte Veranstaltungen mit ausdrücklicher Erlaubnis der Stadt Köln.

Um diese lebenswichtigen Regeln unmissverständlich zu kommunizieren, hat die Verwaltung entlang des Rheins rund 60 Schilder aufgestellt. Diese weisen in mehreren Sprachen auf das geltende Badeverbot hin.

Verstärkte Kontrollen durch das Ordnungsamt und verschärfte Konsequenzen
Wegen der sommerlichen Wetterprognose für die kommenden Tage rechnet die Stadt mit einem hohen Besucher*innenaufkommen am Rheinufer. Um tragische Badeunfälle zu verhindern, werden Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes verstärkt darauf achten, dass sich alle an das Badeverbot halten. Wer es missachtet und mit seinem Handeln nicht nur sich, sondern möglicherweise auch andere Personen in Gefahr bringt, muss ab sofort mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro rechnen.

Die Stadt Köln appelliert an die Vernunft aller Bürger*innen und Besucher*innen: Nutzen Sie für die Abkühlung an heißen Tagen die städtischen Freibäder und dafür freigegebene Badeseen in Köln und dem Kölner Umland. Schützen Sie Ihr Leben und das Ihrer Kinder – der Rhein ist kein Badegewässer.

Unter Badeverbot im Rhein - Stadt Köln können auf der Internetseite der Stadt Köln weitere Informationen mit zahlreichen Fragen und Antworten (FAQ) abgerufen werden.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit