Stadt fördert 22 Projekte zur Stärkung von Demokratie und Akzeptanz

Mit einer Fördersumme von insgesamt 130.000 Euro unterstützt die Stadt Köln in diesem Jahr Projekte, die sich für die Stärkung von Demokratie und Akzeptanz einsetzen. Die geförderten Initiativen richten sich an unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen und tragen durch Sensibilisierung und Wissensvermittlung dazu bei, Vorurteile abzubauen, und stärken den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Zudem werden Formate des Empowerments für von Rassismus betroffene Menschen gefördert.

Köln ist eine Stadt der Vielfalt – hier haben Rassismus und Diskriminierung keinen Platz. Wir dürfen nicht aufhören, Haltung zu zeigen. Deshalb bin ich froh, dass wir mit dem Förderprogramm Projekte unterstützen, die sich genau das zur Aufgabe machen – aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung und für eine starke Stadtgesellschaft einzustehen,

sagt Bettina Baum, Leiterin des Amtes für Integration und Vielfalt der Stadt Köln.

Die Vielfalt der Projekte zeigt das hohe Interesse sowie den Bedarf, den unterschiedlichen Formen von Rassismus und Diskriminierung aktiv zu begegnen. Gefördert werden Projekte in den Bereichen Sport, Kultur und Bildung sowie die Erstellung von Informationsmaterialien.

Beispiele für innovative Projektanträge sind unter anderem:

  • ein Wettbewerb für Schüler*innen gegen Rassismus, Ferienprogramme und ein Familien-Sportfest,
  • Stadtführungen, Podcasts, Audiowalk und Videomaterialien,
  • verschiedene Workshops für Betroffene, für Fachkräfte, für Senior*innen und für Jugendliche,
  • Teilfinanzierung des Afrika Film Festivals.

Die Förderung erfolgt im Rahmen des "Aktionsprogramms für ein friedliches Miteinander und gegen Intoleranz und Rechtsradikalismus".

Die Beschlussvorlage ist im Ratsinformationssystem einsehbar unter:

Beschlussvorlage Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit