Hauptausschuss berät über Weiterbeschäftigung des Direktors des NS-DOK
Die Stadt Köln beabsichtigt, den Vertrag mit Dr. Henning Borggräfe, Direktor des NS-Dokumentationszentrums (NS-DOK), zu verlängern. Eine entsprechende Beschlussvorlage soll dem Hauptausschuss in seiner Sitzung am 10. November 2026 zur Beratung vorgelegt werden.
Dr. Henning Borggräfe leitet das NS-Dokumentationszentrum seit November 2022. Unter seiner Leitung entwickelt sich die Einrichtung als Forschungsstätte, Gedenkort und Zentrum der historisch-politischen Bildung weiter. Zu den zentralen Zukunftsaufgaben gehört die Neugestaltung der Dauerausstellung und weiterer Publikumsflächen bis 2029/30.
Oberbürgermeister Torsten Burmester:
Das NS-Dokumentationszentrum ist ein unverzichtbarer Ort für die Erinnerungskultur unserer Stadt und für die demokratische Bildung weit über Köln hinaus. Dr. Henning Borggräfe verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit dem Anspruch, Geschichte für die Menschen unserer Gegenwart erfahrbar zu machen. Gerade in Zeiten, in denen unsere Demokratie zunehmend unter Druck gerät, ist diese Arbeit von unschätzbarem Wert. Mit der geplanten Vertragsverlängerung möchten wir die erfolgreiche Entwicklung des Hauses fortsetzen und wichtige Zukunftsprojekte gemeinsam voranbringen.
Das NS-Dokumentationszentrum im EL-DE-Haus widmet sich der Erforschung, Dokumentation und Vermittlung der Geschichte Kölns im Nationalsozialismus. Zugleich setzt sich die Einrichtung mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus auseinander.