Bühnenensemble kehrt nach 14 Jahren feierlich in das Herz der Stadt zurück
Nach 14 Jahren der Generalsanierung und Erweiterung hat die Stadt Köln mit einem Festakt die Rückkehr der Bühnen an den Offenbachplatz in der Kölner Innenstadt gefeiert. Die Festrede hielt der Senator der Hamburger Behörde für Kultur und Medien und Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Dr. Carsten Brosda. Neben Brosda sprach ebenfalls Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, zum Publikum. Oberbürgermeister Torsten Burmester eröffnete den Abend und begrüßte im Opernsaal mehr als 1200 Gäste und Medienvertreter*innen.
Oberbürgermeister Torsten Burmester:
14 Jahre lang war der Offenbachplatz unerreichbar. 14 Jahre lang sind die Bühnen so schmerzlich vermisst worden. Demokratie braucht Orte, an denen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Biografien und Überzeugungen zusammenkommen. Und sie braucht die Bereitschaft, sich mit etwas auseinanderzusetzen, das nicht der eigenen Erwartung entspricht. Die Zeit des Wartens ist jetzt vorbei. Der Offenbachplatz gehört wieder den Kölnerinnen und Kölnern. Jetzt beginnt die Zeit des Gestaltens.
Auch Dr. Carsten Brosda betonte in seiner Festrede die Bedeutung von Kulturbauten für die Demokratie:
Theater versorgen uns zuverlässig mit Zukunftsbildern und -geschichten. Hier können wir lernen, uns in andere hineinzuversetzen, hier erleben wir die Welt als eine veränderbare. Wie Energie oder Wasser sind auch die Künste Kraftstoffe und Infrastrukturen, die für das Wohlergehen einer demokratischen Gesellschaft entscheidend sind.
Das Programm auf der Opernbühne wurde gemeinsam von Oper und Schauspiel sowie dem Gürzenich-Orchester unter der Leitung des Generalmusikdirektors Andrés Orozco-Estrada gestaltet. Moderiert wurde der Festakt von Bettina Böttinger.
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