Gespräch über Anliegen der jungen Menschen vor Protestaktion am 31. Oktober
Oberbürgermeister Torsten Burmester hat am Donnerstagabend, 29. Oktober 2026, Vertreter*innen des Kölner Jugendrings und weiterer Jugendverbände zu einem Austausch im Kölner Rathaus getroffen.
In dem Gespräch haben die Teilnehmenden Anliegen und Sorgen benannt, für die bundesweit junge Menschen am Samstag, 31. Oktober 2026, bei Protestaktionen auf die Straße gehen wollen. Auch in Köln ist in diesem Rahmen eine Demonstration geplant. Bei dem Austausch kam eine breite Palette an gesellschaftlichen Themen zur Sprache, von politischer Partizipation, über das Bildungssystem, Wehr- und Freiwilligendienste bis hin zu Armut und Wohnungsmangel. In der Diskussion wurde deutlich, dass sich die junge Generation in diesen Themen von Politik und Öffentlichkeit zu wenig gehört fühlt.
Oberbürgermeister Torsten Burmester:
Ich bin dankbar für den Austausch mit dem Kölner Jugendring und den Jugendverbänden. Deren Anliegen haben alle ihre Berechtigung und sind es wert, diskutiert zu werden. Wir waren zwar nicht immer einer Meinung. Aber es braucht den direkten Austausch, damit aus unterschiedlichen Meinungen nicht Ablehnung, Frust oder Wut entstehen. Mein Eindruck ist, dass von dem Gespräch alle Seiten profitiert haben. Ich konnte deutlich machen, dass ich als Oberbürgermeister die Interessen aller Kölnerinnen und Kölner vertrete. Dazu gehören auch diejenigen, die teilweise mit Unsicherheit auf die kommende Demonstration blicken. Zugleich habe ich besser verstanden, was die jungen Menschen antreibt, welche Anliegen sie am Samstag in den Fokus stellen.
Burmester äußerte Verständnis dafür, dass junge Kölnerinnen und Kölner durch Protestaktionen auf ihre Forderungen aufmerksam machen wollen:
Es ist einer der größten Werte unserer Demokratie, dass Menschen sich versammeln und frei ihre Meinung äußern dürfen. Alle Teilnehmenden unseres Treffens haben betont, dass sie sich friedliche Proteste wünschen. Daher erwarte ich auch am Samstag – so, wie wir es in Köln kennen – einen friedlichen und respektvollen Umgang der Menschen miteinander.