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Stadt weitet Angebot für naturnahe Baumgrabstätten aus  

Aufgrund der großen Nachfrage nach Baumgrabstätten hat das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen im Kölner Stadtgebiet zwei neue Standorte für diese Bestattungsart eingerichtet. Dafür wurden auf dem Friedhof Worringen 160 sowie als sinnvolle Ergänzung zum Ostfriedhof auf dem Friedhof Leidenhausen in Porz rund 40 zusätzliche Bäume angepflanzt. Damit gibt es auf einer zusätzlichen Fläche von zusammen rund 30.000 Quadratmetern nun weitere rund 1.270 neue Baumgrabstätten.  

Baumgrabstätten werden insbesondere von naturverbundenen Menschen gewählt, die ihre letzte Ruhestätte im Einklang mit der Natur unter einem Baumbestand finden möchten. Für alle, die sich einen Begräbnisort im Schutze einer alten Buche, Birke oder Kiefer wünschen, bietet die Stadt Köln bislang Baumgrabstätten auf dem Nordfriedhof, dem Ostfriedhof und dem Friedhof Steinneuerhof an.

Dort kann man sich schon zu Lebzeiten einen Platz unter einem Baum aussuchen und die Grabstätte im Rahmen der Vorsorge erwerben. Die Urnenbeisetzungen erfolgen im nahen Bereich der Bäume und die Kennzeichnung der Grabstätte findet durch naturbelassene Findlinge statt. Im Gegensatz zu den außerhalb liegenden Bestattungswäldern wird die günstige Erreichbarkeit der Baumgrabstätten auf den städtischen Friedhöfen durch Bus und Bahn besonders von älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen geschätzt. Auch der Besuch der Baumgrabstätten selbst ist auf den städtischen Friedhöfen durch ein gepflegtes Wegesystem rund um die Bäume sehr einfach möglich.  

Mit der Ausweitung des Bestattungsangebotes für Baumgräber setzt die Stadt Köln eine Maßnahme aus dem Ende 2019 beschlossenen Konzept "Kulturraum Kölner Friedhöfe 2025" um, das die Anpassung des bestehenden Grabangebotes auch durch die Einrichtung zusätzlicher Baumgrabstätten vorsieht.

 

Fühlinger See – Sperrung des Parkplatzes P1, am 2. Dezember 2020  

Der Parkplatz P1 am Fühlinger See steht am Mittwoch, 2. Dezember 2020, ganztägig nicht zur Verfügung. Besucherinnen, Besucher und Erholungssuchende werden gebeten, die Parkplätze P2 und P8 zu nutzen, die sich in unmittelbarer Nähe befinden und ausgeschildert sind.

 

Biodiversität, effizienter Wasserverbrauch, cleveres Mobilitätsmanagement – "ÖKOPROFIT® Köln" zieht Zwischenbilanz  

Trotz der Pandemie und der damit verbundenen wirtschaftlichen Herausforderungen haben die Unternehmen, die aktuell am Projekt "ÖKOPROFIT® Köln" des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes teilnehmen, wichtige Schritte erreicht. Insgesamt 65 Maßnahmen präsentierten die Unternehmen kürzlich. ÖKOPROFIT bietet die Stadt seit 2010 interessierten an. Das Projekt setzt auf die Senkung von Betriebskosten durch Steigerung der Ressourceneffizienz, Umsetzung gezielter Umweltmaßnahmen und auf Impulse für Verhaltensänderungen. Ziel ist hier, eine "ÖKOPROFIT-Zertifizierung" zu erhalten. Der Abschluss der aktuell vierten Programmrunde ist für Februar 2021 geplant.  

Einige Beispiele aus der aktuellen Programmrunde:

Die Kölner Brauerei Heller errichtete 2019 eine neue Mehrweg-Fassanlage. Heißes Wasser wird nach der Reinigung der Fässer für die Vorreinigung des nächsten Fasses wiederverwendet. Damit können Einsparungen von rund 3.300 Euro pro Jahr erzielt werden.  

Ein weiteres Projekt der Brauerei:

Durch die von der Firma "ecoflora" konzipierte Begrünung von 135 Quadratmetern Dachfläche konnten bereits in diesem Sommer die Raumtemperaturen der Brauereibüros spürbar reduziert werden. Die Maßnahme wurde durch das städtische Förderprogramm "GRÜN hoch 3" unterstützt.  

Die "SBK Sozial-Betriebe-Köln" fördern mit der Errichtung ihrer "NaturNischen Köln-Riehl" die Biodiversität. Die Früchte der angelegten Streuobstwiese dienen den Bewohnerinnen und Bewohnern als vitaminreicher Snack und die Blumenwiese bietet Insekten einen weiteren Lebensraum. Geplant ist im nächsten Jahr als weiterer Baustein ein barrierefreier Bauerngarten mit Hochbeeten und außerdem die Ansiedlung eines Bienenvolkes.

Die Kölner "CBS – International Business School" entwickelt eine Kooperation mit lokalen Fahrradläden zur Unterstützung des betrieblichen Mobilitätsmanagements für und an der Hochschule Köln.  

ÖKOPROFIT ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Köln, unter anderem mit der Industrie- und Handelskammer zu Köln, der Handwerkskammer zu Köln, der TH Köln, der RheinEnergie AG und der EffizienzAgentur NRW. Es ist im Schwerpunktbereich von Wirtschaftsförderung und Nachhaltigkeit angesiedelt und wird vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert.

NaturNischen Riehl Nachhaltig Wirtschaften - mit ÖKOPROFIT® Köln Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit