Andreas Kornacki soll Tätigkeit am 1. Januar 2027 übernehmen
Die Bühnen der Stadt Köln erhalten eine neue Geschäftsführung: Andreas Kornacki soll, vorbehaltlich der Zustimmung der zu beteiligenden Gremien, neuer Geschäftsführer der Bühnen Köln werden. Er soll seine Tätigkeit am 1. Januar 2027 aufnehmen. Der Hauptausschuss wird am 8. Juni beteiligt, der Bühnenausschuss entscheidet am 25. Juni 2026. Der aktuelle Geschäftsführer Bernd Fülle verlängert seinen Interimsvertrag bis zum 31. Oktober 2026.
Die Geschäftsführung der Bühnen Köln besteht aus einer kaufmännischen und einer künstlerischen Leitung, die gemeinsam die strategische und operative Entwicklung des Hauses verantworten. Die Bühnen Köln vereinen mit der Oper Köln und dem Schauspiel Köln zwei der zentralen städtischen Kulturinstitutionen und prägen als Mehrspartenhaus das kulturelle Profil der Stadt maßgeblich.
Mit Andreas Kornacki würde die Stadt Köln einen erfahrenen Kulturmanager gewinnen, der über viele Jahre hinweg in verantwortlichen Positionen an bedeutenden Theater- und Kulturinstitutionen tätig war. Zuletzt war er Kaufmännischer Geschäftsführer des Düsseldorfer Schauspielhauses. Zuvor prägte er unter anderem das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, die Kampnagel Internationale Kulturfabrik sowie das Theater Neumarkt in Zürich in leitenden Funktionen. Seine Laufbahn verbindet künstlerisches Verständnis mit fundierter Expertise in der Steuerung komplexer Kulturbetriebe.
Stefan Charles, Beigeordneter für Kunst und Kultur der Stadt Köln:
Mit Andreas Kornacki gewinnen die Bühnen Köln einen Geschäftsführer, der die anstehenden Herausforderungen entschlossen anpackt und die Chancen dieses Hauses aktiv nutzt. Er wird wichtige Impulse setzen, um die Bühnen Köln wirtschaftlich wie organisatorisch klar auf Zukunftskurs zu bringen.
Mit der Neubesetzung der Geschäftsführung setzt die Stadt Köln ein klares Signal für die weitere Entwicklung der Bühnen Köln. Im Mittelpunkt stehen die erfolgreiche Wiederinbetriebnahme und Profilierung des Bühnenensembles am Offenbachplatz sowie die langfristige Stärkung der Bühnen als zentrale kulturelle Institution der Stadt.