Mitglieder des Rates der Religionen unterzeichnen Kölner Verpflichtung erneut

Am 22. September 2026 haben Oberbürgermeister Torsten Burmester und Vertreter*innen des Kölner Rates der Religionen ein Transfix der Kölner Friedensverpflichtung unterzeichnet. Anlass ist das 20-jährige Bestehen der Friedensverpflichtung und des Rates der Religionen. Die Unterzeichnung fand im Rahmen eines Empfangs im Historischen Rathaus statt. Neben Vertreter*innen der Religions- und Glaubensgemeinschaften waren Gäste aus Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft eingeladen.

Im Zentrum der Veranstaltung stand das Verbindende zwischen den unterschiedlichen Religions- und Glaubensgemeinschaften.

Die Kölner Friedensverpflichtung ist ein Zeichen von Kontinuität und Erneuerung zugleich und ebenso Ausdruck des fortdauernden Einsatzes für ein friedliches und solidarisches Miteinander in Köln. Sie steht für Dialog statt Abgrenzung, für gegenseitigen Respekt und für die gemeinsame Verantwortung, Hass, Gewalt und religiöser Instrumentalisierung entgegenzutreten,

sagt Oberbürgermeister Torsten Burmester.

Es ist die Vielfalt in Nordrhein-Westfalen, die uns eint und das Zusammenleben wertvoll macht. Gegenseitige Achtung und das Einstehen für Frieden ist in diesen Zeiten umso wichtiger. Genau das bekräftigt die Kölner Friedensverpflichtung. Sie schützt den interreligiösen Dialog und ermutigt zum Zusammenhalt in Vielfalt,

sagt Verena Schäffer, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Seit ihrer ersten Unterzeichnung im Jahr 2006 bildet die Friedensverpflichtung ein wichtiges Fundament für den interreligiösen Dialog in Köln und ist Ausdruck einer langen und gewachsenen Kölner Tradition des Dialogs zwischen Religionen und Weltanschauungen.

Der ebenfalls im Jahr 2006 gegründete Kölner Rat der Religionen ist Ausdruck dieses Dialogs und die Umsetzung der Grundsätze der Verpflichtung. In den vergangenen Jahren ist der Rat der Religionen um verschiedene Mitglieder gewachsen und macht somit die religiöse Vielfalt in der Stadt Köln sichtbar. Vertreter*innen aus unterschiedlichen Kölner Religions- und Glaubensgemeinschaften gehören dem Rat der Religionen – Alevitische, Baha´i, Buddhistische, Christliche, Hinduistische, Jüdische und Muslimische Gemeinden. 

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit