Fünf-Zentner-Bombe muss morgen, am 23. September 2026, entschärft werden, Tunnel Kalk wird gesperrt

Bei Sondierungsarbeiten wurde am Dienstagnachmittag, 22. September 2026, auf dem Güterbahnhofsgelände der DB in Kalk ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um eine englische Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder.  

Das Kampfmittel soll am morgigen Mittwoch, 23. September 2026, entschärft werden. Das Ordnungsamt beginnt um 9 Uhr mit der Evakuierung und bittet alle Betroffenen, dann ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen – dies betrifft vor allem Teile der Germania-Siedlung in Höhenberg. Von der Evakuierung betroffen ist neben dem Bahngelände auch die Stadtautobahn (B 55a) mit dem Tunnel Kalk. Er wird im Laufe des Vormittags gesperrt. Der Tunnel führt den Verkehr zwischen der Zoobrücke und dem Autobahnkreuz Köln-Ost unter den Gleisanlagen des Güterbahnhofs Köln-Kalk-Nord hindurch. Von der Räumung ebenfalls betroffen ist der TÜV. Untersuchungen können erst wieder nach der Entschärfung des Blindgängers erfolgen.  

Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Der endgültige Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf mit einem endgültigen Radius von 300 Metern festgelegt. Rund 700 Personen, aber auch weitere Gewerbebetriebe und Dienstleister, werden von der Evakuierung betroffen sein. Um welche Uhrzeit der Blindgänger entschärft werden kann, steht noch nicht fest. Je schneller der Gefahrenbereich geräumt ist, desto schneller kann entschärft werden.  

Eine Anlaufstelle wird im Bürgeramt Kalk, Kalker Hauptstraße 247, eingerichtet und steht ab 9 Uhr zur Verfügung. Hunde sind dort nicht erlaubt.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit