Sozial-Betriebe Köln bereiten sich auf Teil-Evakuierung vor

Im Rahmen einer Baumaßnahme im Umfeld der städtischen Sozial-Betriebe Köln-Riehl (SBK) hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf einen Blindgänger-Verdacht ausgemacht. Um festzustellen, ob es sich tatsächlich um eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelt, sind weitere Untersuchungen erforderlich. Falls es sich um einen noch zündfähigen Blindgänger handelt, muss der Bereich für die Entschärfung evakuiert werden. Ordnungsamt, Feuerwehr und Hilfsorganisationen bereiten dies bereits vor.

Neben rund 130 Anwohner*innen wäre auch ein Teil des Geländes der SBK betroffen. Die eventuelle Evakuierung ist mit den SBK vorsorglich vorbereitet worden und für Donnerstag, 5. November 2026, geplant. Angehörige und Freund*innen werden gebeten, mögliche Besuche auf andere Tage zu verlegen.

Da nicht alle Gebäude des Seniorenzentrums von einer Räumung betroffen wären, könnten die Bewohner*innen der betreffenden Pflegeheime innerhalb des Geländes verlegt werden. Für die Mieter*innen der Seniorenwohnungen würden Busse bereitstehen, die das Dreikönigsgymnasium, Escher Straße 247, anfahren. In der dortigen Aula würde im Fall einer Evakuierung eine Anlaufstelle für 250 Personen eingerichtet. Von einer Evakuierung betroffen wären auch Teile des Niehler Gürtels, der linksrheinische Bereich der Mülheimer Brücke und Teile des Niehler Hafens sowie die KVB-Linien 13, 18 und wahrscheinlich auch die Buslinie 140.

Sobald bekannt ist, ob es sich tatsächlich um einen zündfähigen Blindgänger handelt, wird die Stadt Köln über weitere Maßnahmen informieren.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit