Mit dem Bundesprogramms "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren" des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen setzen wir bis Herbst 2025 das Förderprojekt "Netzwerkarbeit für die Kölner City" um. Die Projektsumme beträgt 675.100 Euro. Aus den Projektmitteln hat die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH im April 2023 ein Zentrenmanagement eingerichtet.  Um mit der Begleitung des Zentrenmanagements und gemeinsam mit den innerstädtischen Akteur*innen sicht- und spürbare Maßnahmen zur Attraktivierung der Innenstadt umsetzen zu können, haben wir im Dezember 2023 einen Verfügungsfonds mit einem Fördervolumen von insgesamt 200.000 Euro eingerichtet. Daneben fließen die Ziele und Ergebnisse aus dem abgeschlossenen Leitbildprozess "Handelslagen Hohe Straße/Schildergasse in das laufende Projekt ein.

Zum Leitbildprozess "Handelslagen Hohe Straße/Schildergasse"

Zentrenmanagement für die Kölner City

Das Zentrenmanagement der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH vernetzt und intensiviert im Kernbereich der Innenstadt den Austausch mit und zwischen den verschiedenen Akteur*innen aus Handel, Gastronomie, Vereinen, Kultur und weiteren. Für die Vernetzung werden Beteiligungs- und Austauschformate eingesetzt und Beratungen für Gewerbetreibende angeboten. Damit soll die Ansiedlung zukunftsgerichtete Betriebskonzepte angestoßen werden. Ziel ist, die Innenstadt gemeinsam und nachhaltig weiterzuentwickeln. 

Informationen der KölnBusiness zum Zentrenmanagement für die Kölner City

Verfügungsfonds City

Für den Verfügungsfonds stehen für die Jahre 2024 und 2025 pro Jahr 100.000 Euro zur Verfügung. Der Verfügungsfonds hat eine Laufzeit bis 31. August 2025. Er dient dazu, nachhaltige Maßnahmen zur Aufwertung und Entwicklung der Innenstadt umzusetzen. Über die Umsetzung der Maßnahmen entscheidet der neu eingerichtete Innenstadtbeirat. Das Projekt setzen wir in Kooperation mit der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH um. 

Mit den Mitteln des Verfügungsfonds wollen wir die City im Sinne der Ergebnisse des "Leitbildes Handelslagen" aufwerten. Das Projekt schließt damit unmittelbar an den Leitbildprozess für die Schildergasse und Hohe Straße an. Dazu fördern wir die aktive Mitwirkung von Eigentümer*innen, Einzelhändler*innen, Unternehmer*innen, Interessengemeinschaften, Organisationen, Vereinen, Arbeitsgruppen. Private Finanzressourcen sollen somit aktiviert werden. Die Förderquote beträgt 80 Prozent, die maximale Zuwendungshöhe pro Antrag beträgt 20.000 Euro (brutto). Die Förderrichtlinie definiert die Rahmenbedingungen zur Verwendung des Verfügungsfonds. Über die Vergabe der Fördermittel wird auf der Grundlage dieser Richtlinie entschieden.

Die geförderten Maßnahmen sollen einen Beitrag leisten, die aus dem Leitbildprozess erarbeiteten Zukunftsvisionen der Quartiere in der Kölner City zu erreichen. Im Sinne der Nachhaltigkeit sollen sie auf Wiederholbarkeit und Langfristigkeit ausgelegt sein. Die Maßnahmen sollen insbesondere:

  • zur Belebung des Einzelhandels und Aufwertung der City beitragen, indem in wiederkehrenden oder aufeinander aufbauenden Formaten Veranstaltungen durchgeführt werden
  • zur wahrnehmbaren Aufwertung des öffentlichen Raums (mindestens 4 Wochen) und damit des Stadtbildes beitragen
  • eine sozial-integrative Verbindung zwischen dem Einzelhandel mit Kunst/Bildung/Kultur für die Belebung der City schaffen

Abgrenzung des Aktionsraums

© Stadt Köln
Amt für Stadtentwicklung und Sanierung, Abteilung Städtebauförderung

Bundesprogramm "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren"

Das Projekt "Netzwerkarbeit für die Kölner City" wird gefördert durch das Bundesprogramm "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren" des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. 

Mehr zum Bundesprogramm "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren"
© KölnBusiness/Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen