Anbei finden Sie ausgewählte Kulturtermine seitens des Kulturamtes, des Historischen Archivs mit Rheinischem Bildarchiv, der Museen, der Stadtbibliothek und des NS-Dokumentationszentrums für den Monat Februar 2026.

Kulturamt

15 Termine ab 1. Februar 2026

LOFT, Wißmannstraße 30, 50823 Köln

Konzerte im LOFT
Das LOFT ist ein international renommierter Kölner Jazzclub mit angeschlossenem Tonstudio. Hier entstanden viele legendäre Live-Mitschnitte und viele heute erfolgreiche Jazz-Musiker*innen machten hier ihre ersten Karriereschritte. Bei den jährlich rund 200 Konzerten der zeitgenössischen Musik in allen Spielarten erwarten die Zuhörer*innen internationale und nationale Größen der improvisierten und neuen Musik, aber auch mitreißende Formate von Nachwuchsmusiker*innen. Das LOFT wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.

Weitere Informationen: https://www.loftkoeln.de/de/programm/

1. Februar 2026, 18 Uhr

Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln

AQUA@CYCLES – Eine intermediale Performance über Wasser und Kreisläufe

Mit AQUA@CYCLES untersuchen A.TONAL.THEATER und das Theater an der Ruhr das Element Wasser auf seine Analogien zu unserem Leben: Denken wir an Wasser, so reichen die Assoziationen weit – von der persönlichsten aller Erfahrungen mit dem Fruchtwasser als Embryo im Mutterleib über das Meer als Sehnsuchtsort und Schauplatz schwerer Unglücke oder die Erfahrung mit überlaufenden Flüssen als Lebensbedrohung, bis hin zu politischen Fragen des Klimawandels, des Wassermangels und der daraus folgenden Migrationswellen. Das Thema Wasser ist zudem eng gekoppelt an "Kreisläufe". Die Veranstaltung wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.

Weitere Informationen: https://atonaltheater.de/projects/43

1. Februar 2026, 19.30 Uhr

COMEDIA Theater, Vondelstraße 4-8, 50677 Köln

26., 27. und 28. Februar 2026, jeweils um 20 Uhr, Alte Feuerwache Köln, Melchiorstraße 3, 50670 Köln

DER FALL WOYZECK – Uraufführung, von Kostas Papakostopoulos nach Büchner

"Jeder Mensch ist ein Abgrund." Diese Worte aus Woyzeck sind heute aktueller denn je. Wer ist in unserer Gesellschaft der Unterdrückte und wer der Unterdrückende? Was geschieht, wenn Woyzeck kein Soldat, sondern ein Fremder ist – gestrandet in einer Welt, die ihn zunächst wohlwollend empfängt, ihn aber nicht wirklich versteht? Und was passiert, wenn die "Einheimischen" sich selbst als hilfsbereit sehen, aber von ihrem eigenen Alltag überfordert sind? Die Veranstaltung wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.

Weitere Informationen: https://dgt-koeln.de/

1., 18., 20., 22. und 25. Februar 2026, jeweils 20 Uhr

Filmclub 813 e.V., Kino 813 in der BRÜCKE, Hahnenstraße 6, 50667 Köln

Filmreihe Out on the wiley, windy moors – Die Schwestern Brontë

Historische Filmreihe über die Bronte Schwestern, unter anderen mit "JANE EYRE" (1946, Regie: Robert Stevenson) oder "ABISMOS DE PASIÓN" (1954, Regie: Luis Buñuel). Alle Vorführungen finden auf 16 Milimeter in Originalfassungen oder mit Untertitelungen statt. Das Filmprogramm des Filmclubs 813 wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.
Weitere Informationen: https://www.filmclub-813.de

4. Februar 2026, 20 Uhr

Em Kölsche Boor, Eigelstein 121-123, 50668 Köln

Der Fall Ransohoff – Frauen im Karneval (von WEHR51)

Prinz, Bauer, Jungfrau! Prinzessin, Bäuerin... Halt! Mit "Der Fall Ransohoff – Frauen im Karneval" bringen das Kollektiv "A3" und "WEHR 51" eine packende Stückentwicklung auf die Bühne, die Vergangenheit und Gegenwart des Karnevals miteinander verknüpft und dessen politische Bedeutung neu beleuchtet. Die Veranstaltung wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert. Weitere Informationen: https://freihandelszone.org/events/wehr51-der-fall-ransohoff-eine-kooperation-mit-dem-kollektiv-a3/var/ri-4.l-L1/

10., 19. und 24. Februar 2026

Bumann & Sohn, Bartholomäus-Schink-Str. 2, 50825 Köln

Konzertreihe Popanz

Indie-Konzertreihe mit neuen Talenten, sowohl international als auch lokal. Gastspiele von Cory Hanson, They Are Gutting A Body Of Water und Rocket. Die Konzertreihe wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.

Weitere Informationen: https://www.popanz.xyz/

25. Februar 2026 bis 1. März 2026

COMEDIA Theater, Vondelstraße 4-8, 50677 Köln

Festival "kindly invited"

Initiiert vom Literaturhaus Köln e.V. bereitet "kindly invited" der Literatur die Bühne – in all ihren Ausdrucksformen und Möglichkeiten: Mit dem Festival werden Veranstaltungsformate auf den unterschiedlichen Bühnen des COMEDIA Theaters in Köln gefeiert. Im Rahmen des international besetzten Symposiums wird sich der Frage gewidmet, wie Literatur in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und Transformationen lebendig bleiben kann und neue Räume der Begegnung eröffnet. Die Veranstaltung wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.

Weitere Informationen: https://www.kindly-invited.de/veranstaltungen

NS-Dokumentationszentrum

Donnerstag, 5. Februar 2026, 18 Uhr, NS-DOK
Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln

Buchvorstellung: Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945

In seinem Alterswerk widmet sich Prof. Dr. Götz Aly der Frage, wie es geschehen konnte, dass sich seit 1932/33 viele Zehnmillionen Deutsche für Adolf Hitler und die NSDAP begeisterten und sich Hunderttausende von ihnen an beispiellosen Massenmorden beteiligten. Zur Beantwortung dieser Frage unter­sucht er die Herrschaftsmethoden, mit denen die NS-Machthaber die Mehrheit der Deutschen in gefügige Vollstrecker und in vom Krieg abgestumpfte Mitmachende verwandelten. So wird deutlich: Die Antwort ist vielschichtig und nie endgültig.
Der Eintritt kostet an der Abendkasse 4,50 Euro; 2 Euro ermäßigt.

Montag, 9. Februar 2026, 19 Uhr
Onlineveranstaltung: Family Talks: "The Unerasure Projekt"

Terry Mandel, descendant of the Silberbach family, has done extensive research on her family since 2021. Laying Stolpersteine for her immediate family after being contacted by a student from her mother’s former school sparked a deeper dive into her family history and led her to found "The Unerasure Projekt" to share how these hidden legacies shape our present-day lives and shared future. She will discuss her journey and, with close colleague Rita von Schwartzen­berg, present the Projekt and its aims.

Please register for the event by sending an e-mail to nsdok@stadt-koeln.de

Donnerstag, 26. Februar 2026, 18 Uhr
Filmvorführung und Gespräch: Ludwig Sebus: Ein Jahrhundert Mensch

Anlässlich des 100. Geburtstags von Ludwig Sebus erzählt eine WDR-Dokumentation die bewe­gende Lebensgeschichte des Kölner Karnevalisten. Darin spielen auch seine Erlebnisse während der NS-Zeit eine zentrale Rolle, als der überzeugte Katholik wiederholt ins Visier des Regimes geriet. Vor dem Hintergrund seiner Erfahrun­gen warnt er unermüdlich vor den Gefahren rechtsextremen und nationalistischen Gedankenguts.

Über Filmausschnitte kommen Ludwig Sebus, der Filmemacher Christoph Simon und der Historiker Dr. Martin Rüther ins Gespräch.

Der Eintritt kostet an der Abendkasse 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv

Mittwoch, 4. Februar, 18 Uhr, Eifelwall 5, 50674 Köln
Vortrag: Konrad Adenauer und seine Einstellung zu Frauen in der Politik

Konrad Adenauer (1876 bis 1967), der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, gilt als einer der prägenden Staatsmänner der Nachkriegszeit. Neben seinem politischen Wirken rückt der Vortrag ein weniger bekanntes Thema in den Fokus: Adenauers Einstellung zu Frauen in der Politik. Die Historikerin und Helene-Weber-Expertin, Antonia Schilling-Malottke, hat sich eingehend damit beschäftigt, wie Adenauer zu Frauen in der Politik stand, ob er sie in seiner Partei förderte und welche Haltung er zum Frauenwahlrecht und zur Frauenbewegung hatte.

Ich habe öfter empfunden, dass Frauen für politische Fragen ein viel größeres Verständnis zeigen als Männer,

sagte Adenauer einst – ein Satz, der zum Ausgangspunkt einer spannenden historischen Einordnung wird. Wir laden Sie dazu ein, den Blick auf Konrad Adenauer um eine bisher wenig beleuchtete Facette zu erweitern und die Rolle von Frauen in der frühen Bundesrepublik neu zu betrachten. Der Vortrag ist Bestandteil des Begleitprogramms zur Ausstellung "Wegbereiterinnen des Wandels – die Erste Frauenbewegung in Köln", des Historischen Archivs mit Rheinischem Bildarchiv, die noch bis zum 22. März 2026 läuft.

Mittwoch, 11. Februar 2026, 17 Uhr
Zu Besuch bei der vormodernen Fastnacht

Auch im Jahr 2026 bietet das Historische Archiv mit Rheinischem Bildarchiv einmal im Monat spezielle Themenführungen an. Neben den klassischen Führungen durch das Haus werden dabei unter dem Titel "Zu Besuch bei..." Einsichten in die unterschiedlichen Bereiche des Archivs gewährt. Die Themen reichen dabei von der Hauslogistik bis hin zu Einblicken in die im Archiv aufbewahrte Stadtgeschichte.
Bei dieser Führung geht das Archiv zurück in die vormoderne Fastnacht. Was lässt sich anhand der Bestände über die karnevalistischen Feierlichkeiten des Mittelalters und der Neuzeit sagen? Die Themenführung wird von Quellen begleitet, in denen weniger gefeiert als geregelt und verboten wird – ein spannender Perspektivenwechsel auf ein vermeintlich ausgelassenes Fest.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldungarchiv@stadt-koeln.de oder telefonisch unter 0221/221-24455 ist erforderlich.

Mittwoch, 25. Februar, 17 Uhr
Führung durch die Ausstellung "Wegbereiterinnen des Wandels"

Die Ausstellung "Wegbereiterinnen des Wandels – Die Erste Frauenbewegung in Köln" beleuchtet die Erste Frau­enbewegung, deren Vorläufer bis ins Jahr 1848 zurück­reichten und die im späten 19. Jahrhundert einen ersten Höhepunkt erreichte. Das Historische Archiv mit Rheinischem Bildarchiv lädt zu einer Führung mit der Kuratorin der Ausstellung, Dr. Daniela Wagner, ein. Bei der Führung erhalten Besucher*innen vertiefende Einblicke zu den Exponaten und erfahren mehr über die spannenden Lebensgeschichten der mutigen Frauen der ersten Frauenbewegung.

Mittwoch, 25. Februar, 18 Uhr
Vortrag von Dr. Ulrich Soénius: Zwischen Sommerfest und Imperialismus

Im historischen Rückblick wird Köln gerne als Hort des Widerstands gegen Preußen und Imperialismus im Kaiserreich dargestellt. Aber auch Köln war eine Hochburg der Kolonialbegeisterung. Die Sehnsucht nach der Beherrschung anderer Menschen und anderer Länder war hier ebenso vorhanden wie in anderen Teilen Deutschlands und begeisterte auch Frauen. Besonders aktiv zu der Zeit war der Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft, der reichsweit 1908 gegründet wurde. Zwei Jahre später folgte der Ortsverein in Köln. Der Kölner Historiker und Archivar Dr. Ulrich Soénius erläutert in einem Vortrag das Wirken des Kölner Ortsverbands des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgesellschaft sowie dessen Rolle im nationalkonservativen Bürgertum. Der Vortrag ist Bestandteil des Begleitprogramms zur Ausstellung "Wegbereiterinnen des Wandels – die Erste Frauenbewegung in Köln", des Historischen Archivs mit Rheinischem Bildarchiv, die noch bis 22. März 2026 läuft. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung per Mail an AnmeldungArchiv@stadt-koeln.de oder telefonisch unter 0221/221-24455 wird gebeten.

Museen

Museum für Angewandte Kunst Köln

Donnerstag, 5. Februar 2026, 19 Uhr

An der Rechtschule 7, 50667 Köln.

Kino: cineMAKK – "5MOULIN ROUGE!"

Das romantische Musical von Baz Luhrmann, das im dekadenten Paris Ende des 19. Jahrhunderts spielt, ist nicht nur für seine oscarprämierten Kostüme, sondern auch für den exquisiten Schmuck bekannt. Nicole Kidman in der Rolle der Satine, trägt ein atemberaubendes Weißgold-Collier mit 1.308 Diamanten und insgesamt 134 Karat, das Stefano Canturi entworfen und maßangefertigt hat. 2001 schon eine Million Dollar wert, ist es der teuerste Schmuck, der je für einen Film angefertigt wurde. Der Eintritt kostet 6 Euro (nur Abendkasse). Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Kino Gesellschaft Köln.

Australien/USA 2001 • dt.F. • 123 Min. • FSK 12

Regie: Baz Luhrmann

Mit Nicole Kidman, Ewan McGregor, Jim Broadbent, John Leguizamo

Richard Roxburgh und andere

Samstag, 28. Februar und Sonntag, 1. März 2026, 11 bis 17 Uhr

EVENT: Charity-Kunstberatung

Der Kölner Sachverständige für Kunst und Antiquitäten, Christoph Bouillon, engagiert sich für die Overstolzengesellschaft, den Förderverein des MAKK: An zwei Tagen begutachtet er Ihre Kunstgegenstände im Original oder als Fotografie und Sie erfahren mehr über deren Geschichte und Wert. Die Beratung ist kostenlos, Spenden für die Overstolzengesellschaft sind willkommen. Einem breiten Publikum ist Christoph Bouillon als Experte der Sendung Kunst + Krempel (BR und 3sat) bekannt.

Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich und gilt für ein Beratungs-Zeitfenster von 30 Minuten. Anmeldungen bitte per E-Mail an makk@stadt-koeln.de oder telefonisch von Montag bis Donnerstag, zwischen 10 und 15 Uhr, unter 0221/221-27509. Zuschauer*innen sind bei den Veranstaltungen willkommen.

Kostenlose Führungen:

Jeden Samstag und Sonntag bietet das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK), An der Rechtschule 7, Köln-Innenstadt, jeweils von 15 bis 16 Uhr kostenlose Führungen an.

Durch die Ausstellungen des MAKK führen die ehrenamtlichen Mitglieder des Arbeitskreises. Das Programm ist abrufbar unter www.makk.de/Kalender

Die Teilnahme ist kostenlos, zu zahlen ist nur der Eintritt. Am 21. und 22. Februar 2026 finden wegen Karneval keine Führungen statt.

Museum für Ostasiatische Kunst

Freitag, 20. Februar, 15 Uhr

Universitätsstraße 100, 50674 Köln

Die rituelle Verehrung am Tag von "Buddha‘s Eingang ins Vollkommene Nirvana"

Anlässlich des buddhistischen Feiertages zu Buddhas Eingang ins Vollkommene Nirvana am 15. Tag des 2. Mondmonats (in Japan traditionell am 15. Februar) wird im Museum für Ostasiatische Kunst Köln das kostbare Nehan-zu Bild aus dem 14. Jahrhundert für sechs Wochen zu sehen sein. Aus konservatorischen Gründen ist ansonsten nur eine Kopie des Gemäldes ausgestellt. In der Ausstellung findet am Freitag, 20. Februar 2026, 15 Uhr, eine Besprechung von Bild und Ritual statt, ergänzt durch eine Lesung aus dem Nirvana-Sutra.

Referentin: Dr. Petra H. Rösch
Treffpunkt: Foyer
Zielgruppe: Erwachsene
Kosten: 2 Euro.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit