Förderungen für Produktionen und Export-Projekte
Die Arbeitsbedingungen und Chancen für künstlerische Weiterentwicklung zu stärken ist ein zentrales Anliegen der Förderung des Kulturamts der Stadt Köln in der Sparte Popkultur. 2026 erhalten diese Kölner Bands, Musiker*innen und Labels eine Förderung für Produktionsvorhaben: Echo Libero Records, Ella Olivia, Faira, Gianni Brezzo, Glashaus Tapes, Güldeste, Hanitra Wagner & Oliver Bersin, Jeannel, Kratzen/Dumbo Tracks, Luca Schüten, MANA, Nebelforst, Neu, kaputt, RAW TRX, Reggie Devoxage, Smile, SPA Records, The Twit, 1, II, Three, Stehcafé Sessions, FU24BA7L, Vogrin, Way of Sound Records und Yasha Oyjama.
Es werden wichtige Schritte bei der Produktion oder Präsentation der Projekte anteilig mit Beträgen zwischen 1.000 und 3.000 Euro gefördert, wie zum Beispiel Kosten für das Engagement von Gastmusiker*innen, die Gestaltung eines Plattencovers, die Studiomiete, das Produzentenhonorar. Diese Förderungen sollen es Kölner Künstler*innen der Popkultur ermöglichen, vielbeachtete und überregional relevante Veröffentlichungen zu realisieren.
Die stilistische Bandbreite der geförderten Projekte ist groß und reicht von global-postmigrantischem Hip-Hop bis zu Heavy Metal. Es konnten sowohl Projekte von Nachwuchsbands als auch pophistorische Vorhaben gefördert werden. Die Auswahl zeigt die ganze Qualität und Vielfalt der aktuellen Kölner Pop-Szene. Ebenfalls zur Förderung ausgewählt wurden sechs internationale Konzertvorhaben und Tourneen von Kölner Musiker*innen (Keshavara, Emily Wittbrodt, Becky Sickasa, Wolfgang Perez, Stereo Naked und KAU & blu/quartet).
Die geförderten Projekte wurden vom Kulturamt der Stadt Köln gemeinsam mit dem Beirat Popkultur aus fast 100 Anträgen ausgewählt und zur Förderung vorgeschlagen. Dem Beirat Popkultur gehören unter Vorsitz des Kulturdezernenten Stefan Charles als externe Expert*innen die folgenden Personen an: Maike de Buhr (Moderatorin, Journalistin), Keno Mescher (WDR Cosmo), Christian Meier-Oehlke (Parallel Schallplatten) und Ella Rohwer (Musikerin, Geschäftsführerin PRO MUSIK). Die Fördervorschläge wurden vom Ausschuss Kunst und Kultur des Rates der Stadt Köln bestätigt.