Gemessen wird mit Lasertechnik auf allen drei Fahrspuren

Nachdem die Blitzanlage auf der Bundesautobahn A3 in Höhe des Heumarer Dreiecks im vergangenen Jahr aufgrund einer Baustelle zeitweise nicht in Betrieb war, werden dort ab dem heutigen Freitag, 14. Februar 2020, wieder Tempoverstöße registriert. Die Messungen in Fahrtrichtung Oberhausen erfolgen nun auf allen drei Fahrspuren mit einer Laseranlage. Diese Technik löst den bisherigen Betrieb mit Induktionsschleifen ab.  

Die Stadt wird bei ihren Geschwindigkeitskontrollen künftig verstärkt auf semistationäre Anlagen, wie beispielsweise die mobilen Blitz-Anhänger, setzen. Diese basieren ebenfalls auf Lasertechnik und können in zwei Richtungen messen. Im Laufe dieses Jahres sollen zu den elf vorhandenen Anlagen noch zwei weitere angeschafft werden. Sie werden an den Stellen positioniert, wo überhöhte Geschwindigkeiten verstärkt auftreten.  

Die Gesamterträge aus den Geschwindigkeitskontrollen in den vergangenen Jahren haben sich unterschiedlich entwickelt. Während in 2016 noch rund 19,7 Millionen Euro erzielt wurden, waren es in den Folgejahren geringere Beträge:

2017 rund 12 Millionen

2018 rund 14 Millionen und

2019 ebenfalls rund 12 Millionen Euro.  

Insgesamt registriert die Stadt Köln sinkende Fallzahlen vor allen Dingen im innerstädtischen Bereich. Die städtischen Experten führen das auf den hohen Bekanntheitsgrad der festen Blitzeranlagen zurück und stellen allerdings auch fest, dass das Unfallaufkommen in diesen überwachten Bereichen in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen ist.  

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit